Ein Jubiläumstag, der nicht übersehen werden sollte

Thorsten Reimnitz
Thorsten Reimnitz
Thorsten Reimnitz
Thorsten Reimnitz

Derzeit ist jemand sehr bemüht, ein Jubiläum vorzubereiten. Durch die Situation mit Corona und allem läuft natürlich auch das nicht wie geplant. 2020 scheint ein blödes Jahr für Jubiläen zu sein. Aber sie lassen sich nicht vermeiden. Deswegen finde ich es wichtig, dass ein bestimmter Jubiläumstag nicht einfach so vergessen wird. Natürlich spreche ich vom Geburtstag desjenigen, der das hier alles verbrochen hat. Ich weiß, dass er es nicht mag, in den Mittelpunkt gesetzt zu werden, einfach weil er existiert. Aber dieses Jahr ist etwas besonderes, deswegen mache ich es einfach mal. Ich verspreche auch, nicht zu viel Details zu verraten. Vielleicht wird es auch gar nicht peinlich.

Wer es immer noch nicht verstanden hat, es geht natürlich um Thorsten. Siehe Bild. Ich kenne ihn seit langer Zeit, seit Jahrzehnten. In unserer Grundschulzeit gab es ein Ereignis, durch das wir uns kennengelernt haben. Ich würde das gerne genauer ausbreiten, aber auch hier weiß ich, dass ihm das nicht recht wäre. Vielleicht erfahrt ihr die Geschichte irgendwann mal. Ich versichere, sie passt zu ihm und seiner Persönlichkeit. Unglaublich nachdenklich, umsichtig, freundlich und clever, so habe ich ihn damals erlebt. Und seit damals immer wieder. Dass unsere Freundschaft so lange angehalten hat, ist seiner unglaublichen Geduld geschuldet. Sie möge ihm niemals ausgehen! Und ich bin nur der erste, es gibt noch andere Menschen, mit denen er seit Jahrzehnten befreundet ist. Seine Freundschaften verteilen sich über den ganzen Globus und wäre das hier irgendein wichtiges Magazin, müsste ich an der Stelle den Begriff „Kosmopolit“ fallen lassen. Falls jemand nicht weiß, was das bedeutet, schaut es nach. Es ist eine seiner vielen Eigenschaften, und das im besten Sinn.

Dank seiner Geduld und Beharrlichkeit arbeitet er auch immer noch an dem, was ihm Spaß macht. Und das ist dieses Projekt, das „Phantastische Projekt“, wie er es genannt hat. Und das seit 35 Jahren. Seine soziale Ader hat ihn in einen sozialen Beruf gebracht, in dem er lange Jahre gearbeitet hat. Der Rettungsdienst war eine große Herausforderung aufgrund von ein paar persönlichen Rückschlägen ganz am Anfang. Aber er hat es durchgezogen, bis es eine neue Herausforderung gab. Jetzt bildet er die nächste Generation an Rettungsdienstlern aus, während er sich gleichzeitig in einem Pädagogikstudium abmüht.

Das soll es auch schon gewesen sein. Heute ist sein Geburtstag, ein runder Geburtstag. Welcher genau? Ist das wichtig? Ich glaube nicht. Mir war es nur wichtig, dass der Tag nicht untergeht vor lauter Pandemie und dem Jubiläum, um das er sich gerade kümmert. Denn wie es seine Art ist, arbeitet er schon wieder unermüdlich an etwas neuem. Was das ist, werdet Ihr an dieser Stelle zum gegebenen Zeitpunkt erfahren.

Ich wünsche meinem ältesten Freund (pun not intended) auf diese Weise alles Gute zum heutigen Geburtstag und wünsche ihm, dass noch viele solche Geburtstag folgen werden.

Und jetzt: Weitergehen! Es gibt hier nichts mehr zu sehen!

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