Moon Girl [Video]

Erinnert Ihr Euch noch an das Video, das wir gestern hier gezeigt haben, das mit dem „sexy Cyborg“? Freut Euch, hier ist die Fortsetzung „Girl Friend from the Moon“:

Sexy Cyborg [Video]

Jetzt bin ich mal gespannt, wieviele Leute allein der Titel dieses Artikels anlockt… Es geht um ein Parodie-Video, das die Probleme von manchen Nerds thematisiert:

STAR TREK Girl – Aha, STAR TREK lives…

In den Zeiten, als es noch nicht selbstverständlich war, dass es STAR TREK noch gab (also nach der ersten Absetzung der Originalserie), erfanden die Fans eine Phrase, die ihre Gefühle umschrieb: „STAR TREK lives!“ Tatsächlich, auch wenn es mir peinlicherweise nicht bewusst ist, scheint der Satz immer noch (oder wieder) zuzutreffen: Meekakitty, eine 20jährige junge Dame (deren richtiger Name Tessa Violet ist) hat ein Lied aufgenommen, in dem sie davon singt, für ihre große Liebe das „STAR TREK Girl“ zu sein. Der Text ist recht clever und spricht von einer Menge Kenntnis gerade über die „alten“ Serien. Das hätte ich jetzt so nicht erwartet. Es sit irgendwie erfrischend, dass so ein Lied nicht dann auf den Markt kommt, wenn ein Hype sowieso auf dem Höhepunkt ist (das Video wurde am 26. Januar bei YouTube eingestellt). Erfolgreich ist es trotzdem.

Ja, STAR TREK lives.
Hier gibt’s das Lied als Download:

Star Trek Girl - Star Trek Girl - Single

Die April-Scherze des Tages

In dem Moment, da dieser Beitrag veröffentlicht wird, ist es nur noch eine Minute bis Mitternacht – und der 1. April geht nur noch eine Minute. Deswegen kann ich hier nun meine persönliche Hitliste der heutigen Aprilscherze veröffentlichen, die so durchs Internet geisterten, weil der „Scherztag“ selbst ja fast vorüber ist. Und es erstaunt mich, was für ein Aufwand teilweise betrieben wurde.

  • Der Verkauf von NICHTLUSTIG und RUTHE.DE

Das ist der erste Scherz, auf den ich aufmerksam wurde, weil NICHTLUSTIG gleich um Mitternacht auf Facebook eine Ankündigung publizierte: Cartoonist Joscha Sauer müsse die Webseite an seinen Kollegen Ralf Ruthe verkaufen, aus finanziellen Gründen. Rief man www.nichtlustig.de auf, zeigte die Seite das Design von www.ruthe.de. Doch rief man dann www.ruthe.de auf, zeigte sich diese Seite im Desgin von NICHTLUSTIG und Ralf Ruthe erklärte, er müsse aus finanziellen Gründen seine Webseite an Joscha Sauer verkaufen. Eine geniale Idee und sehr schön umgesetzt. Erfordert sogar ein bisschen nachdenken, um hinter den Scherz zu kommen.

  • Thomas Knüwer geht zur WAZ

Dieser Aprilscherz erschien in meinen RSS-Feeds: „Warum ich zur WAZ gehe„, schreibt Thomas Knüwer auf „Indiskretion Ehrensache“ und legt dar, dass Bodo Hombach persönlich ihn nach einem WAZ-kritischen Beitrag kontaktiert habe und er jetzt Chefredakteur der gedruckten WAZ werde. Sollte sich diese Nachricht am 2. April als Wahrheit herausstellen, wär das allerdings ein noch viel größerer Aprilscherz.

  • Die Abschaltung des Internets auf „tagesschau.de“

Niemand geringeres als DIE Tagesschau vermeldet, dass die letzte zur Verfügung stehende IP-Adresse vergeben wurde. Da ein Computer eine solche Adresse braucht, um im Internet unterwegs zu sein, müsse man die System umstellen und werde deswegen ab Karfreitag Morgen für 24 Stunden das Internet abschalten. Dieser Scherz hat sogar eine Art pädagogischen Hintergrund, weil nochmal erklärt wird, was eine IP-Adresse ist. Ach ja, in einem Interview kommt Computerexperte Jörg Schieb zu Wort, der ein „Versagen auf breiter Basis“ sieht. Klickt man den in dem Interview angegebenen Link zum Thema „Upgraden“ an, landet man auf einer Seite, in der man über den Aprilscherz aufgeklärt wird.

  • Die neuen „Google Wave Notifications“

Dieser Scherz kommt von Google selbst und wurde mit ziemlichen Aufwand erstellt: Im offiziellen „Google Wave Blog“ wird über eine neue Funktion von „Google Wave“ berichtet. Ein Mitarbeiter von Google (Doktor Wave), ein Typ im Laborkittel, kommt persönlich vorbei und winkt, um anzuzeigen, dass man eine neue Mitteilung über Google Wave erhalten hat (was ein Wortspiel ist: „wave“ heißt im Englischen nicht nur „Welle“, sondern auch „winken“). In einemVideo wird gezeigt, wie „Doktor Wave“ eingerichtet wird und wie er funktioniert. Den Beitrag – leider nur in Englisch – muss man unbedingt lesen / anschauen, der ist genial.

  • Lena Mayer-Landrut darf nicht zum „Eurovision Song Contest“ nach Oslo

t-online wartet mit der Meldung auf, dass sich herausgestellt habe, dass das Siegerlied aus „Unser Star für Oslo“ ursprünglich von Ralph Siegel (!!) geschrieben worden sei und dieser nun seine Urheberrechte geltend mache. Deswegen sei es fraglich, ob Lena Mayer-Landrut beim Song Contest überhaupt auftreten darf.

  • Google Japan berichtet über eine Tastatur, die wie ein Schlagzeug angeordnet ist

Wenn diese englische Übersetzung der Webseite von Google Japan stimmt, dann geht es darum, dass eine Standard-Tastatur nicht genügend Tasten hat, um die vielen japanischen Schriftzeichen abzubilden, und dass man mit der „Schlagzeug-Tastatur“ dem angeblich abhelfen will.

  • Google kauft Island

Das Blog „Anmut und Demut“ hat sich hier ebenfalls viel Mühe gegeben: Der Bloghintergrund wurde mit der isländischen Flagge gestaltet und die Meldung verbreitet, dass Google den bankrotten Staat Island kauft, wegen der geschickten Lage zwischen Amerika und Europa und weil man mit Erdwärme die vielen Server betreiben könne, die Google so braucht.

  • Und nochmal Google: MeatView und FatWords

Google muss heute für einiges herhalten, aber sie machen es ja selber auch. In dem Fall aber ist es das Blog internetkapitäne.de, das über zwei neue Entwicklungen aus den Google Labs berichtet MeatView (bei dem man sich das Fleisch in Form von Kühen ansehen kann, bevor es auf dem Teller landet – ich hatte Angesichts der Überschrift schon gedacht, hier werden Bilder von sich am Strand räkelnden Damen gezeigt) und FatWords (Werbeanzeigen auf Hamburgern).

Noch ein Hinweis: Dies ist meine ganz persönliche Auswahl. Sollte jemand noch etwas dazu beitragen wollen, schreibt es in die Kommentare.

Der Server unter www.google.de konnte nicht gefunden werden

Das ist doch mal eine Fehlermeldung: „Der Server unter www.google.de konnte nicht gefunden werden.“ Aufgefallen ist es mir eigentlich mehr oder minder zufällig, als ich feststellte, dass mein Googlemail-Konto nicht mehr erreichbar ist. Doch das war nur eine Sache. Der PageRank(TM), der bei mir im Browser ermittelt wird, fror ein. Statt Adsense-Anzeigen erschienen graue Balken oder Fehlermeldungen.

Tatsächlich war – oder ist? – Google nicht zu erreichen. Nicht das erste Mal, wie ich bei einem Blick (bei der Konkurrenz) feststellen musste. Mal trennte ein Bagger in der Schweiz ein Glasfaserkabel durch (so geschehen am 19. Februar 2008), mal war es ein unklarer technischer Defekt (wie am 21. November 2005). Sind wir gespannt, was es diesmal war.

So ein Ausfall führt einem mal wieder vor Augen, dass es nicht gut ist, zu viele Dinge auf einen Anbieter zu konzentrieren. Es mag vielleicht eine praktische Seite haben, aber wenn es dann zu so einem Ausfall kommt, ist eben alles weg. Da nützt nicht einmal der gestiegene PageRank(TM) etwas.

“The Simpsons – Der Film”, ein Treffen, eine Petition und andere merkwürdige Ereignisse am oder um den 18. August 2007

Da sieht man mal, was dabei herauskommt, wenn ein paar Leute mit Gedanken im Kopf sich alle auf einmal treffen. Es gab einen angenehmen Tag zu verbringen, zusammen mit einem Kino-Abend, sowie verschiedene Dinge beim Essen zu besprechen.

Fangen wir mit dem an, was sich am Schnellsten abhandeln lässt: Die Simpsons – Der Film. Warum lässt sich das am Schnellsten abhandeln? Weil darüber schon so viel geschrieben wurde, dass man kaum mehr etwas ergänzen muss oder kann. Lediglich die Meinung aller Beteiligten: gut gemacht! Empfehlenswert, anschauen (wer es noch nicht getan hat)!

Nun zu den anderen, etwas ernsteren Dingen, betreffend das „Phantastische Projekt“ und dieses Blog. Seit Stefan Niggemeiers Abmahnung, die mit der Begründung erfolgt ist, er habe einen Kommentar „zu spät“ gelöscht und solle in Zukunft jeden Kommentar in seinem Blog VOR der Veröffentlichung prüfen, sind etliche Blogger dazu übergegangen, genau das zu tun. Andere meinen, man solle sich nicht aufregen, solange nichts entschieden sei (zwischen Niggemeier und dem Abmahner ist ein Rechtsstreit im vollen Gange). Schließlich sei doch schon früher festgestellt worden, dass es nicht zumutbar sei, alle Kommentare in Blogs oder auch Foren zu überprüfen.
Genau zu dem Thema meldete sich dann ein Kommentar auf unserem Blog, dessen Kommentar erst einmal vom Akismet-Spamfilter abgefangen wurde. Der Grund für das Abfangen war vermutlich die Tatsache, dass dieser Kommentar in exakt dem gleichen Wortlaut in verschiedenen Blogs wiedergegeben wurde. Der Kommentator stellt fest, dass sich sein Mitleid für Niggemeier und andere Blogger in Grenzen halte, da sich dieser nie so sehr als Befürworter einer Meinungsfreiheit hervorgetan hätte. Eine Überprüfung des Kommentars und seines Kommentators ergab, dass jener damit eine nach (politisch) stark rechts gewandte Meinung meinte. Im Klartext: Weil sich der Kommentator von Stefan Niggemeier zu unrecht… ja, was eigentlich? Also, Niggemeier hat die Meinung vom rechten Rand offenbar nicht stark genug toleriert. Und weil der Kommentator das für Unrecht hält, ist es nur richtig, dass Niggemeier jetzt selbst wiederum Unrecht widerfährt, dass damit aber nur am Rande zu tun hat. Wir haben dann beschlossen, den Kommentar einfach in Akismet zu belassen, wo er in ein paar Tagen in die Schrottpresse kommt und zu frischen Bits und Bytes recycled wird.

In dem Zusammenhang möchten wir auf eine Petition aufmerksam machen, die beim Deutschen Bundestag eingereicht wurde und das bestehenden Recht in der Hinsicht ändern, dass eine Abmahung nicht mehr möglich ist, wenn sie zuvor nicht kostenlos und ohne Einschaltung eines Anwalts angekündigt wurde; bzw. wenn eine Abmahnung ohne vorherige Ankündigung erfolgt, dass der Abmahner dann 2/3 der Anwaltskosten zu tragen hat, auch wenn die Abmahung berechtigt sein sollte. Für Online-Petitionen benutzt der Deutsche Bundestag die Seite einer schottischen Universität (das ist KEIN Witz, sondern deswegen so, weil sich das Ganze noch im Experimentalstadium befindet). Über die Petition kann man sich hier informieren und wenn man will, gleich eintragen: Petition „Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb“. Die Aktion geht noch bis zum 3. September. Jede Stimme zählt! (gefunden hier: PHP-Developer-Blog)

Außerdem haben auch wir inzwischen Probleme mit einem Beitrags-Klauer. Unter der Domain „Tradeboard“ wurde ein Blog eingerichtet, in das offenbar kaum oder keine eigenen Beiträge geschrieben werden. Stattdessen wird das Internet auf Beiträge in anderen Blogs abgegrast und diese wortwörtlich und mit allen Bildern übernommen. Bei uns betraf das sogar einen Beitrag in eigener Sache – dem, in dem wir einem Mit-Blogger zum Geburtstag gratuliert haben [völliger Blödsinn, das in einem anderen Blog zu veröffentlichen, da der Inhalt rein privater Natur und als nette Geste innerhalb dieses Blogs gedacht war]. Offenbar sitzt der Betreiber des Blogs in den Niederlanden. Auf der Hauptseite der Domain ist noch kein Inhalt hinterlegt, es ist daher nicht klar, was der Mensch / die Menschen, der / die dahinter steckt / stecken damit bezweckt / bezwecken. Es ist einfach nur ärgerlich. Warum werden solche Leute eigentlich nicht abgemahnt?

Unter all‘ diesen Eindrücken ging es darum, was wir nun tun, mit diesem Blog und dem „Phantastischen Projekt“. Wir haben im Moment die Projekte X-2, X-3, X-4 und X-5 in der Entwicklung und sind zu keinem rechten Schluss gekommen, in welcher Form wir weitermachen wollen. Nur über das „ob“, da sind wir uns einig: Ja! Trotzdem kann es sein, dass es hier zu einer kleinen, kreativen Pause kommt.

„Denn die Meinungsfreiheit, die wir meinen, ist frei von jeder Meinung!“
Terry Jones: Erik, der Wikinger

Bald werden Sie jammern und schluchzen: Haette ich doch Wettaktien gekauft ich armer Depp

Also, jetzt wird es langsam lächerlich. Wie ich (unter dem Label „Spam Spam Spam“ zu finden) bereits berichtete, werde auch ich seit einiger Zeit bedrängt, mir Wettaktien zu kaufen. Waren die Betreffs der Spam-Mails zu beginn noch enthusiastisch (von „Kursraketen“ war die Rede), wurden sie zunächst unverschämt („Du Depp hast noch keine Wettaktien“) und jetzt albern: „Bald werden Sie jammern und schluchzen: Hätte ich doch nur Wettaktien gekauft, ich armer Depp.“

Aber wenigstens geht es nicht nur mir so. Zum Thema „Deppen und Wettaktien“ finden Sie hier eine nüchterne Einschätzung.

Experiment mit Web 2.0

Was passiert eigentlich, wenn man einfach einen Blog-Beitrag schreibt, in dem ohne Sinn und Zusammenhang eine Reihe von Begriffen auftaucht, die gerade besonders gefragt sind bei Suchmaschinen oder bei so genannten „Social Bookmarkers“? Folgt eine Flut von Besuchern? Oder können die Maschinen den nicht gegebenen Zusammenhang erkennen? Keine Ahnung – und Grund, ein Experiment zu starten.
Wenn Sie, liebe Leserin, lieber Leser, also einen der unten stehenden Begriffe als Suchwort eingegeben haben und hier gelandet sind – dann sind die Maschinen eben doch einfacher reinzulegen, als ich gedacht habe. Kein Wunder, dass man im Internet manchmal Schwierigkeiten hat, wirklich das zu finden, was man sucht.
Wenn Sie aber einfach neugierig auf diesen Beitrag waren und nicht aus Versehen hier gelandet sind, umso besser.
In jedem Fall Danke für den Besuch – und seien Sie vergewissert: das kommt nicht wieder vor. Ein Experiment reicht.

Die Suchbegriffe:

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Du Depp hast noch keine Wettaktien!

„Wie bitte?“

Das war meine erste Reaktion, als ich heute den Spam-Filter meiner eMail-Adresse kontrollierte. Eine Mail brüllte mir im Betreff entgegen: „Du Depp hast noch keine Wettaktien!“ Die Aussage stimmt insoweit, als dass ich keine Wettaktien habe. Warum auch? Doch was ist das für ein Tonfall? Glauben die allen Ernstes, dass ich durch eine Beleidigung dazu animiert werde, mir solche Aktien zuzulegen?

Oder ist das eine neue Masche? Sollte ich mir das für mein Buch auch einfallen lassen? eMails mit Betreffzeilen wie „Du Blödmann hast das Buch noch nicht gekauft“? Oder „Lies das, Idiot!“?

Nein, lieber nicht. Ich habe die Spammer und ihre Maschen noch nie verstanden. Da täglich einige der Mails kommen, in denen Potenzmittel, Antidepressiva oder günstige Hypotheken angeboten, müssen diese ja wohl auch einen gewissen Erfolg haben, soll heißen, jemand muss das Zeug doch kaufen. Ansonsten würden sie es ja nicht machen. Aber mich nerven diese Mails nur. Die Sache mit den Aktien ist etwas, das in letzter Zeit verstärkt aufkommt, wobei die ersten Mails so getan haben, als sei es ein seriöser Tipp, sozusagen Insiderwissen. Der neue aggressive Tonfall hat mich dann doch überrascht. Wer reagiert auf sowas?

Das Mysterium hat mir bisher keiner erklären können. Welchen Markt haben Produkte, die über Spam-Mails angeboten werden? Und ist es das wirklich wert, den Ruf der Firma zu ruinieren? Immerhin sind Firmen, die Spam versenden, nicht sonderlich geachtet – dachte ich jedenfalls. Erst vor kurzem wurde veröffentlicht, dass Spam-Mails 76,3 % am eMail-Verkehr ausmachen. Das muss man sich mal vorstellen, für jede „normale“ Mail, die man schreibt, werden durchschnittlich 3 Spam-Mails verschickt.

Ich persönlich wünsche mir Spam dahin zurück, wo her hergekommen: In einen Sketch von Monty Python. Daher: Statt Spam lieber „Monty Python’s Spamalot„!