35 Jahre Phantastisches Projekt

Ein Portal der Welten
Ein Portal der Welten
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Schon wieder mal ein Jahr vorbei und ein neues Jubiläum des Phantastischen Projekts steht an. Heute allerdings sind es 35 Jahre, also sollte man eigentlich irgendwas besonderes machen. Sowas wie ein Fantreffen oder eine Liveübertragung im Internet oder so Zeugs. Ich weiß allerdings nicht, ob die geneigte Leserin oder der geneigte Leser es mitbekommen hat, aber wir haben zurzeit immer noch eine Pandemie, die so durch die Lande grassiert. Ein Fantreffen fällt also flach, mal ganz davon abgesehen, dass man für das Treffen diesen alten Witz von Otto (Waalkes, Ihr erinnert Euch?) recyclen könnte: Alle Fans vom Phantastischen Projekt treffen sich zum Jubiläum… in einer Telefonzelle…

Ach je, die Zeit vergeht und den Witz versteht auch keiner mehr, weil keiner mehr weiß, was eigentlich eine Telefonzelle ist. Ja, vor den Zeiten des Mobiltelefons waren die Menschen gezwungen, wenn sie von unterwegs irgendwie anrufen wollten, ein öffentliches Telefon zu benutzen. Die waren meistens in Zellen untergebracht, damit man beim Telefonieren zumindest ein bisschen Privatsphäre hatte und sahen meistens so aus:

Telefonzelle in einer Straße
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So, hat den Witz jetzt auch jeder verstanden? Gut, also wie gesagt, Treffen fällt flach. Zu wenig Interessierte und die Pandemie lässt es sowieso nicht zu. Eine Liveübertragung im Internet wäre sicherlich spaßig gewesen, aber da auf dem YouTube-Kanal vom Phantastischen Projekt in letzter Zeit eher weniger gelaufen ist, stellt sich die Frage, ob das genügend Aufmerksamkeit auf sich gezogen hätte. Und eine Liveübertragung, die mehr oder minder ein langer Monolog ohne Interaktion ist, bringt’s irgendwie auch nicht wirklich.

Orry hat vorgeschlagen, eine kleine Plauderei aufzunehmen, in der ich so einiges über das Projekt, seine Ursprünge und meine Ideen erzähle. Wir haben tatsächlich auch was aufgezeichnet. Aber ich weiß echt nicht, ob das jemanden interessiert.

Dann also ein kleiner Artikel und eine neue Aufbereitung des Projekts, die heute startet. Es ist nichts wirklich Neues, aber zwei oder drei Fans haben da eine interessante Frage gestellt, der ich nachgehen musste. Daraus wurde dann das, was jetzt „ACELS“ heißt. ACELS startet heute. Es ist kein Neustart, es ist… etwas anderes. Wenn es jemanden interessiert, lasst Euch überraschen, im Verlauf des Tages gibt es einen weiteren Artikel hier im Blog. Und die Premiere ist heute Abend.

So ein Jubiläum ist eigentlich auch immer ein Punkt, um in die Vergangenheit zu schauen und was alles war. Aber wie ich mich kenne, vergesse wieder wichtige Dinge. Außerdem habe ich diese Dinge schon für die Chronologie der Hauptseite aufbereitet. Wer möchte, kann es also dort nachlesen, beginnend mit dem 7. August 1985.

Jetzt bleibt nur noch, abzuwarten und zu schauen, was noch kommt, sowohl für das Projekt, als auch generell. Denn die Herausforderung, die diese Pandemie bildet, ist noch nicht vorbei. Dagegen ist so ein Projekt nur eine Kleinigkeit, aber es ist meine Kleinigkeit.

Danke fürs Lesen!

Ein Jubiläumstag, der nicht übersehen werden sollte

Thorsten Reimnitz
Thorsten Reimnitz
Thorsten Reimnitz

Derzeit ist jemand sehr bemüht, ein Jubiläum vorzubereiten. Durch die Situation mit Corona und allem läuft natürlich auch das nicht wie geplant. 2020 scheint ein blödes Jahr für Jubiläen zu sein. Aber sie lassen sich nicht vermeiden. Deswegen finde ich es wichtig, dass ein bestimmter Jubiläumstag nicht einfach so vergessen wird. Natürlich spreche ich vom Geburtstag desjenigen, der das hier alles verbrochen hat. Ich weiß, dass er es nicht mag, in den Mittelpunkt gesetzt zu werden, einfach weil er existiert. Aber dieses Jahr ist etwas besonderes, deswegen mache ich es einfach mal. Ich verspreche auch, nicht zu viel Details zu verraten. Vielleicht wird es auch gar nicht peinlich.

Wer es immer noch nicht verstanden hat, es geht natürlich um Thorsten. Siehe Bild. Ich kenne ihn seit langer Zeit, seit Jahrzehnten. In unserer Grundschulzeit gab es ein Ereignis, durch das wir uns kennengelernt haben. Ich würde das gerne genauer ausbreiten, aber auch hier weiß ich, dass ihm das nicht recht wäre. Vielleicht erfahrt ihr die Geschichte irgendwann mal. Ich versichere, sie passt zu ihm und seiner Persönlichkeit. Unglaublich nachdenklich, umsichtig, freundlich und clever, so habe ich ihn damals erlebt. Und seit damals immer wieder. Dass unsere Freundschaft so lange angehalten hat, ist seiner unglaublichen Geduld geschuldet. Sie möge ihm niemals ausgehen! Und ich bin nur der erste, es gibt noch andere Menschen, mit denen er seit Jahrzehnten befreundet ist. Seine Freundschaften verteilen sich über den ganzen Globus und wäre das hier irgendein wichtiges Magazin, müsste ich an der Stelle den Begriff „Kosmopolit“ fallen lassen. Falls jemand nicht weiß, was das bedeutet, schaut es nach. Es ist eine seiner vielen Eigenschaften, und das im besten Sinn.

Dank seiner Geduld und Beharrlichkeit arbeitet er auch immer noch an dem, was ihm Spaß macht. Und das ist dieses Projekt, das „Phantastische Projekt“, wie er es genannt hat. Und das seit 35 Jahren. Seine soziale Ader hat ihn in einen sozialen Beruf gebracht, in dem er lange Jahre gearbeitet hat. Der Rettungsdienst war eine große Herausforderung aufgrund von ein paar persönlichen Rückschlägen ganz am Anfang. Aber er hat es durchgezogen, bis es eine neue Herausforderung gab. Jetzt bildet er die nächste Generation an Rettungsdienstlern aus, während er sich gleichzeitig in einem Pädagogikstudium abmüht.

Das soll es auch schon gewesen sein. Heute ist sein Geburtstag, ein runder Geburtstag. Welcher genau? Ist das wichtig? Ich glaube nicht. Mir war es nur wichtig, dass der Tag nicht untergeht vor lauter Pandemie und dem Jubiläum, um das er sich gerade kümmert. Denn wie es seine Art ist, arbeitet er schon wieder unermüdlich an etwas neuem. Was das ist, werdet Ihr an dieser Stelle zum gegebenen Zeitpunkt erfahren.

Ich wünsche meinem ältesten Freund (pun not intended) auf diese Weise alles Gute zum heutigen Geburtstag und wünsche ihm, dass noch viele solche Geburtstag folgen werden.

Und jetzt: Weitergehen! Es gibt hier nichts mehr zu sehen!

Umzüge

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Wer sich gewundert hat, warum hier nicht so viel gepostet wurde in letzter Zeit: Umzug! Neue Erfahrungen und so. Details liefer‘ ich nach.

Aber warum dann die Mehrzahl (Umzüge) im Titel? Ganz einfach: Nach dem physikalischen Umzug (heißt man das so) ist nun der erste digitale Umzug erledigt: Das STAR COMMAND Communiqué ist auf die neue Adresse

blog.phan.pro

umgezogen. Die alte Adresse ist aber auch immer noch zu erreichen.

Als weitere Neuigkeit: In Ergänzung der Videos von den verschiedenen Kanälen wurde hier experimentell die erste Kurzgeschichte veröffentlicht, die hinter den Kulissen des „Phantastischen Projekts“ spielt. Ein Experiment, mal sehen, wie es sich entwickelt.

In einer Beziehung, gestern

ineinerbeziehung

Max machte eine Pause und klickte auf das Symbol, das ihm seinen Browser öffnete. Sogleich meldete er sich in seinem sozialen Netzwerk an, um zu erfahren, was es im Kreis seiner Freunde und Bekannten wohl neues gab. Und direkt sprang ihm eine Mitteilung ins Auge. Zum Namen und Bild einer Freundin stand da „In einer Beziehung“, und darunter: „Gestern“. Elf Personen hatten durch einen Klick schon zum Ausdruck gebracht, dass ihnen das gefiel. Die Freundin hatte also ihren Beziehungsstatus von „Single“ zu „Beziehung“ geändert, und zwar vor 17 Stunden. Max rechnete. Das musste also am vorigen Abend gegen 22 Uhr gewesen sein. Er war seit dem Abend zuvor nicht mehr in seinem Netzwerk angemeldet gewesen und die Nachricht wurde ihm angezeigt, weil so viele Leute von dieser Mitteilung begeistert waren.

„Was ist los?“, fragte Zach.

Max zuckte zusammen. „Wie?“, fragte er zurück. „Du hast gerade geseufzt“, erklärte Zach. „Oder sowas ähnliches jedenfalls.“

Max schob seine Brille zurecht. Das war eine so genannte Übersprungshandlung, etwas, das ein Mensch unbewusst tat, wenn er in einer unangenehmen Situation war. Er und Zach befanden sich im Hauptraum der Zentrale und bereiteten die neue Computerverbindung für das „Phantastische Projekt“ vor. Nachdem das alte Hauptquartier Geschichte war, sollte nun das neue eingerichtet werden. Zach, der wie immer seine Arbeitsklamotten mit Helm trug, stand an einem Bildschirm, der an der Wand befestigt war, und verschraubte ein paar Kabel. Max saß auf dem Sofa am Tisch und sorgte mit einem Laptop dafür, dass die Software lief. Es sei denn, er machte Pause. So wie im Moment gerade.

„Ach“, meinte Max abwehrend, „ich hab nur grad ins Netzwerk geschaut und Mitteilungen gelesen.“

„Und das lässt Dich seufzen?“ Zach schüttelte den Kopf. „Muss ja eine sehr sehnsuchtsvolle Mitteilung gewesen sein.“

„Hab ich Dir je von Claire erzählt?“ Max‘ Frage kam überraschend. „Claire? Nicht dass ich wüsste“, gab Zach zu.

„Claire ging in die gleiche Schule, war ein Jahr unter mir. Wir haben uns im Computerkurs kennengelernt“, begann Max zu erzählen. „Sie kam immer mit ihrer Klassenkameradin, Theresa. Wir haben uns gut verstanden und irgendwann haben wir uns auch außerhalb vom Computerkurs getroffen. Tja, und so langsam fing es zu knistern an zwischen mir und Claire.“

„Äh…“ Zach ließ seinen Schraubenzieher sinken. „Das kann ich mir jetzt bei Dir irgendwie überhaupt nicht vorstellen.“

„Glaub es ruhig“, fuhr Max fort. „Es gab nur ein Problem, das ich damals nicht verstand, und auch eine lange Zeit danach nicht. Irgendwie gab es eine unsichtbare Macht, die mich zurückhielt, irgendwas zu tun. Verstehst Du, was ich meine?“

Zach verzog den Mund. „Ich weiß nicht wirklich. Sag mir, ob ich falsch liege: Du wärst gern auf sie zugegangen, hättest ihr gern Deine Gefühle offenbart, aber Du konntest nicht.“

„Genau so war es. Und das, obwohl es sehr eindeutig war, dass es ihr ähnlich ging. Leider war, wenn wir uns trafen, meistens Theresa dabei. Und dann kamen die Sommerferien, ich bin auf eine andere Schule und wir haben uns nicht mehr wiedergesehen. Zack, vorbei!“

Zach stand regungslos im Raum. So hatte er den Freund noch nie reden hören. Obwohl seine Stimme so wie immer klang, konnte man doch das Gefühl bekommen, dass ihm die ganze Sache sehr nahe ging. Und das, obwohl sie schon viele Jahre zurücklag. „Was hat das mit Deinem Netzwerk zu tun?“

„Ich habe Claire über das Netzwerk wiedergefunden“, meinte Max. „Soll ich Dir was sagen? Als ich sie anschrieb, wusste sie nicht einmal mehr, wer ich bin.“

„Hm. Vielleicht hast Du Dich geirrt, was ihre Gefühle von damals betraf?“

„Mit Sicherheit nicht!“ Der Widerspruch war heftig gewesen. „Ich will nicht jedes Detail ausbreiten, aber glaube mir, an dem letzten Tag, wo wir uns gesehen haben – und dummerweise Theresa mit dabei war – hatte nur noch ein kleines Bisschen gefehlt. Der letzte Schritt, sozusagen.“

„Du hast Dich nicht getraut, sie hat sich nicht getraut und dass die Freundin mit dabei war, hat das ganze nicht unbedingt leichter gemacht, richtig?“ Zach ging ein paar Schritte auf Max, so dass er nicht quer durch den ganzen Raum reden musste.

„Hast es erfasst“, bestätigte Max. „Ich habe mich geärgert und immer wieder gefragt, was damals schief gelaufen ist. Warum konnte ich den letzten Schritt nicht gehen. Nicht die… Initiative… ergreifen…“ Die letzten Worte trennte er von einander, so wie man einzelne Scheiben Toast von einander trennt, bevor man sie in den Toaster legt. Es klang, als sei er mit seinen Gedanken woanders.

„Wann und wie wurde Dir klar, was damals schiefgelaufen war?“, wollte Zach wissen.

„Bei meiner letzten Freundin.“ Max blickte durch seine Brille ins Leere. „Die dusselige Kuh“, fügte er an. Es klang bitter. Wie Galle, die einem hochkam, wenn einem auf leeren Magen schlecht wurde. Zach stand stumm im Raum, also fuhr Max fort: „Sie war clever, intelligent und neugierig. Ich verwechselte allerdings ihre Neugierde mit Aufgeschlossenheit, denn so gab sie sich gern. Sie war weit gereist und schien nach Herausforderungen zu suchen. Aber sie hatte nicht verstanden, dass irgendwo hinreisen nicht automatisch bedeutete, dass man reich an Erfahrungen wurde. Sie betrachtete alles, was sie sah oder erlebte, wie unter einer Käseglocke. Sie sah es an, aber sie begriff es nicht.“

Photo by Kelly Sikkema on Unsplash
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Er hielt inne und sah wieder hoch. „Hast Du nicht auch manchmal das Gefühl, dass Menschen Dinge zu wichtig nehmen“, fragte er, „dass sie Sachen überhöhen, die man eher mit gesundem Verstand betrachten sollte?“

Zachs Augen wanderten nach oben. Er suchte nach einem Beispiel. „Sowas wie Nationalstolz?“, gab er zurück.

„Gutes Beispiel“, konterte Max. „Und so aktuell. Aber ich meine auch auf anderen Ebenen. Beziehung zum Beispiel. Das wird so überhöht, im Ganzen und in Details. Die erste Liebe, die erste Beziehung, huiui“ – er unterstrich das Wort „huiui“, indem er mit der rechten Hand einen Wirbelsturm symbolisierte – „da muss alles nach dem Buch ablaufen. Oder die Partnerwahl. Der Prinz, der gesucht wird. Man darf nicht einfach Mensch sein, nein, man muss irgendwie überragend sein. Unbedingt. Ich war nie überragend. Ich war immer nur ich.“

„Was Dir vor Augen geführt wurde, als Claire sich nicht einmal mehr an Dich erinnerte“, stellte Zach fest.

Max nickte mit dem Kopf. „Ja. Die Tage und Abende, die wir zusammen verbracht haben, alles weg, alles ausgelöscht. Und doch, als wir uns wieder trafen, kamen wir gut miteinander klar. Wir haben uns beide weiter entwickelt, was nicht weiter verwunderlich ist, aber es wir hatten immer noch irgendwie die gleiche Wellenlänge. Wir hätten gute Freunde sein können.“

Hätte können? Seid Ihr das nicht geworden?“

„Damit ist es jetzt wohl vorbei.“

„Warum?“

„Sie hat eine Nachricht ins Netzwerk gepostet, dass sie seit gestern in einer Beziehung ist.“

„Aber… nur weil Sie jetzt in einer Beziehung ist, heißt das doch noch lange nicht…“, begann Zach.

„Dass unsere Freundschaft beendet ist?“, unterbrach ihn Max. „Nein, aber das wird wahrscheinlich nicht mehr lange dauern. Sowas überlebt eine Freundschaft nie.“

„Na ja, aber solltest Du als Freund Dich dann nicht für sie freuen?“

„Oh, da sind wir ja wieder bei den Überhöhungen“, stellte Max fest. „Weißt Du, ein gewisser Teil unserer Gespräche, die wir in letzter Zeit hatten, ging darum, dass wir es beide satt hatten. Die Umwelt fordert ständig was von einem. Die Beziehung hat so und so zu sein. Man hat sich so und so zu verhalten. Und dies und jenes geht ja mal gar nicht. Wir hatten beide festgestellt, dass ein unglaubliches Anspruchsdenken auch innerhalb der Beziehungen entstanden ist. So wie bei meiner letzten. Erst fand sie mich offenbar toll, dann stellte sie fest, dass es Unterschiede gibt und dass sie mit den Unterschieden nicht leben kann, im Gegensatz zu mir. Claire ist es ähnlich gegangen. Wir stellten beide fest, dass wir zu viel mitgemacht hatten und außerdem ‚zu alt für den Mist‘ sind. Tja.“

Zach kratzte sich am Kopf. „Das sind eine Menge Dinge, die da bei Dir gerade aufeinander treffen.“

„Ja. Weißt Du, in letzter Zeit brauchte ich den Ausgleich, denn es wird mir alles zu viel. Zu viele dumme Menschen auf diesem Planeten. Und zu viele, die was von einem wollen. Die Treffen waren Inseln der Ruhe im Sturm des Lebens. Sieht so aus, als ob der Sturm nun auch diese Inseln erreicht hat. Und er hat sie leergefegt.“

„Ja, wir sind hier alle sehr stark eingespannt und so eine Freundschaft zu verlieren, ist tragisch“, bestätigte Zach und wollte seinen Freund aufmuntern: „Aber das heißt doch noch nichts. Halte doch einfach die Augen offen. Man weiß ja nie, was noch passiert. Andere Leute haben auch glückliche Beziehungen.“

Max schüttelte den Kopf. „Andere Leute“, bestätigte er, „nicht wir.“

23. September 2018: PHAN.PRO hebt ab

Bild: phan.pro

Bild: phan.pro
Bild: phan.pro

So, nachdem der liebe Orry hier die letzten Monate schon die „Feiertage“ vom Phantastischen Projekt gewürdigt hat, melde ich mich nunmehr selber zu Wort, um das vorzeitige Ende dieser Reihe hier beim STAR COMMAND COMMUNIQUÉ zu verkünden. Allerdings nicht deswegen, weil wir nicht weitermachen, sondern weil sich in den letzten Monaten etwas Neues ergeben hat: Eine wunderschöne Seite mit einer wunderschönen kurzen Adresse, die ab heute das „Dach“ des Projekts bildet: phan.pro! Deswegen gibt es Hintergrundinformationen über das Projekt sowie den nagelneuen und brandheißen Newsletter ab sofort dort.

Und warum wurde ausgerechnet der heutige Tag ausgewählt? Das erfährt man im Beitrag dazu bei phan.pro

 

 

27. Juni 1997: „Summertime Parcs“ hat seinen Anfang

Ich kenne nun den glorreichen Initiator, kurz G.I.*, schon recht lange, und fast genauso lange hatte er den Traum davon, sowas wie ein Magazin herauszubringen. Zum Beispiel für Reiseberichte. Und so hackte er schon in den frühen 1980er Jahren Artikel in seine Schreibmaschine, von denen ein Teil in der Schülerzeitung seiner Schule erschien.

Später, als man solche Artikel nicht mehr auf der Schreibmaschine, sondern auf dem Computer schrieb, machte er einfach weiter. Und schließlich war es eine Reise in die Niederlande, die ihm eine Idee eingab für ein durchgehendes Thema von Artikeln: Ferienparks. Er übernachtete im Park Het Heijderbos der Ferienparkkette Center Parcs und in einem der Bungalows schrieb er am 27. Juni 1997 ein paar Notizen zusammen. Zunächst hieß das ganze „CP“, dann „CP-Fans“. Als die erste Webseite vom Projekt entstand, waren die Ferienparks auch ein Teil davon. Schließlich richtete der G.I. ein Fanforum für die CP-Fans ein, das einigen Erfolg hatte und immer weiter wuchs, bevor schließlich der Name „Summertime Parcs“ gefunden wurde. Die Webseite wurde immer größer und berichtet heute von verschiedenen Parks und Resorts, egal ob zu einer Kette gehörend oder einzeln stehend.


* = Er grummelt immer so nett, wenn ich ihn so nenne, deswegen behalte ich das einfach bei. Mit „glorreicher Initiator“ ist natürlich der Gründer und Initiator des „Phantastischen Projekts“ , Thorsten Reimnitz, gemeint.

20. Mai 2006: „Quysthali“ erscheint in einer überarbeiteten Version

Von allen Teilen des PHANTASTISCHEN PROJEKTS ist die Geschichte um die Romanreihe „Quysthali“ sicherlich die turbulenteste. Der glorreiche Initiator, kurz G.I.*, hatte schon einige Zeit eine Geschichte im Kopf über eine Gruppe von Philosophen, die sich hinsetzen, um die Probleme der Menschheit zu klären. Einige persönliche Ereignisse im Leben des G.I. taten ihr übriges, um die Geschichte zusammenzufügen. Es gab auch eine erste Veröffentlichung unter einem anderen als dem heutigen Titel, doch eine Meinungsverschiedenheit führte dazu, dass dieser Titel heute nicht mehr genannt werden kann.

Der G.I. setzte sich darauf hin und überarbeitete das ganze Werk, das nun den Namen „Quysthali“ bekam. Zusammen mit der Titeldesignerin wurde eine neue, einheitliche Gestaltung festgelegt. Am 20. Mai 2006 erschien das Buch 1 in der neuen Fassung. Leider sah sich der G.I. danach weiteren Anfeindungen ausgesetzt, so dass es leider keine größere Weiterentwicklung in der Geschichte gab.

Das bringt mich auf ein Zitat, denn der bekannte Schauspieler Peter Ustinov beantwortete die Frage „Können Kritiker töten?“ folgerndermaßen:

Nicht wirklich.
Nicht absichtlich.
Aber, und das ist fast schlimmer, sie können die Begeisterung, den Elan und die Gelassenheit töten.


* = Er grummelt immer so nett, wenn ich ihn so nenne, deswegen behalte ich das einfach bei. Mit „glorreicher Initiator“ ist natürlich der Gründer und Initiator des „Phantastischen Projekts“ , Thorsten Reimnitz, gemeint.