Douglas Adams‘ Kult-Detektiv Dirk Gently ermittelt im Comic und auf Netflix!

Douglas Adams‘ Kult-Detektiv Dirk Gently ermittelt im Comic und auf Netflix! Bild: Panini Comics
Douglas Adams‘ Kult-Detektiv Dirk Gently ermittelt im Comic und auf Netflix! Bild: Panini Comics
Douglas Adams‘ Kult-Detektiv Dirk Gently ermittelt im Comic und auf Netflix! Bild: Panini Comics

Zweieinhalb Romane mit seinem Ermittler der anderen Art, Dirk Gently, schrieb Schriftsteller-Genie Douglas Adams. Für nicht wenige seiner Fans sind Der lange dunkle Fünfuhrtee der Seele, Der elektrische Mönch und das leider unvollendete Buch Lachs im Zweifel noch eine Idee genialer als die Per Anhalter durch die Galaxis-Reihe oder die Doctor Who-Storys, die der britische Kult-Autor schrieb. Nun erlebt der holistische Detektiv, dessen Ermittlungsmethoden so unorthodox und skurril sind wie die Fälle, die er bearbeitet, einen zweiten Karriereschub: Ganz nah am Ton von Douglas Adams erzählen die von Fans und Kritikern gleichermaßen gefeierte Dirk Gently-TV-Serie auf Netflix und die Comic-Reihe Dirk Gentlys Holistische Detektei, deren erster Band Schrödingers Katzenkiller gerade bei Panini erschienen ist, neue, hirnverknotende Abenteuer mit dem schrägen Schnüffler.

Der holistische Detektiv Dirk Gently ist davon überzeugt, dass alle Dinge miteinander verbunden sind und er deswegen bei der Lösung seiner Fälle nur den Hinweisen folgen muss, die ihm das Universum präsentiert. Dass diese bisweilen so gar nichts mit den Ermittlungen zu tun haben, oder zu haben scheinen, und er sowieso der Einzige ist, der hier Zusammenhänge herstellen kann, stört ihn dabei wenig … Schließlich hängt ja alles zusammen! Diese obskure „Schnitzeljagd“ ist es dann auch, die Dirk Gently in seinem ersten Comic-Abenteuer Schrödingers Katzenkiller aus seiner Heimat England ins sonnige Kalifornien bringt. Dort stolpert er im wahrsten Sinn in seinen neuen Fall, in dem es um wiedergeborene, energiesaugende Pharaonen geht, wobei sich der eigentliche Fall – ein serienmordendendes Touristenpärchen – als Nebenhandlung in die Geschichte einflicht und ebenso beiläufig wie genial im Zuge der Haupt-Neben-Haupthandlung gelöst wird. Es ist eben alles verbunden.

Diese erzählerisch brillant konstruierte Geschichte, die sehr viel von Douglas Adams‘ Geist transportiert, ohne den Versuch zu machen, den Meister kopieren zu wollen, stammt aus der Feder des versierten und mehrfach ausgezeichneten Comic-Autors Chris Ryall, der zudem ein großer Fan von Douglas Adams ist. Er entwickelte die Dirk Gentlys Holistische Detektei-Comics zusammen mit Arvind Ethan David, einem Schüler von Douglas Adams, der sich nach dessen Tod, in Absprache mit der Witwe des Autors, der Fortführung der Dirk Gently-Abenteuer verschrieben hat. Gemeinsam entwarfen sie die Comic-Idee, ebenso wie die Idee zur erfolgreichen und kongenial umgesetzten Dirk Gently-TV-Serie auf Netflix, mit Samuel Barnett als Dirk Gently und Elijah Wood als dessen widerwilligen Sidekick Todd Brotzman.

Arvind Ethan David ist ausführender Produzent der TV-Serie und übernimmt mit Nummer zwei auch die Comic-Reihe als Autor. Chris Ryall, der in der aktuellen Ausgabe von Panini Comics TV im Interview einiges zur Entstehung und den Hintergründen von Dirk Gently erzählt, hatte viel Spaß mit dem Start der Comics, meint aber: „Arvind hat mit Douglas Adams zusammengearbeitet. Er ist prädestiniert, die Geschichte weiterzuführen.“

In Arvind Ethan Davids Händen wird es auch liegen, die Comic-Reihe, die TV-Serie und die Romane, die ihre Handlungsstränge derzeit noch losgelöst voneinander verfolgen, zusammenzubringen. Chris Ryall: „Dazu kann ich noch nicht viel sagen, aber es scheint so, dass es Dirk Gently als eine Art interdimensionale Konstante gibt. Und Arvind wird die verschiedenen Dirks zusammenbringen.“ Dazu wird der Autor mit dem dritten Comic-Band auch die von Douglas Adams begonnene Story Lachs im Zweifel aufgreifen und weiterspinnen. Man darf also schon jetzt auf die zukünftigen Verwirrungen in der genial-chaotischen Welt von Dirk Gently gespannt sein.

Die zweite TV-Staffel läuft in den USA übrigens im Oktober an, Staffel drei ist in Planung. In Deutschland kehrt der Ermittler wohl im November auf die Mattscheibe zurück – bis dahin gibt es zum Glück den Comic: Dirk Gentlys Holistische Detektei: Schrödingers Katzenkiller, um die Wartezeit zu verkürzen.

Quelle: Panini Comics

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    Neu bei Panini Comics: Bataclan – Wie ich überlebte

    Der Augenzeugenbericht von Fred Dewilde, der das Attentat auf den Pariser Musik-Club überlebte, in einer beklemmend intensiven Comic-Dokumentation. Bild: Panini Comics
    Der Augenzeugenbericht von Fred Dewilde, der das Attentat auf den Pariser Musik-Club überlebte, in einer beklemmend intensiven Comic-Dokumentation. Bild: Panini Comics
    Der Augenzeugenbericht von Fred Dewilde, der das Attentat auf den Pariser Musik-Club überlebte, in einer beklemmend intensiven Comic-Dokumentation. Bild: Panini Comics

    Fred Dewilde, geboren 1966, ist als Grafiker auf medizinische Illustrationen spezialisiert. Er lebt mit seiner Familie in einem Vorort von Paris und liebt Rockmusik. Als Fan der US-Band Eagles of Death Metal war er an jenem verhängnisvollen Abend des 13. Novembers 2015 im Pariser Kult-Club Bataclan, als Terroristen dort ein grauenvolles Blutbad anrichteten. Nach offiziellen Angaben starben 89 Besucher des Konzerts, Hunderte Menschen wurden teilweise schwer verletzt. Fred Dewilde überlebte das Attentat mit viel Glück körperlich nahezu unversehrt, aber schwerst traumatisiert. Nun hat er, als Teil der Aufarbeitung des Erlebten, seine Erinnerung an die Geschehnisse in einem beeindruckenden und beklemmenden Comic zu Papier gebracht. Die deutsche Version des in Frankreich gefeierten Bandes Bataclan – Wie ich überlebte erschien am 19. September beim Panini Verlag im Album-Format.

    „Mitten im Blut eines Toten habe ich gelegen. Mitten unter den zerfetzten Körpern war ich geschützt. Mitten unter den zerstörten Leben habe ich gedacht, dass ich mitten im Entsetzen und im Wahnsinn noch einmal die Chance bekommen habe, euch zu lieben.“ Mit diesen Worten beschreibt Fred Dewilde auf dem Umschlag des Bandes seine Gefühle, als er zwischen Leichen liegend darauf hoffte, seine Familie noch einmal wiedersehen zu können. In seinem Comic werden diese Gedanken zu düsteren Bildern. Durch das Zeichnen versuchte er, sie aus seinem Kopf auf das Papier zu verbannen. „Für ihn war das reine Therapie“, sagt Bettina Frank, die den Band bei Panini übersetzt und redaktionell betreut hat und mit dem Autor und Zeichner in persönlichem Kontakt steht. „Er hat mir erzählt, dass sich das Schlussbild des Comics so in seinen Kopf gebrannt hatte und er den Drang verspürte, den Comic zu zeichnen. Darin sah er einen Weg, mit der Sache abzuschließen.“

    Für die Leser schuf Fred Dewilde einen gezeichneten Augenzeugenbericht, der – durchweg in Schwarz-Weiß gehalten – den gesamten Schrecken eindringlich wiedergibt, ohne dabei explizit zu werden. Die Terroristen stellt er als entmenschlichte Gestalten mit Totenschädeln dar; die Toten, inmitten derer er lag, als formlose Masse. Zwischen all den Leichen, so beschreibt er es im Comic, habe er mit einer weiteren Überlebenden, der schwer verletzten Élisa, neben der er lag, einen „Kokon der Menschlichkeit“ geschaffen, um sich von dem Wahnsinn um ihn herum abzuspalten. Diesem Stück Menschlichkeit inmitten der Unmenschlichkeit verdanke er sein Überleben, sagt er. Letztlich war es aber reiner Zufall, dass er nicht auch erschossen wurde. Die Frage nach dem Wieso und warum ausgerechnet er überlebt hat, macht ihm bis heute zu schaffen.

    Im Anhang des Bandes betrachtet Fred Dewilde in einer Reihe von Texten Punkte, die im Comic selbst keinen Platz hatten. Er beschreibt dort zum Beispiel, wie sich sein Leben und er selbst nach Bataclan verändert haben, wie er überhaupt wieder ins Leben zurückfand. Er sinniert über Psychotherapie, Schuldgefühle, das Menschsein und den Wert von schwarzem Humor. Außerdem macht er sich Gedanken zu den Eagles of Death Metal, die nach dem Anschlag nicht nur positiv in Erscheinung traten, über den Islam und zur aktuellen Politik – dies im Übrigen sehr differenziert, ohne Hass und vor allem ohne verallgemeinernde Anschuldigungen. Auch die Anschläge von Brüssel, Nizza und auf die Redaktion von Charlie Hebdo bleiben nicht unerwähnt.

    Bataclan – Wie ich überlebte ist ein beeindruckendes, sehr eindringliches und in Teilen schockierendes Zeitdokument. Alles andere als leichte Kost, aber ein Band, den man – auch mit Blick auf aktuelle Geschehnisse – unbedingt gelesen haben sollte.

    Quelle: Panini Comics

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    STAR WARS Comics Nr. 25: Darth Vader – Zeit der Entscheidung

    (c) Panini Comics / Marvel
    (c) Panini Comics / Marvel
    (c) Panini Comics / Marvel

    Was bisher geschah:
    Darth Vader hat es geschafft, seinen Meister, den Imperator zu beeindrucken und gleichzeitig den Umstand verschweigen können, dass er immer noch auf der Suche nach Luke Skywalker ist. Als „Belohnung“ wird Vader losgeschickt, seinen Widersacher Cylo zur Strecke zu bringen, der sich als Verräter entpuppt hat. Während er der Spur Cylos folgt, hat er seine Killer-Droiden damit beauftragt, die flüchtige Doktor Aphra zu finden und zu ihm zu bringen…

    Bitte wachen Sie auf, Herrin Aphra! BeeTee wird schon nervös. Wir haben Sie offenbar gerettet. Und ohne jemanden zu töten. Ehrlich gesagt, irgendwie enttäuschend.
    – Triple-Zero

    Während Triple-Zero und BeeTee Doktor Aphra auf die EXEKUTOR bringen, hat Vader Cylos Schiff ausgemacht. Als er eindringt, stellt sich ihm Tulon Voidgazer, eine Wissenschaftlerin, entgegen und lässt ihren cyberkontrollierten Rancor auf Vader los. Vader gerät in Bedrängnis, doch letztlich kann er das Hindernis überwinden. Aber als er sich Cylo nähert, gibt es Probleme auf der EXEKUTOR: Voidgazer hat ein paar Fallen auf dem Schiff installiert, und selbst der Imperator scheint nun in der Falle zu sitzen…

    Mit Cylo und Voidgazer tritt Vader tatsächlich gleichwertigen Gegnern entgegen. Gerade in der Begegnung mit dem Rancor muss er umdenken, da er diesen mit roher Gewalt oder auch mit der Macht nicht einfach so besiegen kann. Er muss seinen Kopf einsetzen, genau wie später, als er Voidgazer selbst gegenüber steht. Aber alles das ist nur Geplänkel gegenüber dem Plan, den Cylo verfolgt, nämlich die EXEKUTOR zu entern.  Das alles ist sehr schön herausgearbeitet und entwickelt sich Stück für Stück. Die Geschichte verspricht zudem, auf ein spannendes Finale hinauszulaufen. Aber das sehen wir dann nächsten Monat.

     

    STAR WARS Comics Nr. 24: Darth Vader – Zeit der Entscheidung

    (c) Panini Comics / Marvel

    Was bisher geschah:
    Darth Vader ist damit beschäftigt, das Vertrauen des Imperators zurückzugewinnen, während er gleichzeitig nach dem Rebellenpiloten Luke Skywalker sucht, der den Todesstern zerstört hat. Vader kann einige Siege davontragen, was seinen Meister zufriedenstellt. Zuletzt wurde noch sein Widersacher Cylo als Verräter entlarvt und befindet sich auf der Flucht. Doch es gibt auch Niederlagen: Skywalker ist Vader wieder einmal entwischt und die Blockade bei TUREEN VII wurde von den Rebellen durchbrochen. Außerdem hat der imperiale Inspektor Thanoth die Verbindung zwischen Vader und Doktor Aphra entdeckt und bittet zum Gespräch…

    Mit ihrer Technologie erschufen wird Euch in dieser langen Nacht neu. So retteten wir das Imperium. Und ich hatte den Schüler, den ich brauchte. Die Wissenschaftler faszinierten mich. Was konnten sie alles leisten, frei von der scheinheiligen Moral der Alten Republik? Wir würden sehen. Denn ist es nicht meine Aufgabe, die Möglichkeiten auszuloten?
    – Der Imperator

    (c) Panini Comics / Marvel
    (c) Panini Comics / Marvel

    Vader begibt sich zur Raumwerft, wo gerade der Supersternzerstörer EXEKUTOR als neues Flaggschiff von Admiral Tagge fertig gestellt wird. Hier trifft er den Imperator, der ihm wieder ein Stück seines Planes erzählt und ihm am Schluss einen Auftrag erteilt: Cylo ist zur Gefahr für das Imperium geworden. Er muss vernichtet werden. Vader macht sich auch sogleich auf den Weg, allerdings nicht ohne einen Abstecher nach ANTHAN 13 zu machen. Hier trifft er Inspektor Thanoth, der ihm genüsslich darlegt, wie er dem Sith-Lord auf die Schlichte gekommen ist. Und er gibt zu, dass er weiß, wo sich Doktor Aphra versteckt hält. Aber er will Vader nicht erpressen, im Gegenteil, er will ihm helfen. Thanoth hält den Imperator für schwach, weil es einer kleinen Bande von Rebellen gelungen ist, den Todesstern zu vernichten. Er weiß, dass Vader auf der Suche nach Skywalker ist, um diesen als seinen Schüler auszubilden, damit die beiden zusammen den Imperator überwinden können. Das gefällt ihm. Er gibt Vader Aphras Aufenthaltsort preis. Der dunkle Lord gibt daraufhin seinen Droide Triple-Zero und BeTee den Auftrag, Aphra mit Hilfe seiner Privat-Droiden-Armee und dem Kopfgeldjäger Black Krrsantan zu fangen oder zu töten. Er selbst will sich um Cylo kümmern…

    Okay, es geht wieder ein kleines Stück in Richtung Episode V. Die EXEKUTOR ist der Supersternzerstörer, den Vader in diesem Film kommandiert. Im Comic sieht man das riesige Schiff fast fertiggestellt. Nun bleibt abzuwarten, was noch geschieht zwischen jetzt und dem Anfang der Episode. Die Geschichte hat bis jetzt mal einen fulminanten Auftakt, aber bei „Der letzte Flug der Harbinger“ kam der Durchhänger auch erst im dritten Akt. Ich bin dennoch vorsichtig optimistisch, denn bis jetzt gefällt mir die Handlung ganz gut.


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      STAR WARS Comics Nr. 23: Der letzte Flug der Harbinger

      (c) Panini Comics / Marvel

      Was bisher geschah:
      Darth Vader ist damit beschäftigt, das Vertrauen des Imperators zurückzugewinnen, während er gleichzeitig nach dem Rebellenpiloten Luke Skywalker sucht, der den Todesstern zerstört hat. Selbiger ist indessen mit den Rebellen beschäftigt, mit der Hilfe von Han, Leia und Sana den imperialen Sternzerstörer HARBINGER zu stehlen, um damit die Blockade des Planeten TUREEN VII zu durchbrechen. Die Rebellen ahnen nicht, dass ihnen eine Eliteeinheit von Sturmtrupplern auf den Fersen ist, angeführt von dem skrupellosen Sergeant Kreel…

      > Du bist der Spielemeister aus Grakkus‘ Arena.
      > Du darfst mich Sergeant Krell nennen… von der Narben-Truppe. Und wie soll ich Dich nennen, Kleiner?
      > Rebell.
      – Luke Skywalker und Sergeant Krell

      (c) Panini Comics / Marvel
      (c) Panini Comics / Marvel

      Sergeant Krell und seiner Truppe gelingt es, durch die Außenhülle in die HARBINGER einzudringen. Da die Rebellen gerade mal eine Notbesatzung für das riesige Raumschiff auf die Beine stellen konnten, stoßen die Imperialen auf wenig Gegenwehr. Krell stellt Luke und verwickelt ihn in ein Laserschwertduell, während Han, Leia und Sana sich nach Kräften verteidigen. Als sie feststellen, dass sie kaum Chancen haben, setzen sie die HARBINGER auf Kurs, um wenigstens die Mission zu beenden. Doch da offenbart Krell Luke, dass es noch um etwas ganz anderes geht: Um ihn. Darth Vader nähert sich in seinem Jäger dem Sternzerstörer, um Luke gefangen zu nehmen…

      Nach dem Durchhänger mit dem Geplänkel von Han und Leia im letzten Comic nimmt die Geschichte wieder Fahrt auf. Hm… kommt mir so vor, als hätte ich das schon einmal geschrieben. Ich stelle auch fest, dass einige dieser Geschichten den Regeln einer Seifenoper folgen. Ein Handlungsstrang wird erledigt, aber gleich wieder ein neuer aufgemacht. Denn obwohl die Geschichte um die HARBINGER in diesem Band endet, gibt es auch gleich noch einen Cliffhanger für eine neue Folge. Ohne zu viel verraten zu wollen: Ich habe hier allerdings den Eindruck, dass mit der Geschichte, die hier beginnt, ein Logikfehler der Filme ausgeglichen oder erklärt werden soll. Insofern bin ich gespannt, wie es hier weitergeht.

      Ansonsten bleibt noch zu sagen: C3PO muss ganz schön viel einstecken in diesen Comics.


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        STAR WARS Comics – 20 Jahre Panini Comics Jubiläums-Special

        (c) Panini Comics / Marvel
        (c) Panini Comics / Marvel
        (c) Panini Comics / Marvel

        Ja sowas… da denkt man an nichts böses, und dann landet ein Gratis-Comic im Briefkasten. Offenbar im Rahmen meines Abonnements der STAR-WARS-Comicreihe wurde mir die Jubiläums-Ausgabe anlässlich „20 Jahre Panini Comics“ zugeschickt. Warum schreibe ich „offenbar“? Weil ich im Heft selber nicht wirklich einen Hinweis gefunden habe, wieso es dieses Heft gibt und warum ich es gratis bekommen habe. Den einzigen Hinweis sieht man oben auf dem Cover, also gehe ich mal davon aus, es stimmt. Leider gibt es für diese Geschichte keinen Titel, zumindest auf dieser deutschen Ausgabe nicht.

        Handlung
        Die Handlung bringt uns zurück in eine Zeit vor dem Shu-Torun-Krieg. Das Imperium braucht Erz von dem Minenplaneten, leider hat sich dessen Herrscher als etwas unzuverlässig erwiesen. Darth Vader ist daher zu diesem Planeten im Mittleren Rand gereist, um absoluten Gehorsam einzufordern. Der König von Shu-Torun hat andere Pläne, er setzt seine Tochter Trios auf Vader an, um diesen in eine Falle zu locken und sich dem Klammergriff des Imperiums endgültig zu entziehen. Der König ist sogar bereit, seine Tochter für das Ziel sterben zu lassen…

        Es soll daran erinnern, dass das Imperium sowohl ein mächtiger Freund sein kann, als auch ein gefährlicher Gegner.
        – Darth Vader über das Geschenk, das er dem König von Shu-Torun überbringen will

        Der Band erzählt eine kleine Vorgeschichte zum Shu-Torun-Krieg, der ein paar Dinge erklärt, die dem aufmerksamen Leser der entsprechenden Geschichte aufgefallen sein dürfte. So lässt Vader zum Beispiel in der Geschichte eine Bemerkung fallen oder man sieht, dass eine Hauptfigur eine mechanische Hand hat. Alles das wird hier erklärt.

        Die zeitliche Einordnung der Handlung wird etwas schwer, soweit ich das überblicke, passt sie am besten zwischen das Ende von Heft 6 („Darth Vader„) und dem Anfang von Heft 7 („Showdown auf dem Schmugglermond„), da Vader bereits seine beiden Droiden Triple-Zero und BT besitzt, aber zwischen dem Jubiläumscomic und dem Anfang von „Der Shu-Torun-Krieg“ ein gewisser Abstand sein muss. Bei den anderen Episoden ist die Handlung so dynamisch, dass eine Stipvisite von Lord Vader auf Shu-Torun da einfach nicht reinpasst.

        Der Comic bildet eine nette kleine Episode, die noch etwas mehr in die Handlung hineinschauen lässt und zeigt, dass die neuen Comics nicht so episodenhaft sind, wie die Geschichten, die Marvel in den 1970er / 1980er Jahren als Material zwischen den Filmen veröffentlichte. Die Handlung ist in sich verwoben und auch wenn die Leser wissen, dass es auf den Anfang von „Das Imperium schlägt zurück“ zusteuert, so ist man doch gespannt, wie der Weg noch sein wird. Der vorliegende Band ist dazu eine schöne Ergänzung.

         

        STAR WARS Comics Nr. 22: Der letzte Flug der Harbinger

        (c) Panini Comics / Marvel

        Was bisher geschah:
        Darth Vader ist damit beschäftigt, das Vertrauen des Imperators zurückzugewinnen, während er gleichzeitig nach dem Rebellenpiloten Luke Skywalker sucht, der den Todesstern zerstört hat. Selbiger ist indessen mit den Rebellen beschäftigt, ein Gefecht um das andere zu schlagen, um wenigstens kleine Siege gegen das Imperium zu erringen. Die Rebellen ahnen nicht, dass ihnen bei der neuesten Aktion eine Eliteeinheit von Sturmtrupplern auf den Fersen ist, angeführt von dem skrupellosen Sergeant Kreel…

        Es gibt einfachere Wege zu sterben, Prinzessin. Ich wüsste da ein paar richtig schnelle.
        – Han Solo

        (c) Panini Comics / Marvel
        (c) Panini Comics / Marvel

        Mit dem Auftakt des neuen Kapitels der Geschichte um die HARBINGER steigen wir gleich in ein Gefecht ein: Die Rebellen greifen einen imperialen Sternzerstörer an. Allerdings geht es nicht darum, diesen zu vernichten, sondern ihn zu erobern. Mit von der Partie sind neben Luke Skywalker und Han Solo natürlich auch Leia – und Sana Solo! Trotz einiger Schwierigkeiten gelingt der Plan und die Rebellen können den Sternzerstörer HARBINGER erobern. Leider wurde er bei den Gefechten so schwer beschädigt, dass er sich nur noch im Schneckentempo fortbewegt. Das Schiff wird aber dringend benötigt, um die imperiale Blockade des Planeten TUREEN VII zu durchbrechen…

        Der Handlungsstrang lässt die Leser über die eigentlichen Ereignisse recht lange im Unklaren. Im letzten Heft haben wir Serageant Kreel und seine Leute kennengelernt, ohne direkt etwas über die HARBINGER zu erfahren, in dieser Geschichte wird uns zunächste der Diebstahl der HARBINGER gezeigt, aber erst in der Heftmitte – also am Ende von Teil 2 – wird angedeutet, was die Rebellen mit dem Sternzerstörer vorhaben. Dann wird die Geschichte etwas ausgewalzt, um als Vorgeplänkel zu den Ereignissen zwischen Han und Leia in Episode V zu dienen. Beide wollen nämlich das Kommando über die HARBINGER übernehmen und machen sich gegenseitig das Leben schwer. Höhepunkt ist ein etwas alberner Wettlauf der beiden zur Brücke. Wer zuerst ankommt, soll das Kommando übernehmen. Und alle Tricks sind erlaubt. Das beginnt damit, dass Leia Han vors Schienbein tritt und er im Gegenzug mit einem imperialen Speeder durch die Gänge des Raumschiffs rast. Davon abgesehen streiten sich die beiden über fast alles. Die HARBINGER ist schwer beschädigt und bewegt sich daher nur langsam vorwärts. Han möchte ein Sternsystem anfliegen, um Reparaturen zu erledigen, Leia aber möchte unbedingt nach TUREEN VII weiterfliegen, egal wie langsam.

        Die Geschichte empfinde ich als ein wenig mittelmäßig, es wird nicht viel erreicht, eigentlich wird nur Zeit totgeschlagen, bis es zum Cliffhanger am Ende kommt. Bleibt abzuwarten, was die Story noch verspricht.


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          YPS mit Gimmick Nr. 1281: Das Periskop für Dein Handy

          (c) Egmont Ehapa Verlag
          (c) Egmont Ehapa Verlag
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          YPS hat sich mit der zweimonatigen Erscheinungsweise mittlerweile ganz gut eingependelt, finde ich. Der Abstand hat den Vorteil, dass man zum Beispiel auf die Jahreszeiten eingehen kann, ohne entweder zu früh oder zu spät dran zu sein. Zum Beispiel wäre die Redaktion nicht gezwungen, ein Gimmick, das gut zu Ostern passt, schon im Dezember rauszubringen, weil das nächste Heft unter Umständen erst nach Ostern rauskommt. Sechs statt vier Ausgaben stellt die Redaktion dann aber auch vor gewisse Herausforderungen, die sie bis jetzt ganz gut meistern. Sehen wir uns daher die aktuelle Ausgabe von YPS an, die ab heute an den Kiosken liegt.

          Das Gimmick: Das Periskop für Dein Handy

          In einer früheren Ausgabe gab es ja schon einmal verschiedene Linsenaufsätze für die Handykamera. Das Periskop arbeitet nach dem gleichen Prinzip, der Aufsatz wird mittels einer Halterung vor die Linse der Kamera geklemmt. Bei meinem Handy stellte sich dabei allerdings ein Manko heraus: Es ist mit der Schutzhülle, die ich immer dran habe, zu dick. Nachdem ich es heraus genommen hatte, ging es gerade so (ich habe nun mal kein superschlankes Smartphone). Das Justieren des Periskops gestaltete sich entsprechend schwierig, da die Halterung an dem dickeren Handy richtig festklemmte. Das Testbild, das ich an meinem Schreibtisch gemacht habe, ist daher nicht unbedingt aussagekräftig. Aber: Es funktioniert. Ich hätte nur die Glasabdeckung nicht mit den Fingern berühren sollen…

          Die Artikel

          Folgende Artikel sind in dieser Ausgabe erschienen:

          • Liebe Yps-Leser: Das Vorwort, das neugierig machen soll – und neugierig macht.
          • Wo ist Walter? Ein Abdruck des Gemäldes „Die niederländischen Sprichwörter“ von Pieter Bruegel, das wie ein Wimmelbild aussieht, zusammen mit der Aufgabe, einen bestimmen Gegenstand zu finden. Das finde ich sehr faszinierend, nicht nur wegen der Suchaufgabe, sondern wegen des Gemäldes an sich. Bruegel hat nicht weniger als 80 (!) niederländische Redewendungen in dem Gemälde bildhaft dargestellt. Meine niederländische Lieblingsredewendung ist ab sofort: „Wer Feuer frisst, scheißt Funken!“
          • Wir haben Post / Her mit den Bildern: Die Leserpost.
          • Blickwinkel: Die Seite über das Gimmick und vergangene Periskop-Gimmicks.
          • Spieglein, Spieglein: Passend zum Periskop ein Artikel darüber, wie man Spiegel benutzen kann, um um die Ecke zu sehen, Zeichnungen zu kopieren oder Signal zu geben. Das ganze ist einschließlich einer entsprechenden Bauanleitung.
          • Täuschbörse: Hier geht es darum, wie die Natur und der Mensch ihre Umwelt täuschen.
          • Alphaville: Mancher mag jetzt sagen: „Ist das nicht der Name einer Musikgruppe?“ Ja, tatsächlich, um diese „Alphavilles“ geht es, die Gruppe, die mit „Big in Japan“ Big in Germany und anderswo wurde. YPS interviewt den Sänger Marian Gold.
          • Gestern & Heute: Das ist eine Rubrik, in der man es schafft, sowohl „Baywatch“ als auch „Werthers Echte“ unterzubringen. Ein Vergleich damals und heute.
          • Retter in der Not: In diesem Artikel geht es um Erste Hilfe und wie man einzelne Maßnahmen durchführt. Als Notfallsanitäter muss ich dem geneigten Leser allerdings dringend ans Herz legen, einen Erste-Hilfe-Kurs zu machen. Lesen ist gut, üben ist besser! Und es machen immer noch zu viele Menschen im Falle eines Notfalles nichts, bevor der Rettungsdienst eintrifft.
          • ÜPS-Humor: Kommt ’n Mann zum Arzt… ach, denn kennt Ihr schon? Wenn Ihr YPS früher regelmäßig gelesen habt, dann kennt Ihr diese Witze bestimmt auch, es handelt sich mal wieder um ein „Best Of“ aus alten Heften.
          • Alle Mann auf die Brücke! YPS beleuchtet die Geschichte der „STAR-TREK“-Computerspiele.
          • Ideen-Reich: Die aus früheren Heften schon bekannte Doppelseite über Gimmicks, die entweder zu groß oder zu teuer sind, um dem YPS-Heft beizuliegen (oder beides). Ja, und weil auch mir ein Gimmick alle zwei Monate nicht reicht, habe ich noch eine Loot Box abonniert.
          • Die Trickser: Lifehacks, in früheren Tagen auch liebevoll „Trick 17“ genannt (oder „Trick 17 mit Selbstüberlistung“, wenn’s mal nicht funktioniert hat). Dazu ein Interview mit zwei Tüftlern, die ihr Leben den Lifehacks gewidmet und das Buch „Trick 17 – 365 geniale Alltagstipps1“ veröffentlicht haben.
          • Bei der Macht von Grayskull! Der Comedian und YPS-Fan Hennes Bender hat sich die alten Hörspiele der „Masters of the Universe“ wieder einmal angehört und beschreibt seinen Eindruck.
          • Lastesel: Die Autorubrik des YPS-Heftes berichtet diesmal von Transportern von damals.
          • Null Problemo: Ein Interview mit dem Programmplaner Josef Göhlen, der in den 1970er- und 80er-Jahren Serien wie „Heidi“, „Wickie“, „Die Muppet-Show“, „Alf“ oder auch „Die Simpsons“ nach Deutschland brachte.

          Die Comics

          • Yps & Co – Floor Plank Swing: Kaspar hat das Tagebuch seines Großonkels, eines begeisterten Musikers gefunden. Da dieser als verschollen gilt, wollen sich Yps & Co in seinem Club mal umsehen. Dabei kommt auch das Gimmick des Heftes zum Einsatz.
          • Punk Piraten – Kummer mit dem Käpt’n (aus Heft Nr. 1184): Der Kapitän der Rattenbande geht seiner Mannschaft auf die Nerven. Um zu beweisen, dass er kein Schwächling ist, geht er in die Katzengasse.
          • Der rote Korsar: Eine Leseprobe aus dem Band 9 der Geschichten um den Roten Korsar („Der Herrscher mit der Goldmaske1„), der Comic-Reihe von Jean-Michel Charlier und Victor Hubinon.
          • Yinni + Yan – Der Herrscher von Brimborium (aus Heft Nr. 85): Das YPS-Fernsehteam hat es mit dem verzogenen Sproß einer Herrscherfamilie zu tun. Bei dem Comic fällt auf, dass der Zeichenstil, obwohl die Episode aus Heft 85 stammt, schon sehr weit entwickelt ist im Gegensatz zu den ersten Ausgaben. Diese Geschichte hätte man gut auch einer Nummer von über 200 zuordnen können.
          • Pif & Herkules – Katzengold: Herkules kauft ein Kunstwerk und findet einen verfluchten magischen Ring.
          • Ragnar der Wikinger – Am Hof von König Karl (aus Heft Nr. 90): Ragnar soll dem König der Franken eine Botschaft überbringen. Um sicherzugehen, dass die Antwort den Herrscher der Wikinger erreicht, soll Ragnar beim König als Geisel bleiben.
          • Yps, Kaspar, Patsch und Willy und das Detektiv-Periskop (aus Heft Nr. 547): Ein Einseiter zu einem Periskop-Gimmick.
          • Vorschau: YPS mit Gimmick Nr. 1282 erscheint am 14. September 2017

          Der Eindruck

          Wieder einmal ein sehr gut gelungenes Heft von der Mischung her. Ich schrieb oben, dass ein Zwei-Monats-Magazin eine gewisse Herausforderung sei, denn immerhin muss sich die Redaktion nun Themen für zwei Ausgaben mehr aussuchen, als bei einer vierteljährlichen Erscheinungsform. Im Moment sieht es so aus, als würden ihnen die Themen nicht ausgehen. Aber auf der anderen Seite, die Nostalgie geht ja Schritt um Schritt mit. Wer weiß, vielleicht kommen wir irgendwann bei einem Heft an, in dem es heißt: „Wisst Ihr noch, damals, als das YPS-Heft neu als Magazin erschienen ist?“

          Die Mischung aus Nostalgie und Wissen macht es aus, und die Redaktion trifft den Mix. Bei den Comics fällt mir ein starker Gegensatz zwischen den – ich nenne sie jetzt mal so – „unbedarfteren“ und denen, die eindeutig für ein erwachsenes Publikum gedacht sind, auf. Vor allem der Geschichte von „Pif & Herkules“ merkt man an, dass sie sich eher an jüngere Leser wendet, der „Rote Korsar“ ist da ein richtiger Kontrast, denn hier geht es ziemlich brutal zu und es wird auf grausame Weise gestorben.  Mit den „Punk Piraten“ habe ich persönlich noch nie etwas anfangen können, aber als diese im YPS-Heft aufkamen, war ich in der letzten Lesephase der Hefte. Meine persönlichen Klassiker sind und bleiben „Yinni + Yan“ und „Captain York“.

          Mein Fazit: Ja, äh… weiter so! Ich kann nichts anderes schreiben. Sicher trifft nicht alles genau meine Zustimmung, aber die Mischung ist gut, und das, was mir nicht gefällt wird gut ausgeglichen.


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          Erstmals sichtet ein MARVEL-Talent-Scout Zeichner-Portfolios in Deutschland!

          Bild: Panini Comics
          Bild: Panini Comics
          Bild: Panini Comics

          Die Qualität der Comic Con Germany in Stuttgart hat sich bereits bis in die USA herumgesprochen und so darf Panini im Vorfeld der Messe in diesem Jahr mit einer kleinen Sensation aufwarten: Der US-Verlag MARVEL entsendet zum Panini Comics-Jubiläum (Panini ist die deutsche Heimat der MARVEL-Superhelden) erstmals einen Talent-Scout nach Deutschland. Rickey Purdin wird vom MARVEL-Hauptsitz in den USA anreisen, um auf der auf der CCG, am Panini-Stand nach neuen Zeichner-Talenten für MARVEL zu suchen.

          Am 1. und 2. Juli 2017 wird es am Panini-Stand (Halle 1, Stand L 11) offizielle Sichtungen von Zeichnermappen geben. Am Samstag ist die Sichtung von 16 Uhr bis 17:30 Uhr angesetzt, am Sonntag von 14 Uhr bis 15:30 Uhr. Das Angebot zur Mappen-Sichtung und -Besprechung richtet sich ausschließlich an professionelle Künstler, die ein entsprechendes Portfolio vorzuweisen haben. Der Schwerpunkt wird dabei auf Innenseiten (von Vorzeichnungen bis zu fertigen Panels) liegen – besonders die Fähigkeiten im squenziellen Erzählen sind bei Zeichnern also gefragt.

          Für jüngere Kreative, die den Weg als Comic-Zeichner einschlagen wollen oder bereits erste Versuche gemacht haben und sich weiterentwickeln wollen, gibt Rickey Purdin am Samstag, um 14:45 Uhr und am Sonntag, um 10 Uhr auf der Comic-Bühne in Halle 1 Tipps (hier finden keine Mappen-Sichtungen statt!)

          Zeichner, die an den Sichtungsrunden teilnehmen wollen, melden sich zu den angegebenen Zeiten am Panini-Stand, weitere Infos gibt es hier.

          Quelle: Panini Comics

           

          Panini Comics feiert auf der Comic Con Germany in Stuttgart Geburtstag!

          Bild: Panini Comics
          Bild: Panini Comics
          Bild: Panini Comics

          Deutschlandweit wird der Geburtstag am 1. Juli 2017, beim Panini Comics-Tag, in über 100 teilnehmenden Comic-Shops, mit Gratis-Comics, Sondereditionen und vielen Aktionen gefeiert. Wer allerdings mit der Panini-Crew direkt anstoßen möchte, kann das am 1. und 2. Juli bei der Comic Con Germany in Stuttgart. Die Fans dürfen sich zum Jubiläum auf diverse Aktionen, Sondereditionen, Zeichner und Gratis-Comics freuen, sowie auf eine offizielle Geburtstags-Party, am Abend des 1. Juli im Stuttgarter Club Wizemann.

          Die Comic Con Germany in Stuttgart war schon bei ihrer Erstauflage im letzten Jahr eine Sensation. Mit über 50.000 Besuchern und dem Flair einer US-Comic Con überzeugte sie Fans, Aussteller und Künstler. Für den Stuttgarter Panini Verlag mehr als nur ein guter Grund, das 20-jährige Bestehen des Labels Panini Comics auf der Messe vor der „Verlagshaustüre“ zu feiern.

          Gratis-Comics
          Insgesamt rund 55.000 Gratis-Jubiläumshefte werden Lauf der beiden Messetage von Panini an die Fans verteilt. Es handelt sich dabei um 10 Comic-Hefte, die ein Querschnitt aus dem Panini Comics-Programm repräsentieren: Superhelden, Simpsons, Manga usw, mit zum Teil noch unveröffentlichten Geschichten, wie zum Beispiel beim Doctor Who-Comic, der drei Kurzgeschichten enthält. Auch bei Spider-Man und Harley Quinn sind die Inhalte bislang unveröffentlicht und in sich abgeschlossen. Zu den Comics kommt noch ein Panini Comics-Jubiläumsheft hinzu, in dem es mehr um die Geschichte des Labels geht, mit einigen interessanten Wegmarken. Die Gratis-Hefte werden in mehreren Schüben an einem eigenen Stand am Eingang Ost, unmittelbar vor der Halle 1 herausgegeben.

          Top-Künstler und viele Sondereditionen
          Am Stand von Panini Comics in Halle 1 (Stand L 11) finden die Fans ein wirklich jubiläumsreifes Künstler-Line-Up und Sammler viele limitierte Messe-Sonderpublikationen und Variants, die alle das 20 Jahre Panini Comics-Logo ziert. Die Panini-Gäste am Stand sind:

          David Lopez – er arbeitet mit Wolverine und Deadpool an den wohl derzeit größten „Filmstars“ des Marvel-Universums.

          Phil Noto – Spider-Man, Avengers, Agents of SHIELD … man muss eigentlich fragen, wofür dieser US-Superstar noch nicht den Zeichenstift geschwungen hat. Auch zum Marvel-Superevent Civil War II hat er etwas beigesteuert und ist der Zeichner des Star Wars: Chewbacca-Sonderbandes.

          Eddy Barrows – Die Batman – Detective Comics sind nur ein Highlight im DC-Großevent Rebirth, aber eines der strahlendsten! Und Eddy ist der Mann, der es mit seinem Können zum Leuchten bringt.

          Joe Prado – ein weiterer DC-Künstler, der vor allem mit Blick auf den Wonder Woman-Film ein sehr interessanter Gast ist.

          Rebekah Isaacs – die Buffy-Zeichnerin wurde von der CCG eingeladen – wird aber auch am Panini-Stand signieren. Passend, da auch Joss Whedons Kultserie in diesem Jahr 20. Geburtstag feiert und die 10. Staffel mit den Buffy-Comic-Abenteuern aktuell abgeschlossen wurde, weshalb es auch einen Finalband mit exklusivem Rebekah Isaacs-Variant-Cover gibt.

          Daniela Schreiter – die Schattenspringer-Zeichnerin kommt extra zum Panini-Jubiläum von Berlin nach Stuttgart … da ihre Signierauftritte auf Messen bekanntermaßen eine Rarität sind, ist dies ein ganz besonderes Geburtstagsgeschenk.

          Stephanie Gladden – die Amerikanerin war eine der ersten Simpsons-Kreativen, die in der 1990er Jahren auf Signiertour nach Deutschland kam. Jetzt ist sie zurück und hat in der Zwischenzeit auch für die Peanuts und Animations-Serien wie die Power Puff Girls gearbeitet.

          Tom Bancroft – ist vor allem durch seine Arbeit für die Disney-Studios bekannt. Es gibt kaum einen Disney-Film der letzten Jahre, an dem er nicht federführend mitgearbeitet hat. Für Panini hat er ein Harley Quinn- und ein Spider-Man-Variant gezeichnet. Allerdings wird er nur für eine Signierstunde zum Panini-Stand kommen und sonst am Stand von Dani Books anzutreffen sein.

          Pasquale Qualano – der aus Italien stammende Zeichner hat an den Grimm Fairy Tales mitgearbeitet und auch das irre Wonderland floss schon aus seiner Feder. In Stuttgart hat Pasquale aber einen besonderen Status: Er ist der Zeichner der neuen Torchwood-Comic-Reihe, die Panini zur CCG startet. Geschrieben wird die Doctor Who-Spin-Off-Reihe im Übrigen von keinem Geringeren als dem Schauspieler John Barrowman, der in der Torchwood-TV-Serie die Hauptfigur Captain Jack verkörperte und in Stuttgart als einer der Top-Acts der Messe dabei sein wird.
          Mehr Infos zu diesen Signierstunden und den anderen hochkarätigen Gästen der Comic Con Germany gibt es in regelmäßigen Updates auf www.comiccon.de und natürlich auf www.paninicomics.de

          Cosplayer am Stand
          Diverse Cosplayer werden über beide Tage immer wieder am Stand von Panini sein – natürlich passend zu den Panini-Titeln gekleidet und bereit, sich mit den Fans fotografieren zu lassen. Unter anderem haben einige Mitglieder der Gruppe Arkham Outbreak sowie die Cosplay-Stars Lilly Fortune und Liechee Besuche angekündigt. Die jungen Damen von Hipsterfangirlfashion werden die gesamte Zeit anwesend sein und unter anderem Tipps für alltagstaugliches Cosplay geben.

          On Stage
          Neben den Geschehnissen am Stand wird Panini auch wieder einige Panels auf der Comic-Bühne in Halle 1 bestreiten. Moderiert von Panini Comics TV-Mann Steffen Volkmer sind diverse Bühnengespräche und Zeichen-Vorführungen mit Künstlern, ein Jubiläums-Cosplay-Wettberwerb, bei dem es ausschließlich um Charaktere aus dem Panini-Programm geht und weitere Aktionen geplant.

          Große Geburtstagsparty im Wizemann
          Am Samstagabend, nach der Messe (ab ca. 19 Uhr), lädt Panini zu einer großen Geburtstagsfete im Wizemann in Stuttgart ein. Dort können Fans mit der Panini-Crew und den Zeichnern auf 20 Jahre Panini Comics anstoßen, tanzen, Spaß haben und ein Programm aus Live-Art-Perfomance, Cosplay-Modenschau, Superhelden-Burlesque und vielem mehr genießen. Und auch hier gibt es für die ersten 500 Besucher beim Eintritt einen Comic gratis.
          Der Eintritt zur Party kostet 12 € (im VVK 10 €). Ermäßigung an der Abendkasse gibt es für Cosplayer, die im Kostüm kommen, und alle, die einen Panini-Kassenbon vom Panini-Stand auf der Messe vorweisen können.

          20 Jahre Panini Comics ist auch das Top-Thema der aktuellen Ausgabe 12 von Panini Comics TV!

          Quelle: Panini Comics