Im Gasthaus “Zur Goldenen Möwe”

Nach einem erfolgreichen Tag saßen wir gestern Abend noch im Gasthaus „Zur Goldenen Möwe“ in Ringsheim, um bei Speis‘ und Trank Ideen durchzuwälzen, beziehungsweise, die Ideen der letzten Wochen nochmal durchzugehen. Aber der Reihe nach.

Das Treffen kam spontan zustande, nachdem ein paar Mitglieder des Phantastischen Projekts am Europa-Park Fantreffen Sommer 2007 teilgenommen hatten. Da andere Mitglieder auch nicht fern waren, wurde Abends gegen halb acht das Treffen spontan verabredet. Und so kamen doch noch einige Leute zusammen, die einen der großen Tische des Gasthauses wohl nicht zur Gänze, aber zu einem Teil zu belegen vermochten. Während des festlichen Mahls wurden Gedanken ausgetauscht, besprochen, diskutiert. Und man fand, dass man auf einem gutem Weg war. Projekt X-3 wurde für gut befunden, genauso wie X-5. Aufgaben wurden neu verteilt und Termine gemacht.

Und bald wird sich das alles auflösen… 😉

Grundgesetz: One for you, one for me…

„Start spreadin‘ the news…“ Mit diesen Worten beginnt das Lied „New York, New York“ von Frank Sinatra. Ungefähr übersetzt bedeutet es „verbreitet die Neuigkeit“ oder etwas wörtlicher „fangt an, die Neuigkeit zu verbreiten“. Egal wie, diese Worte umschreiben, was wir mit einer Aktion machen wollen, die vor einigen Tagen begonnen wurde, und wir fordern ebenfalls dazu auf: „start spreadin‘ the news…“

Worum geht es? Phantastik-Projekt-Blogger Thorsten Reimnitz hat im ASTROCOHORS-Blog die Aktion „Grundgesetz zum Weitergeben bestellen“ aufgegriffen, die ursprünglich von Karans Blog stammt. Jeder Bürger kann sich nämlich beim Referat „Öffentlichkeitsarbeit“ des Deutschen Bundestages bis zu 3 Exemplare des Grundgesetzes kostenlos bestellen. Karans Idee war, dass jeder sich diese 3 Exemplare bestellen soll: eins für sich selbst, zwei zum Weitergeben (z. B. an Freunde oder Arbeitskollegen). Diese Idee wurde dann von Sven Scholz nochmals erweitert: man solle doch eins der Grundgesetze an Innenminister Schäuble schicken, als Reaktion auf dessen zuletzt verbreitete Ideen (Einsatz der Bundeswehr im eigenen Land, gezielte Tötung von „Gefährdern“ ohne Gerichtsurteil etc.).

Letzteres hat sich inzwischen zu einer großen Aktion ausgewachsen, an der sich nunmehr über 200 Blogs und zusätzlich etliche Foren beteiligen. Und es ist eine gute Aktion, dem Minister vor Augen zu führen, was das Wort „Demokratie“ eigentlich bedeutet und dass es Einwände gibt, die man ernst nehmen sollte. In den genannten Blogs finden sich weitere Links zu anderen, mit weiteren Informationen und zum Teil mit Bannern zu der Aktion.

Nachtrag: Die Aktion hat noch weitere Kreise gezogen, der Betreiber des Blogs „Frank Wettert“ hat verschiedene Magazine und Nachrichten-Redaktionen auf die Aktion aufmerksam gemacht. Richtige Reaktionen gibt es bisher offenbar keine, nur dass man die Nachricht an die entsprechenden Redakteure weitergeleietet habe. Aber was nicht ist…

ASTROCOHORS – Ein Auftakt

Die allererste Science-Fiction-Geschichte, die ich mir als Kind ausgedacht hatte, begann am 31. Dezember 1999. Warum dieses Datum? Weil es Weihnachten 1979 war, als das alles in meinem Kopf anfing, Gestalt anzunehmen. In den Ferien war ich immer gern kreativ.

Meine Idee war, dass die Geschichte weit in der Zukunft spielen sollte. Zumindest weit für das Verständnis eines 9jährigen. Das Jahr 2000 erschien mir weit in der Zukunft und ich dachte mir, dass die Menschheit bis dahin bestimmt das Weltall erobert haben würde und wir in Raumschiffen herumfliegen, so wie Captain Kirk in der ENTERPRISE oder Captain Future in seiner Comet.

Astronauten (Symbolbild). Bild: Thorsten Reimnitz

Also machte ich eine einfache Rechenaufgabe: Wenn ich meine Geschichten schrieb, versetzte ich sie immer um 20 Jahre in die Zukunft. Den Auftakt sollte eben Silvester 1999 bilden.

20 Jahre später war es tatsächlich so weit. Zwar hatte die Menschheit das Weltall noch immer nicht erobert, so wie ich das erhofft hatte, aber das Leben war so freundlich gewesen, mir die Gelegenheit zu geben, an einer tatsächlichen Science-Fiction-Reihe zu arbeiten, die schließlich in Büchern und einer Web-Roman-Reihe erscheinen sollte.

Silvester 1999, den Tag, an dem ich 20 Jahre zuvor meine wackere Besatzung auf ihre großartige Mission zu einem schwarzen Loch schickte (inspiriert von dem gleichnamigen Disney-Film), verbrachte ich bei Freunden in München. Es war ein passender Anlass und ein schöner Abend.

Und ein guter Auftakt für meine Reihe. Sie hieß zuerst STAR COMMAND, ein Titel, den ich nochmal überarbeitete, als ich feststellte, dass die Disney-Figur Buzz Lightyear aus „Toy Story“ eine eigene Zeichentrickserie bekommen hatte, die „Buzz Lightyear of Star Command“ hieß. Aus lateinischen Versatzstücken entstand „ASTROCOHORS“.