Technische Rezension: „In Time – Deine Zeit läuft ab“

(c) 20th Century Fox
(c) 20th Century Fox

OT:                      In Time
Laufzeit:              109 Minuten
FSK-Freigabe:     ab 12 Jahren
Studio                 20th Century Fox
Herstellungsjahr: USA 2011
Disc:                    2 (1x BD, sowie Digital Copy auf DVD)
Tonformate:        Deutsch  DTS 5.1 / Englisch DTS-HD-MA 5.1, sowie weitere Sprachen
Extras:                 Wendecover ohne FSK-Logo, Code für Digital Copy
Hauptdarsteller:   Justin Timberlake, Amanda Seyfried, Olivia Wilde, Cillian Murphy, Alex Pettyfer
Regie:                   Andrew Niccol

 

Film:

In einer nicht allzu fernen Zukunft wurde Geld durch Zeit ersetzt. Die Menschen wurden genetisch modifiziert so dass sie mit 25 Jahren aufhören zu altern. Danach habe sie nur noch ein Jahr zu leben, es sei denn sie kaufen sich Zeit, z.B. durch Arbeit. Die Unterschicht lebt so von Tag zu Tag, während die Reichen sich viele Jahrtausende zusammengerafft haben.

Will Salas ist einer jener Unterprivilegierten die von Tag zu Tag, von Stunde zu Stunde leben, als er eines Tages von einem Unbekannten 100 Jahren geschenkt bekommt. Als kurz darauf der Fremde stirbt, wird Will des Mordes beschuldigt. Er kann fliehen, indem er die Tochter eines der reichsten (Zeit)Menschen der Welt als Geisel benutzt. Gejagt von den Timekeepern (eine Art Zeitpolizei) versucht er, seine Unschuld zu beweisen und löst so mehr oder weniger gewollt eine Revolution aus…

 

Info:

Bei „In Time“ handelt es sich um einen sozialkritischen Film im SF-Gewand, der eine zukünftige Kluft zwischen Reich und Arm durch die Einführung der Zeitwährung zwar überspitzt, aber davon mal abgesehen nichtsdestotrotz durchaus realistisch darstellt. Natürlich gibt es auch eine actionreich Handlung, allerdings auch viele ruhige Momente, die das gesehene bzw. erlebte in dieser Welt reflektieren.

 

Bild:

Das Bild ist sehr scharf und detailliert, wurde aber durch verschiedene Farbfilter teilweise sehr verfremdet, um die Kluft zwischen Arm und Reich noch mehr hervorzuheben. Der Kontrast ist wirklich sehr gut, ebenso wie die Komprimierung, keinerlei Artefakte zu erkennen.

 

Ton:

Der deutsche Ton liegt leider nur als eine DTS-Spur vor, aber diese ist wirklich nicht schlecht und verrichtet eine wirklich sehr gute Arbeit. Guter Einsatz des Subwoofers, sowie eine sehr gute räumliche Darstellung.

Der O-Ton hat mit einer HD-Spur allerdings mal wieder die Nase deutlich vorne.

 

Bonusmaterial:

  • Eine Gesellschaft unter Zeitdruck (16.35 Min);
  • Entfallene und erweiterte Szenen (12.52 Min);
  • Digital Copy auf einer Extra-DVD

 

Fazit:

Ein sozialkritischer SF-Film mit Actionelementen der durchaus zum Nachdenken anregt. Für Action-Fans nur bedingt geeignet, aber hochinteressant in seiner Zeitwährungsspekulation.

Das Bild als auch der Ton spielen definitiv in der oberen Liga. Allerdings wäre beim Ton etwas mehr drin gewesen und das Bild ist durch den Filtereinsatz auch etwas gewöhnungsbedürftig. Das Bonusmaterial ist zwar interessant aber leider definitiv  zu wenig.

Für Fans von „Gattaca“, „District 9“ oder auch „Elysium“.

Technische Rezension: „Battleship“

(c) Universal Pictures
(c) Universal Pictures

OT:                      Battleship
Laufzeit:              131 Minuten
FSK-Freigabe:     ab 16 Jahren
Studio                  Universal
Herstellungsjahr: USA 2012
Disc:                    2 (1x BD, sowie Digital Copy auf DVD)
Tonformate:        Deutsch  DTS-HD-MA 5.1 / Englisch DTS-HD-MA 5.1
Extras:                 Wendecover ohne FSK-Logo, Disc mit Digital Copy
Hauptdarsteller: Taylor Kitsch, Liam Neeson, Alexander Skarsgärd, Rihanna
Regie:                   Peter Berg

 
 

Film:

Es gibt eine kurze Einführungssequenz des Hauptprotagonisten, die aber nicht wirklich wichtig ist, dann springt die Handlung ein paar Jahre nach vorne und der eigentliche Film beginnt.

Während eines internationalen NATO-Flottenmanövers in der Nähe von Hawaii stürzen einige Meteoriten ab, die sich alsbald als das Vorauskommando einer außerirdischen Macht entpuppen. Diese schließen Hawaii sowie versehentlich drei Kreuzer unter einer gewaltigen Energiekuppel ein – und die NATO-Flotte aus. Diese drei Schiffe, zwei amerikanische und ein japanisches Schiff sind jetzt notgedrungen die letzte Hoffnung der Menschheit. Allerdings werden schon bei der ersten Auseinandersetzung mit den Aliens zwei der Kriegsschiffe vernichtet, jetzt hängt praktisch alles von den Überlebenden des letzten Kreuzers ab…

 

Info:

Der Film selbst beruht auf dem gleichnamigen HASBRO-Brettspiel, das bei uns unter dem Namen „Flottenmanöver“ bzw. „Schiffe versenken“ bekannt ist, passend dazu gibt es im Film auch eine entsprechende Szene!

„Battleship“ ist ähnlich wie die anderen HABRO-Verfilmungen („Transformers“ und „G.I.-Joe“) in erster Linie auf Action ausgelegt, weswegen die Story, wie bei solchen Filmen üblich, eher rudimentär ist. Dass der Film auch so manche Frage innerhalb der Logik aufwirft, ist auch nicht weiter verwunderlich, wieso z.B. besitzen die Japaner einen amerikanischen Kreuzer der „Arleigh-Burke-Klasse“ (diese Schiffsklasse wird ausschließlich für die US-NAVY gebaut)? Warum hüpfen die Alien-Schiffe wie Wasserflöhe über das Wasser und fliegen nicht? Wieso kann ein einfacher Satellit, der von einem ihrer Schiffe gerammt wird, dieses zum Absturz bringen?  Und vieles andere mehr. Wenn man das Ganze allerdings nicht allzu ernst nimmt hat man einen vergnüglichen Actionfilm.

Die SFX sind ebenfalls vom feinsten, kein Wunder hat doch George Lucas‘ ILM hier die Finger im Spiel.

 

Achtung, wichtig:

Bitte nicht verwechseln mit dem Mockbuster „American Warship“ vom Filmstudio „The Asylum“, der praktisch fast die gleiche Story hat. Asylum dreht Filme mit ähnlichem Inhalt und Titel wie die eigentlichen Blockbuster, nur sehr, sehr viel billiger. Die Qualität (filmisch, schauspielerisch, technisch, etc.) dieser Filme sind ein Kapitel für sich über das ich mich hier nicht auslassen möchte. Wer allerdings schon mal einen Asylum-Film aus versehen gekauft oder geliehen hat, weiß was ich meine. Zum Beispiel „Thor“, nicht zu verwechseln mit „Marvel‘s Thor“, oder auch „Sharknado“, der wohl zu den besseren Asylum-Produkten gezählt werden darf, was schon einiges an Aussagekraft hat!

Wie hieß es einmal:  Es gibt gute schlechte Filme, es gibt schlechte gute Filme und es gibt „The Asylum“!

 

Bild:

Das Bild von „Battleship“ ist absolut brillant und ohne jeglichen Makel. Natürlich gibt es auch hier den typischen Einsatz von Farbfiltern um gezielt gewünschten Stimmungen zu erzeugen, doch das ist vom Regisseur Peter Berg so gewollt und stellt keinerlei Beeinträchtigung dar.

Die Schärfe der Bilder ist exzellent, wenn nicht sogar gnadenlos gut. Die Farben kommen gut rüber, ja man kann sagen dass sie regelrecht strahlen. Der Kontrast ist ebenfalls hervorragend und die Kompression ist absolut unauffällig. Schlichtweg ausgedrückt: Note 1++

 

Ton:

Es gibt hier nur zwei Tonspuren, Deutsch und Englisch, und glücklicherweise sind beide als DTS-HD-Master Audio 5.1-Spuren auf der BD vorhanden. Hier wird auch Tontechnisch alles gegeben, was möglich ist, der brachiale Subwoofer-Ton lässt die Wände und vor allen Dingen die Fenster geradezu erzittern, die einzelnen Geräusche sind dabei jederzeit hervorragend zu orten, aber auch die Dialoge sind sehr gut zu verstehen und gehen nicht in dem Soundgewitter unter, auch hier gilt: Note1++

 

Bonusmaterial:

Das Bonusmaterial umfasst:

  • Alternatives Ende als Prävisualisierung (7.33 Min);
  • USS MISSOURI VIP-Tour (20.11 Min);
  • Vorbereitung auf das Gefecht (11.09 Min);
  • Alle Mann an Deck: Die Besetzung (11.40 Min);
  • Im Gefecht (6.58 Min); Kommandant Pete (5.46 Min);
  • Die visuellen Effekte (ILM) von „Battleship“ (11.30Min);
  • Trailer, sowie die mittlerweile fast übliche „Digital Copy“ des Films.

 

Fazit:

„Battleship“ ist ebenso wie die „Transformers-Reihe“  und „Pacific Rim“ ein SF-Action Film  der vor allen Dingen sowohl auf Schau- als auch auf Hörwerte setzt. Wer sich an der dünnen, kaum vorhandenen Story nicht stört und die vielen Logiklöcher ignoriert, kann wirklich sehr viel Spaß mit diesem Film haben. Eine typische „Hirn aus, Popcorn auf und Film an“ Geschichte. Simpel, aber Actionreich  in Szene gesetzt. Bild und Ton sind bei diesem Film definitiv Demomaterial! Für alle Fans von Filmen wie „Transformers“, „Pacific Rim“, „G.I.-Joe“, „2012“, „Armageddon“ usw.!

Ja, der Lanz, der kann’s… nicht!

Muss ich diesen Artikel schreiben? Eigentlich nicht. Eigentlich hat Stefan Niggemeier unter dem mit einer schönen Anspielung versehenen Titel „So mögen sie Gulaschsuppe essen: Eine Kritik der Kritik an der Lanz-Petition“ schon so viel gesagt. Fast alles, was ich zu dem Thema auch sagen möchte. Und eigentlich könnte ich hier auf Stefans Artikel verweisen und nach einem Absatz meinen Beitrag beenden, in die Welt hinausgehen, einen Baum pflanzen… oder sonst irgendwas tun, anstatt mich mit Markus Lanz zu befassen. Aber nein, das geht nicht.

Warum nicht? Das beschreibt „So mögen sie Gulaschsuppe essen“ sehr schön: Man wird offenbar weder wahr- noch ernstgenommen in der verrückten Welt des unglaublichen Qualitätsjournalismus, wenn man einfach nur sagt: „Dieser Meinung bin ich auch!“ Stefan zeigt in seinem Artikel sehr schön auf, wie etliche Vertreter der „klassischen Presse“ die Meinungsäußerung vieler Menschen diskreditieren, einfach weil sie aus nicht mehr als „Dieser Meinung bin ich auch!“ besteht. Für diejenigen, die es vielleicht noch nicht mitbekommen haben sollten: Markus Lanz hat in einer seiner Sendungen eine Gesprächssimulation zwischen ihm, dem „Stern“-Redakteur Hans-Ullrich Jörges und der Abgeordneten der „LINKEN“, Sahra Wagenknecht. „Gesprächssimulation“ deswegen, weil ein „Gespräch“ im klassischen Sinne ja daraus besteht, dass Person A eine Frage stellt und Person B diese Frage beantwortet (grob gesagt, jedenfalls). Wer sich aber Stefan Niggemeiers Niederschrift vom Lanz-Görges-Wagenknecht-Gespräch durchliest oder aber die entsprechenden Clips auf YouTube anschaut, der stellt fest, dass Lanz seine Gesprächspartnerin ständig unterbrach und komplizierte politische Sachverhalte auf so dummdreiste Fragen wie „Europa – ja oder nein?“ oder „Euro – rein oder raus?“ reduzierte.

Dem Gespräch folgte eine Welle der Empörung, denn offenbar ist das, was man da gesehen hat, nicht das, was sich viele Menschen unter einer politischen Diskussion vorstellen. Es ging soweit, dass eine Petition gestartet wurde, dass man Lanz die Sendung entziehen sollte. Die Unterzeichner dieser Petition sehen es nicht ein, warum Lanz‘ Gehalt von ihrem GEZ-Beitrag finanziert werden sollte, wenn dieser so schlechte Arbeit abliefert. Mit anderen Worten: Sie machten das, was jeder Arbeitgeber auch macht, wenn er in seinem Betrieb jemanden hat, der seinen Job nicht ordentlich erledigt.

In seinem neuen Artikel „So mögen sie Gulaschsuppe essen“ dokumentiert Stefan Niggemeier nun die Reaktion der „klassischen Medien“ auf diese Petition, und da sind wir wieder am Anfang meines Beitrags: Es wird nicht darauf eingegangen, ob diese vielen Menschen (zum Zeitpunkt, da ich dies hier schreibe, sind es knapp 220.000 Unterzeichner) möglicherweise einen Grund haben, die Petition zu unterzeichnen. Es wird nur darauf eingegangen, wie „einfach“ es doch sei, „anonym“ und „mit einem Klick“ seine persönliche Hysterie auszuleben. Mit anderen Worten: Weil also nicht jeder dieser 220.000 Menschen einen persönlichen Brief oder einen Artikel wie diesen hier schreibt, kann man die nicht ernst nehmen. Es fällt in den verschiedenen Publikationen immer wieder die Bezeichnung „Mob“, „Schwarm“ oder „Rudel“.

Geht’s noch?

Ich habe die Petition nicht unterzeichnet, aber da gebe ich ganz frei zu, dass das aus reiner Hoffnungslosigkeit geschah, die sich ja nun leider in Form von ZDF-Programmdirektor Norbert Himmler bestätigt hat. Ich glaubte von Anfang an nicht, dass diese Petition irgendwas bringen wird. Himmler tut – erwartungsgemäß – so, als sei die Sendung, die der konkrete Anlass für die Petition gewesen ist, ein „einmaliger Ausrutscher“ von Lanz. Nein, ist sie nicht. Das geht schon länger so. Und weil bisher niemand was getan hat, bin ich davon ausgegangen, dass auch jetzt niemand was tut. Und wie man sieht, behielt ich Recht.

Dass jetzt viele Medien die Petition verteufeln, hat mich jetzt dazu bewogen, doch noch ein paar Zeilen zu schreiben. Denn ich möchte diesen Medien zurufen: VERDAMMT, ANALYSIERT DIE SITUATION, anstatt Euren billigen Ressentiments zu frönen! Nicht jeder hat die Nerven, die Zeit und die Möglichkeit, einen Artikel wie diesen hier zu schreiben, vor allem, da all das, was ich hier geschrieben habe, sich ja auch nur mit dem Worten „Stefan Niggemeier hat Recht!“ zusammenfassen ließe. Im Grunde genommen ist es nichts anderes als das, was die Unterzeichner der Petition auch gemacht haben. Mit diesem Artikel bringe ich nichts Neues mehr in die Diskussion. Alle Argumente wurden bereits dargelegt. Der Videobeweis auf YouTube existiert. Ich kann nichts anderes mehr schreiben als das, was schon vielfach geschrieben wurde. Ist meine Meinung jetzt aber mehr Wert, weil ich bin zum Anfang dieses Satzes hier bereits 687 Wörter verwendet habe, um sie auszudrücken, anstatt eine Petition mit einem Klick zu unterzeichnen?

Und eines ist mir besonders sauer aufgestoßen: Die ständige Unterscheidung nach „Zuschauer“ und „Internet“. Die „Zuschauer“ würden Lanz lieben, das „Internet“ aber nicht. So ein Quatsch! Jeder „Internetler“ ist auch „Zuschauer“, auch wenn das umgekehrt nicht immer der Fall sein mag.

Und jetzt sitze ich hier und frage mich, wie man das ganze auf den Punkt bringen kann. Es geht nicht. Wir haben es hier mit einem astreinen Scheingefecht zu tun. Die Aufmerksamkeit wird auf das „böse Internet“ gelenkt und keiner fragt sich, ob es vielleicht doch etwas an Lanz zu kritisieren gibt. Im Gegenteil, der Tenor ist ja, dass Lanz selbstverständlich einen guten Job macht und halt einmal einen schlechten Tag gehabt hat.

Äh… ne, finde ich jetzt nicht so. Deswegen habe ich als Überschrift für diesen Artikel auch den – leicht abgewandelten – Peter-Alexander-Klassiker gewählt:

„Ja, der Lanz der kann’s… nicht!“

Technische Rezension: „Die Croods 3D/2D“ von Dreamworks Animation

(c) Dreamworks Animation
(c) Dreamworks Animation

OT:                      The Croods
Laufzeit:               99 Minuten
FSK-Freigabe:     ab 0 Jahren
Studio                  DreamWorks Animation
Herstellungsjahr: USA 2013
Disc:                    3 (2x BD, 1x DVD)
Tonformate:        Deutsch  DTS-5.1, Englisch DTS-HD-MA 7.1, sowie weitere Sprachen
Extras:                 keine
Originalsprecher: Nicolas Gage, Ryan Reynolds, Emma Stone, Cloris Leachman
Regie:                   Chris Sanders & Kirk DeMicco

 

 

Film:

Die Croods sind eine Neandertalerfamilie, die dummerweise feststellen muss, dass ihre Welt dem Untergang geweiht ist (Kontinentalverschiebung). Dies erfahren sie von einem Cromagnon-Teenager, in den sich die Tochter der Croods… na ja nicht sofort, aber später verliebt, was ihren Neandertaler-Vater so gar nicht recht ist. Die Flucht vor dem Untergang bestimmt daraufhin sowohl ihr Leben, als auch den weiteren Verlauf des Filmes. Hört sich zwar langweilig an ist aber ein Riesenspaß, vor allem wenn man an die vielen bizarren Tiere denkt, die hier vorkommen (Landwale etc).

 

Bild 3D – BD (Disc 1):

Auch „Die Croods“ sind digital im Computer entstanden, was schlichtweg bedeutet, dass das Bild ebenso brillant ist wie bei den anderen Filmen von Dreamworks Animation. Es gibt hier ebenfalls keinerlei Beanstandungen, die Farben sind poppig, der Kontrast ist hervorragend, die Komprimierung absolut unauffällig und daher nicht zu sehen. Der 3D-Effekt ist ebenfalls erstklassig und nicht zu beanstanden. Hinzu kommt ebenfalls wie bei „Die Hüter des Lichts“ eine unglaubliche Detailfülle, man muss auch diesen Film schon häufig ansehen um auch nur annähernd alles zu erfassen. Sobald die Croods den Dschungel betreten, kommt man aus dem Staunen nicht mehr heraus, hier ist nicht weniger mehr sondern mehr ist noch vielmehr.

 

Bild 2D – BD (Disc 2):

Hier gilt im Prinzip das gleiche wie für die 3D-version, nur dass die Farben hier einfach noch mehr strahlen, aber ansonsten ist auch hier das Bild praktisch perfekt. Wie man es von einem CGI-Film nun mal erwartet.

 

Bild 2D – DVD (Disc 3):

Keine Bewertung möglich, da nicht gesichtet.

 

Ton:

Der deutsche Ton (DTS 5.1) ist ebenfalls sehr gut gelungen. Die Sprache ist jederzeit gut zu verstehen und auch die Soundeffekte und die Musik machen einiges her, wenngleich der Originalton (DTS-HD-MA 7.1) deutlich kraftvoller und Facettenreicher daherkommt.

 

Bonus:

Das Bonusmaterial befindet sich auch hier ausschließlich auf der 2D-Blu-Ray. Es ist in seiner Gesamtheit bestenfalls nett, aber auch nicht mehr, dafür ist es einfach zu nichtssagend.

Es teilt sich auf in:

  • Die Kreaturen aus dem Film (50.35),
  • Die Abenteuer von Klammer (6.15),
  • Entfallene Szenen (8.20),
  • Originalkinotrailer (2.11),
  • Malschule (35.16),
  • die letzten beiden Features “Vorschau“ und „Die Welt von DreamWorks Animation“ besitzen hierbei eher Werbecharakter.

 

Fazit:

Sowohl optisch als auch akustisch liegen „Die Croods“ auf dem gleich hohen Niveau wie die „Hüter des Lichts“, vielleicht sogar noch etwas darüber. Auch dieser Film ist wirklich sehr schön gemacht mit einer rasanten Story sowohl lustigen als auch chaotischen Charakteren. Zurzeit ist eine Fortsetzung der Croods in Arbeit.

Optisch definitiv 100%iges Demomaterial, akustisch wäre allerdings in der deutschen Fassung auch hier deutlich mehr drin gewesen. Das Bonusmaterial ist im Großen und Ganzen doch eher enttäuschend.

Für jeden, der auf Animationsfilme steht und natürlich ein Film für die ganze Familie.

WTFIWWY: Midvale School for the Gifted – Episode mit Justin „JewWario“ Carmical [Video]

Gestern mussten wir an dieser Stelle den tragischen Tod des Internetproduzenten Justin „JewWario“ Carmical vermelden. Tatsächlich hat Justin bis kurz vor seinem Tod an allerhand Videos von Freunden und Kollegen mitgearbeitet. Eines möchte ich Euch nicht vorenthalten, es ist offenbar am letzten Montag entstanden (Justin starb am Donnerstag) und stammt aus der Reihe „What the Fuck is wrong with You?“ Nash – ebenfalls ein Videoproduzent von „That Guy with the Glasses“ – präsentiert dieses Format einmal die Woche und spricht über Nachrichten aus aller Welt, die, um es vorsichtig auszudrücken, außergewöhnlich sind. Normalerweise hat Nash eine Co-Moderatorin mit Namen Tara, diese ist letzte Woche aber ausgefallen. Justin hat sich bereit erklärt, für sie einzuspringen. So entstand eines der letzten Videos seines Lebens, aber eins, das zeigt, warum so viele Menschen bestürzt über Justins Tod sind, wir sehen den großartigen Humor, den dieser Mann hatte.

Die Themen dieser Episode sind:

  • Ein italienischer Politiker aus dem Rechtsaußen-Lager bringt einen ganz eigenen Schwung in die „Blackface“-Debatte.
  • Es wird immer schwieriger, gutes Personal zu kriegen, selbst in der Autodiebe-Branche.
  • Es wird immer schwieriger, gutes Personal zu kriegen, selbst in der Einbrecher-Branche.
  • Kanadische Sicherheitsleute am Flughafen sehen das nicht so eng mit den Bestimmungen, was man mit in den Flieger nehmen darf und was nicht.
  • Die Frage, ob Comicfiguren anatomisch korrekt sind, wird endlich beantwortet.
  • Und zuletzt: Was einem passieren kann, wenn man sich mit zu vielen Artikeln im Einkaufswagen an der Schnellkasse anstellt.

Direkter Link zum Video:  http://blip.tv/radio-dead-air/wtfiwwy-live-midvale-school-for-the-gifted-1-20-14-6720269

Justin „JewWario“ Carmical gestorben

Wie mittlerweile auch von seiner Frau bestätigt wurde, ist das ehemalige Mitglied der Webseite „That Guy with the Glasses“ und Initiator von „youcanplaythis.com„, Justin Carmical, auch bekannt als „JewWario“, am vergangenen Donnerstag, den 23. Januar an den Folgen einer selbst beigebrachten Schussverletzung gestorben. Bei seiner Arbeit als Internetkritiker hat er sich hauptsächlich um Videospiele gekümmert, „You can play this“ war lange Zeit ein Bestandteil von „Blistered Thumbs„. Carmical war außerdem Darsteller in den Jubiläumsvideos von „That Guy with the Glasses“: „Kickassia“, „Suburban Knights“ und „To Boldly Flee“, sowie in mehreren Crossover-Episoden bei seinen Kollegen und Freunden auf der Seite.

Justin Carmical wurde nur 42 Jahre alt.

 

(c) Animeland Wasabi

Wer ihn nicht kennt, hier ein Video seiner Arbeit: http://youtu.be/lmtuHqgrAVA

Technische Rezension: „Die Hüter des Lichts 3D/2D“ von Dreamworks Animation

(c) Dreamworks Animation
(c) Dreamworks Animation

OT:                      Rise of the Guardians
Laufzeit:               97 Minuten
FSK-Freigabe:     ab 6 Jahren
Studio                  DreamWorks Animation
Herstellungsjahr: USA 2013
Disc:                    3 (2x BD, 1x DVD)
Tonformate:         Deutsch  DTS-5.1, Englisch DolbyTrueHD 7.1, sowie weitere Sprachen
Extras:                 Wendecover
Originalsprecher: Chris Pine, Hugh Jackman, Alec Baldwin, Jude Law
Regie:                   Peter Ramsey

 

 

Film:

„Die Hüter des Lichts / Rise of the Guardians“, das sind Santa Claus (der Weihnachtsmann), Easterbunny (der Osterhase), Toothfairy (die Zahnfee) und Sandman (das Sandmännchen). Sie beschützen die Kinder der Welt, ihren Glauben an das Fantastische und ihre kindliche Neugier vor dem Bösen in Gestalt von „Pitch Black“, dem Schwarzen Mann. Eines Tages wählt der Mann im Mond einen fünften Hüter, Jack Frost. Doch dieser gilt eher als Nichtsnutz, vor allem beim Osterhasen, da er nur Vergnügen im Sinn hat und keinerlei Verantwortungsgefühl besitzt. Dementsprechend weigert er sich natürlich auch, ein Hüter zu werden. Nichtsdestotrotz wird er der wichtigste Hüter von allen, auch wenn ihm das noch nicht bewusst ist, als er auf Pitch stößt…

 

Bild 3D – BD (Disc 1):

„Die Hüter des Lichts“ ist digital im Computer entstanden, was schlichtweg bedeutet dass das Bild absolut brillant ist. Es gibt hier keinerlei Beanstandungen, die Farben sind wie bei einem solchen Film üblich poppig, der Kontrast ist hervorragend, die Komprimierung absolut unauffällig und daher nicht zu sehen. Es gibt weder Filmkorn, Schäden noch Schmutz, einfach perfekt.

Der 3D-Effekt ist ebenfalls erstklassig und nicht zu beanstanden. Hinzu kommt eine wirklich unglaubliche Detailfülle, man muss den Film schon etliche Male ansehen um auch nur annähernd alles zu erfassen. Nun ja, um einen Computergenerierten Animationsfilm voll in den Sand zu setzten muss man sich doch sehr anstrengen.

 

Bild 2D – BD (Disc 2):

Hier gilt im Prinzip das gleiche wie für die 3D-version, nur das die Farben hier einfach noch mehr strahlen, aber ansonsten ist auch hier das Bild praktisch perfekt. Wie man es von einem CGI-Film nun mal erwartet. Außerdem befindet sich auch das komplette Bonusmaterial auf der 2D-Blu-Ray.

 

Bild 2D – DVD (Disc 3):

Keine Bewertung möglich, da nicht gesichtet.

 

Ton:

Der deutsche Ton (DTS 5.1) ist ebenfalls sehr gut gelungen. Die Sprache ist jederzeit gut zu verstehen und auch die Soundeffekte und die Musik machen einiges her, wenngleich der Originalton (DTS-HD-MA 7.1) deutlich kraftvoller und Facettenreicher daherkommt.

Zumindest ist der DTS-Ton wesentlich kräftiger und detailreicher als der wesentlich stärker verlustbehaftete Dolby Digital 5.1-Ton der von anderen Publishern benutzt wird.

 

Bonus:

Das Bonusmaterial befindet sich ausschließlich auf der 2D-Blu-Ray:

  • Es besteht aus dem  vierteilige Making Of „Einblicke in die Magie (27.43)“,
  • Der Mann hinter den Hütern (6.25),
  • Träumer und Gläubige (10.47),
  • einen Kommentar der Filmemacher sowie die beiden interaktiven Spiele „Schneeballschlacht“ und „Stein, Papier, Schere mit Sandy“ und einem Audiokommentar der Filmemacher.

Die Features “Vorschau“ und „Die Welt von Dreamworks Animation“ besitzen eher Werbecharakter.

 

Fazit:

Ein wirklich hervorragend gemachter Animationsfilm mit einer rasanten aber auch düsteren  Story und sowohl lustigen als auch ernsten Charakteren. Optisch definitiv mal wieder ein Fest, und definitiv Demomaterial, akustisch wäre allerdings in der deutschen Fassung durchaus etwas mehr drin gewesen. Das Bonusmaterial ist wirklich sehr informativ, hätte aber deutlich mehr sein können.

Ich persönlich finde dass die FSK-6-Freigabe aufgrund des zum Teil doch eher düsteren Tonfalls vielleicht etwas zu niedrig angesetzt wurde, aber das ist wohl Ansichtssache.

Für jeden der auf Animationsfilme steht und natürlich ein Film für die ganze Familie.

Technische Rezension: „Pacific Rim 3D/2D“ von Guillermo del Toro

"Pacific Rim 3D" - (c) Warner Bros.OT:                      Pacific Rim
Laufzeit:               131 Minuten
FSK-Freigabe:     ab 12 Jahren
Studio                  Warner Brothers
Herstellungsjahr: USA 2013
Disc:                    3 Blu-Rays
Tonformate:        Deutsch  DTS-HD-MA 7.1, Englisch DTS-HD-MA 7.1, sowie weitere Sprachen
Extras:                 Code für eine Ultraviolett Digital Copy
Hauptdarsteller:   Idris Elba, Charlie Hunnam, Ron Perlman, Rinko Kikuchi
Regie:                   Guillermo del Toro

Film:

Die Story ist recht simpel, durch einen Dimensionsriss, dem „Breach“, gelangen gigantische Monster, genannt Kaiju (japanisch für „Monster“), in unsere Welt. Das erste Kaiju macht San Francisco dem Erdboden gleich, das hochgerüstete US-Militär benötigt drei Tage, um es zu vernichten. Während dieser Zeit werden noch zwei weitere Städte zerstört. Ein halbes Jahr später vernichtet ein weiteres Kaiju Manila, von da an tauchen in immer kürzeren Abständen weitere Monster auf. Die Staaten der Erde legen ihre Meinungsverschiedenheiten beiseite und ihre Resourcen zusammen und starten das Yaeger-Projekt (zu Deutsch „Jäger“!).
Riesige, von zwei Personen bemannte Roboter, die über den so genannten „Drift“ sowohl untereinander, als auch mit dem Roboter über eine neuronale Brücke verbunden sind. Doch jedes neue Kaiju ist stärker als das vorherige und obwohl es auch neue, verbesserte Yaeger-Modelle gibt, scheint der Kampf wohl aussichtslos. Daraufhin wird das „Küstenmauer-Projekt“ initiiert, eine gigantische Mauer, die die Küsten der Welt vor den Kaijus beschützen soll. Doch schon der erste Angriff auf die Mauer vor Sydney zeigt die Sinnlosigkeit dieses Projekts auf. Während die Welt langsam aber sicher zugrunde geht, liegt es an den wenigen Rangern und ihren Yaegern, die Apokalypse zu verhindern, und so starten sie einen allerletzten Angriff auf den Breach…

Bild 3D – BD (Disc 1):

Wie man es von einer modernen Verfilmung erwarten kann, ist das Bild schlichtweg der Hammer. Obwohl durch die 3D-Brillen das Bild etwas dunkler wird, sind selbst in den vielen nächtlichen Kampfszenen auch kleinste Details gut zu erkennen. Die Farben sind kräftig und die Durchzeichnung sehr gut, des Weiteren sind auch keinerlei Komprimierungsartefakte zu
Erkennen.
Der 3D-Effekt ist, obwohl nachträglich konvertiert, hervorragend gelungen. Hier zeigt die Firma StereoD („Star Trek Into Darkness“, „Marvel´s The Avengers“, „Jurassic Park“ u. s. w.) einmal mehr ihr Können. Das sieht man vor allen Dingen an den spektakulären Kämpfen zwischen Kaijus und Yaegern. Aber auch die restlichen Szenen des Filmes besitzen eine sehr schöne räumliche Tiefe. Negative Parallaxeneffekte, so genannte „Pop-Outs“, sind mir beim anschauen des Filmes nicht großartig aufgefallen, allerdings bin ich persönlich auch kein allzu großer Fan davon, eine gut gestaffelter räumlicher Tiefeneffekt ist mir da allemal lieber, so wie z. B. in „Der Hobbit“.

Bild 2D – BD (Disc 2):

Negatives ist mir auch hier nicht aufgefallen, das Bild selbst ist natürlich ein wenig heller als in der 3D-Version und bietet auch hier schon durch die vielen CGI-Effekte eine sehr gute räumlich Tiefe. Ich persönlich bevorzuge aber weiterhin die 3D-Variante, denn in dieser kommen die Kämpfe noch erheblich besser rüber.
Die 2D-Version ist natürlich ebenfalls in DTS-HD-MA 7.1 (D/E).

Als Bonusmaterial befindet sich ein Audiokommentar von Guillermo del Toro auf der BD; des Weiteren noch die Fokuspunkte, welche insgesamt ein ausführliches „Making Of“ darstellen (62.26 Min), das in die folgenden Kapitel unterteilt, am Stück oder Kapitelweise betrachtet werden kann (englisch mit deutschen Untertiteln):

  • A Movie by Guillermo del Toro (4.47 Min);
  • A Primer on Kaijus and Jeagers (4.09 Min);
  • Intricacy of Robot Design (4.53 Min);
  • Honoring the Kaiju Tradition (4.30 Min);
  • The Importance of Mass and Scale (5.45 Min);
  • Shatterdome Ranger Roll Call (5.39 Min);
  • Jeagers Echo Human Grace (4.01 Min);
  • Inside the drift (4.39 Min);
  • Goth Tech (4.39 Min);
  • Mega Sized Sets (8.54 Min);
  • Baby Kaijus Set Visit (3.07 Min);
  • Tokyo Alley Set Visit (3.17 Min);
  • Orchestral Sounds from the Anteverse (4.04 Min)

Bonusmaterial – BD (Disc 3):

Auf der dritten Disc befinden sich die Featurettes (englisch mit deutschen Untertiteln):

  • Drift Space (5.25 Min),
  • Die digitale Kunst in Pazific Rim (17.10 Min),
  • Nicht verwendete und verpatze Szenen,
  • Shatterdome (Bildarchiv),
  • und als Highlight „Das Notizbuch der Regisseurs“. Dieses ist interaktiv gehalten, u.a. mit Videosequenzen etc. (ähnlich wie schon bei den Harry Potter-Blu-Rays) und zeigt einmal mehr die überquellende Fantasie von Guillermo del Toro (Hellboy 1 und 2, „Pan’s Labyrinth“).

Ton:

Hier wird praktisch alles aufgefahren was geht, oder anders ausgedrückt, voll vom Leder gezogen, DTS-HD-Master Audio 7.1!
Ähnlich wie bei „Jurassic Park 3D“ ist man hier akustisch nicht nur dabei, sondern mittendrin im Geschehen, der Ton ist von der ersten bis zur letzten Minute ein weiterer 3D-Effekt. Sowohl was die Geräusche als auch die tolle Musik angeht, hier wird einem aus allen sieben Lautsprechern entgegen geworfen was geht. Dennoch ist die Sprachausgabe jederzeit klar zu verstehen und versumpft nicht unter den vielen Ton-/Geräuscheffekten. Auch der Subwoofer macht einem sofort klar um was es hier geht, Action pur!
Umso faszinierender, dass diese Blu-Ray von Warner Bros. ist, schließlich ist WB nicht gerade dafür bekannt, auf ihren BDs deutschen HD-Ton zu verwenden. Die einzigen mir bekannten WB-Filme die auch über einen deutschen HD-Ton verfügen sind „Der Herr der Ringe –Trilogie (DTS-HD-MA 5.1)“, „Der Hobbit 1 – Eine unerwartete Reise (DTS-HD-MA 7.1)“ und jetzt „Pacific Rim (DTS-HD-MA 7.1)“.
Im Vergleich dazu hört sich der deutsche Ton des neuen Superman-Filmes „Man of Steel“ (Dolby Digital 5.1) wirklich mau an!

Fazit:

„Pacific Rim“ ist ein ganz klarer SF-Action Film der nicht eine einzige Sekunde den Anspruch erhebt mehr als das zu sein was er nun mal ist, Action. Die SFX sind auf einem sehr hohem Niveau, was man angesichts der Spezialeffektefirma, in diesem Fall „George Lucas´ ILM“ auch erwarten kann.
Sowohl bildtechnisch als auch akustisch ist die BD eindeutig im Referenzbereich und dient einwandfrei als Demomaterial für das Homeequipment.
Das Bild ist hervorragend, knackig scharf und gut durchleuchtet, auch in den dunkleren Szenen. Der 3D-Effekt ist, obwohl konvertiert, hervorragend gelungen und der Sound bringt die Wände zum wackeln, bzw. die Nachbarn auf die Palme (sofern man gewillt ist, alles herauszuholen).
Wer auf Filme wie „Transformers“ und „Godzilla“ steht und keine allzu großen Ansprüche an die Handlung stellt, ist hier hervorragend bedient, Augen- und Ohrenfutter vom feinsten.

Technische Rezension – die neue Rubrik

Ab sofort haben wir hier eine neue Rubrik, die „technische Rezension“. Worum geht es dabei? Rezensionen sind hier ja schon einige geschrieben worden, zu Kinofilmen, Büchern, Comics und vielem mehr, aber dabei ging es hauptsächlich um den „geistigen“ Inhalt, die Handlung. Bei den technischen Rezensionen geht es um die Umsetzung. Neue Medien erlauben immer bessere Bilddarstellung und Umsetzung bei Filmen und Serien. Und das Prädikat „3D“ wird immer wieder gerne prominent beworben. Aber hält der Film oder die Serie dann auch das, was man erwartet? Ist der 3D-Effekt gut umgesetzt oder wirkt es eher so, als würde man ein Scherenschnitt-Theaterstück betrachten? Ist der Ton gut oder klingt es mehr so, als würde er über einen Handy-Lautsprecher abgespielt werden?

Diese Fragen beantwortet ab sofort die „technische Rezension“. Und gleich morgen geht es los mit „Pacific Rim“.

Wir haben nichts zu verbergen!

Wir haben nichts zu verbergen!

Wer auch nichts zu verbergen hat, darf uns gerne besuchen kommen. Wir haben die Toilettentür bereits ausgehängt und im Flur liegen Kleiderhaken bereit. Das Nacktsein ist leider erforderlich, solange bis wir uns durch einen Nacktscanner an der Tür absichern können.
Es macht dir sicher nichts aus, wenn wir deinen Aufenthalt auch zeitlich dokumentieren (visuell, auditiv) und die Daten auch (teilweise gegen Geld) Dritten zur Verfügung stellen. Immerhin sollte es dir egal sein, wenn du nichts zu verbergen hast.
Aufgrund der Nacktheit und der damit erhöhten Ansteckungsgefahr, ist von jedem außerdem ein gesundheitlicher Fragebogen auszufüllen (sexuelle Vorlieben, Geschlechtspartner der letzten sechs Monate, Auslandsaufenthalte, bekannte Krankheiten, Impfungen, etc.) – ggf. ist eine Abtastung der Körperöffnungen erforderlich.
Zur Gefahrenabwehr sind die Hände immer sichtbar zu platzieren. Taschen dürfen nicht mit in die Wohnung genommen werden. Liegengebliebene Kleidungsstücke werden aus Sicherheitsgründen gesprengt. Vor dem Besuch bei uns ist der Grund anzugeben. Handys dürfen nur nach vorheriger Kontrolle verwendet werden und wenn, dann darf nur noch mit Lautsprechfunktion telefoniert werden. In unserer Wohnung und während des gesamten Aufenthalts ist jederzeit in ausreichender Lautstärke zu sprechen, damit der Nachbar nicht versehentlich denkt, wir hätten etwas zu verbergen.

Wenn du also nichts zu verbergen hast und meinst, dass Überwachung gar nicht so schlimm ist, dann beschwere dich nicht über Frauenärzte, die heimlich Fotos von „ihren“ Patientinnen machen. Frag dich lieber, was die Frauen zu verbergen haben? Wenn du nichts zu verbergen hast, dann kannst du dich mit deinem Proktologen ja das nächste mal auf dem Marktplatz zur Prostatauntersuchung treffen… oder im Cafe mit deinem Psychologen.

Wenn du nichts zu verbergen hast, mach doch was du willst… aber halte mich nicht für so beschränkt, dass ich dir den Blödsinn glaube.

– Kopiert von Oliver Heidrich, der auch nichts zu verbergen hat. Er hat immerhin ein Facebook-Profil.