Das Ende von 2020

Es fällt mir schwer, für diesen Beitrag eine jubelnde oder auch nur nachdenkliche Überschrift zu finden. Ich denke „Das Ende von 2020“ trifft es ganz gut. Es erinnert an alte Filmserials aus den 1930er und 1940er Jahren, bei denen der Titel der letzten Episode gern mal „Das Ende des [Bösewichts]“ hieß und damit versprach, dass der Bösewicht nun endlich bekommt, was er verdient. Das Leben ist zwar kein Filmserial und nur weil 2020 vorbei ist, heißt das noch gar nichts. Aber vielleicht dürfen wir uns einen kleinen Strahl Hoffnung gönnen.

Das vergangene Jahr hat uns das Beste und das Schlechteste der Menschheit gezeigt. Wir haben erfahren, dass die Menschen, die sich um ihre Mitmenschen sorgen, zum Glück immer noch in der Mehrheit sind. Wir mussten aber auch lernen, dass diejenigen, denen andere ziemlich egal sind (man erinnere sich nur an: „Es trifft eh nur Alte und Kranke, lasst die doch sterben!“), das in einem wortwörtlich menschenverachtenden Sinn meinen. Wissensfeindlichkeit und Wissenschaftsfeindlichkeit sind weiter verbreitet, als wir befürchtet haben. Aber nun sind wir gewarnt und können reagieren.

Ich hoffe, dass es mit 2021 nun aufwärts gehen kann. Danke an diejenigen, die so unablässig daran arbeiten, dass es besser wird und die sich dabei teilweise selbst in Gefahr bringen. Noch ist es nicht überstanden, aber wenn wir zusammenhalten, kriegen wir das hin.

Eine ruhige Zeit für die letzten Tage es Jahres 2020 und viel Kraft für alle, damit 2021 ein besseres Jahr wird.

Weihnachtliche Stadt
Photo by Ilona Frey on Unsplash

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