„BULLYPARADE – Der Film“ – Jojobaöööööööööl…

Bild: Thorsten Reimnitz
Bild: Thorsten Reimnitz
Bild: Thorsten Reimnitz

Hallo! Ich heiße Bully, aber das macht nnnnöchts!
– „Bully und die Tapete“

Ah, ein Leser! Sie sind wohl hergekommen, um eine Kritik über den neuen Film von Michael „Bully“ Herbig zu lesen: „BULLYPARADE – Der Film“. Und jetzt da Sie diesen Artikel aufgerufen haben, fragen Sie sich, was das Bild oben an diesem Artikel mit dem Film zu tun hat. Fast nichts, das gebe ich zu. Aber es ist das beste Bild, das ich hatte, um diese Rezension zu bebildern. Auf den Presseserver von Warner Bros habe ich keinen Zugriff, deswegen kann ich nicht mit dem Kinoplakat dienen, aber dafür habe ich ein Bild von mir selbst, wie ich vor dem Brunnen mit dem Warner-Bros-Logo posiere. Der Brunnen stand in der Warner Bros Movieworld Bottrop-Kirchhellen. Und weil Warner Bros der Verleih ist, der den Film in die Kinos bringt, dachte ich mir, das ganze passt.

Ist nicht das einzige, das nicht so lief wie gedacht, was den Film betrifft. Auf dem Weg zum Kino wurde ich aufgehalten, weil ich bei einem Unfall helfen musste (der junge Motorradfahrer scheint aber Glück gehabt zu haben). Dadurch kam ich zu spät zum Essen mit meiner Verabredung, was die Einnahme des Mahls etwas hektischer machte als gedacht. Als wir zahlen wollten, stellte meine Begleitung fest, dass sie ihren Geldbeutel in der Einkaufstasche hatte liegen lassen. Und die Einkaufstasche lag zu Hause. Nachdem ich nun also das Essen für beide bezahlt hatte, war ich meiner gesamten Bargeldbestände beraubt, was mir Sorgenfalten auf die Stirn trieb bezüglich des im Kino obligaten Konsums von aufgeplatzten Maiskörnern mit Zucker nebst Getränken. Mir fiel aber ein, dass man in dieser Kinokette auch mit der Mitgliedskarte zahlen kann. Auf meiner Mitgliedskarte hatte ich genug Geld. Die Tickets waren schon bezahlt und befanden sich in elektronischer Form auf meinem Handy. Allerdings ist die App des Kinobetreibers nicht sehr intiutiv zu bedienen, so dass ich Schwierigkeiten hatte, den QR-Code aufzurufen. Und mal ehrlich: Wer kommt auf die Idee, dass der QR-Code erscheint, wenn man auf einen Link mit der Bezeichnung „Buchung bearbeiten“ klickt? Was haben sich die ITler dabei gedacht? Dann mockierte der Herr am Einlass sich über die Helligkeit des Displays meines Handys. Er musste den QR-Code nämlich einlesen und dafür war das Display nicht hell genug. Nachdem das geregelt war, waren wir endlich drin. Der Film sollte in ein paar Minuten losgehen und an den Popcornständen waren Schlangen von hier bis dort. Also wurde es nichts aus dem Kino-Menü.

Es war sozusagen das pure, existenzialistische Filmerlebnis.

„Das Haus habe ich verkauft an einen Tschechen mit russischen Kontaktlinsen.“
„Mit Gewinn?“
„Nein, mit Kontaktlinsen.“
„Nein, ich meine, haben Sie dabei ein Geschäft gemacht?“
„Nein, ich musste nicht.“
– „Die Kastagnetten“

Warum verschwende ich so viel Platz mit einer Geschichte rund um den Kinobesuch? Weil ich fürchte, dass ich über den eigentlichen Film gar nicht so viel schreiben kann. „BULLYPARADE – Der Film“ ist genau das, was man erwartet: Eine besondere Ausgabe der „Bullyparade“, nur ein paar Jahre später und mit mehr Budget. Letzteres nutzen die Autoren weidlich aus, was man in jedem Sketch sieht, besonders aber beim „(T)Raumschiff“. Wie damals handelt es sich um eine Ansammlung von Sketchen, nur anstatt der Livebühne ist Andreas Fröhlich (bekannt als Bob Andrews von den „Drei ???“) als Erzähler das verbindende Element… wenn man es denn so nennen kann. Eine wirkliche Verbindung haben die Sketche nicht, sie beziehen sich nicht aufeinander, sie stehen separat. Die Gags zünden meistens, manche auch nicht, ganz so wie in der TV-Version. Als ganzes betrachtet bin ich aber gut unterhalten worden.

Zwei Dinge sind mir aufgefallen: Bully wird selbstreferenziell, nicht nur mit Wiederholungsauftritten von Gaststars wie Til Schweiger (ebenfalls dabei gewesen in „(T)Raumschiff Suprise Periode 1“) und Sky Du Mont („Der Schuh des Manitu“), sondern auch mit Gags, die sich auf frühere Gags beziehen. Und außerdem ist man in diesem Film bei der Karl-May-Parodie wieder von den veränderten Namen Abahachi und Ranger zurück zu Winnetou und Old Shatterhand gegangen. Eine kurze Überprüfung meinerseits ergab, dass die Rechte an Karl Mays Geschichten wohl 1963 schon verfallen sind (behauptet zumindest die Wikipedia), so dass hier wohl keine juristischen Probleme zu erwarten sind. Natürlich wurde die Rückbenennung gemacht, weil die Originalnamen schon in der TV-„Bullyparade“ verwendet wurden, es wirkt nach „Der Schuh des Manitu“ nur ein wenig Fehl am Platz. Irgendwie habe ich mich an die veränderten Namen gewöhnt.

So, Schlussabsatz. Reingehen oder nicht reingehen? Gute Frage, mir hat der Film gefallen, aber ich habe auch schon einen ziemlichen Verriss gelesen. Ich denke aber, dass die Trailer (Trailer 1, Trailer 2) eine Hilfe sein dürften. Sie geben einen recht guten Eindruck des Films wieder. Gut, eigentlich sollten Trailer das immer tun, aber manche machen aus Marketinggründen falsche Versprechungen. Das ist hier nicht der Fall. Und wer die TV-Bullyparade kennt, weiß, was er bekommt. Genau das ist es. Nicht mehr. Aber halt auch nicht weniger.

 

Wonder Woman startet in den deutschen Kinos!

Panini hat die Comics zum Blockbuster "Wonder Woman" - Bild (c) DC Comics / Alle Rechte vorbehalten.
Panini hat die Comics zum Blockbuster "Wonder Woman" - Bild (c) DC Comics / Alle Rechte vorbehalten.
Panini hat die Comics zum Blockbuster „Wonder Woman“ – Bild (c) DC Comics / Alle Rechte vorbehalten.

In den USA ist der Wonder Woman-Film mit Gal Gadot in der Hauptrolle bereits gestartet und fährt in den Kino-Charts einen Rekord nach dem anderen ein. Fans und Kritiker zeigen sich von der DC Comics-Verfilmung gleichermaßen begeistert. Jetzt läuft der Blockbuster auch in Deutschland an und es ist zu erwarten, dass er hierzulande ebenfalls ein voller Erfolg wird. Auch bei Panini zeigt sich die Wonder Woman-Euphorie: Die Comic-Abenteuer der Amazone sind derzeit bei den Fans heißbegehrt.

Wonder Woman wurde im Jahr 1941 von William Moulton Marston und Harry G. Peter in das DC-Superhelden-Universum eingeführt. Autor William Moulton Marston, ein angesehener Psychologe, wollte eine Superheldin erschaffen, mit Kräften, die so gewaltig waren, dass sie denen ihrer männlichen Kollegen in nichts nachstanden. Die Figur sollte eine Inspiration für junge Frauen sein. Ihren ersten Auftritt hatte die Amazone in der achten Ausgabe der amerikanischen All-Star Comics-Reihe und bekam dann schnell ihre eigene Serie. Seitdem ist die Wonder Woman aus den Geschichten um Superman, Batman und Co nicht mehr wegzudenken und ist bis heute ein Role-Model für starke, selbstbestimmte Frauen.

Natürlich wurde das Bild von Wonder Woman immer auch vom Zeitgeist der jeweiligen Epoche geprägt. Eine großartige Zusammenstellung von Geschichten und Darstellungen über die Jahrzehnte hinweg finden Fans in der bei Panini Comics erschienenen Wonder Woman Anthologie. Diese beginnt mit der Story Die Geburt von Wonder Woman, die ursprünglich als US-Heft Wonder Woman #1 im Jahr 1942 veröffentlicht wurde, geschrieben William Moulton Marston und gezeichnet von Harry G. Peter. Der Band enthält viele weitere Wegmarken aus der faszinierenden Historie von Wonder Woman: Insgesamt 18 Storys aus den Jahren 1942 bis 2015, angereichert mit vielen interessanten Informationen und einem Vorwort von Schauspielerin Lynda Carter, die Wonder Woman in den 1970er-Jahren in der TV-Serie verkörperte.

Weitere aktuelle Wonder Woman-Highlights bei Panini sind Wonder Woman: Das erste Jahr mit einer Neuinterpretation ihrer Herkunft; Wonder Woman: Götter von Gotham, in der Schurken wie der Joker zu göttlicher Macht kommen und die Amazone an der Seite von Batman gegen sie kämpft und in Wonder Woman Special: Gotham muss die Heldin sogar alleine über Batmans Stadt in dessen Abwesenheit wachen. Außerdem ist der erste Teil der neuen Wonder Woman-Serie (Teil des Rebirth-Events) auf dem Markt, und auf www.paninicomics.de finden Fans noch viele weitere Abenteuer mit der Amazone.

In der aktuellen Ausgabe von Panini Comics TV findet sich zu Wonder Woman u. a. ein Interview mit Star-Zeichner Mike Deodato Jr., der in den 1990er Jahren für eine der erfolgreichsten Phasen der Wonder Woman-Comics verantwortlich war und die Figur Artemis erstmals zu Papier brachte, die im Film ebenfalls eine Rolle spielt. In der Wonder Woman Anthologie ist Mike Deodato Jr. mit der Artemis-Story Akte der Gewalt vertreten.

Quelle: Panini Comics

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    Die Piraten entern die Kinos! PIRATES OF THE CARIBBEAN: SALAZARS RACHE auf Platz 1 der deutschen Charts

    ©Disney Enterprises, Inc. All Rights Reserved.
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    Mit 666.000 Besuchern und einem Einspielergebnis von 7,36 Millionen Euro hat Disneys PIRATES OF THE CARIBBEAN: SALAZARS RACHE trotz hochsommerlichen Wetters die Kinos geentert und Platz 1 der deutschen Charts erobert. Auch in den US-Kinos setzte sich das neueste Abenteuer von Captain Jack Sparrow mit 62 Millionen Dollar an die Spitze des US-Boxoffice. Auf Platz 2 der deutschen Charts folgt ein weiterer Disney-Film: GUARDIANS OF THE GALAXY VOL. 2 lockte an diesem Wochenende nochmal 84.000 Besucher in die Säle und steht nun insgesamt bei 2,23 Millionen Besuchern und einem Einspielergebnis von 24,55 Millionen Euro. Unterdessen hat DIE SCHÖNE UND DAS BIEST, der bisher erfolgreichste Film des Studios in diesem Jahr, die magische Marke von 500 Millionen Zuschauern in Nordamerika überschritten, was bisher nur wenigen Titeln gelungen ist. In Deutschland steht der Film inzwischen bei 3,38 Millionen Besuchern und einem Einspielergebnis von 32,31 Millionen Euro.

    In „Salazars Rache“ findet sich ein vom Pech verfolgter Captain Jack Sparrow (Johnny Depp) in einem völlig neuen Abenteuer wieder: Einmal mehr hat sich der Schicksalswind gedreht und mordlustige Geister-Matrosen, die dem berüchtigten „Teufels-Dreieck“ entkommen sind, jagen alle Piraten auf hoher See – ganz oben auf ihrer Liste steht: Jack! Sein alter Erzfeind, der furchteinflößende Captain Salazar (Javier Bardem), führt die Bande an und jagt ihn unerbittlich. Jacks einzige Überlebenschance besteht darin, den legendären „Dreizack des Poseidon“ zu finden, ein mächtiges Artefakt, das seinem Besitzer völlige Kontrolle über die Meere verleiht. Die Jagd nach dem Dreizack zwingt Jack dazu, ein spannungsgeladenes Bündnis mit der ebenso brillanten wie schönen Mathematikerin und Astronomin Carina Smyth (Kaya Scodelario) und dem eigenwilligen jungen Royal Navy Matrosen Henry (Brenton Thwaites) einzugehen. Am Steuer seines arg gebeutelten kleinen Schiffs Dying Gull stürzt sich Captain Jack todesmutig wie eh und je in den stürmischen Überlebenskampf gegen den mächtigsten und wohl auch bösartigsten Feind, dem er sich je stellen musste.

    Johnny Depp verkörpert in PIRATES OF THE CARIBBEAN: SALAZARS RACHE erneut seine populärste Rolle als verwegener Antiheld Captain Jack Sparrow, an seiner Seite die Oscar®-Gewinner Javier Bardem als rachsüchtiger Captain Salazar und Geoffrey Rush als Captain Barbossa sowie neue und altbekannte Gesichter der PIRATES OF THE CARIBBEAN-Reihe, unter anderem Publikumsliebling Orlando Bloom als Will Turner. Produziert wurde der Film wieder von Erfolgsmogul Jerry Bruckheimer, Regie führte das norwegische Duo Joachim Rønning und Espen Sandberg, die schon mit ihrem Seefahrer-Epos KON-TIKI für Furore sorgten.

    Quelle: The Walt Disney Company / FRANDLY PR

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      Pirates of the Caribbean: Salazars Rache – Spektakuläre Europapremiere im Disneyland Paris

      Jerry Bruckheimer, Joachim Rønning, Brenton Thwaites, Geoffrey Rush, Johnny Depp, Javier Bardem, Orlando Bloom, Kaya Scodelario und Espen Sandberg bei der Europapremiere am 14. Mai 2017 in Paris. Bild: Francois Durad / (c) Disney
      Jerry Bruckheimer, Joachim Rønning, Brenton Thwaites, Geoffrey Rush, Johnny Depp, Javier Bardem, Orlando Bloom, Kaya Scodelario und Espen Sandberg bei der Europapremiere am 14. Mai 2017 in Paris. Bild: Francois Durand / (c) Disney
      Jerry Bruckheimer, Joachim Rønning, Brenton Thwaites, Geoffrey Rush, Johnny Depp, Javier Bardem, Orlando Bloom, Kaya Scodelario und Espen Sandberg bei der Europapremiere am 14. Mai 2017 in Paris. Bild: Francois Durand / (c) Disney

      Vor der imposanten Kulisse im Disneyland Paris feierte PIRATES OF THE CARIBBEAN: SALAZARS RACHE seine Europapremiere am gestrigen Sonntag. Zahlreiche Besucher säumten den Roten Teppich um einen Blick auf die Stars des Films zu erhaschen und ein Foto oder Autogramm zu bekommen. Um das neue, spannende Abenteuer von Captain Jack Sparrow zu präsentieren waren alle da: Johnny Depp, Javier Bardem, Orlando Bloom, Brenton Thwaites, Kaya Scodelario, Geoffrey Rush, sowie Produzent Jerry Bruckheimer und die Regisseure Joachim Rønning und Espen Sandberg.

      Ein vom Pech verfolgter Captain Jack Sparrow (Johnny Depp) findet sich in einem völlig neuen Abenteuer wieder: Einmal mehr hat sich der Schicksalswind gedreht und mordlustige Geister-Matrosen, die dem berüchtigten „Teufels-Dreieck“ entkommen sind, jagen alle Piraten auf hoher See – ganz oben auf ihrer Liste steht: Jack! Sein alter Erzfeind, der furchteinflößende Captain Salazar (Javier Bardem), führt die Bande an und jagt ihn unerbittlich. Jacks einzige Überlebenschance besteht darin, den legendären „Dreizack des Poseidon“ zu finden, ein mächtiges Artefakt, das seinem Besitzer völlige Kontrolle über die Meere verleiht. Die Jagd nach dem Dreizack zwingt Jack dazu, ein spannungsgeladenes Bündnis mit der ebenso brillanten wie schönen Mathematikerin und Astronomin Carina Smyth (Kaya Scodelario) und dem eigenwilligen jungen Royal Navy Matrosen Henry (Brenton Thwaites) einzugehen. Am Steuer seines arg gebeutelten kleinen Schiffs Dying Gull stürzt sich Captain Jack todesmutig wie eh und je in den stürmischen Überlebenskampf gegen den mächtigsten und wohl auch bösartigsten Feind, dem er sich je stellen musste.

      Johnny Depp verkörpert in PIRATES OF THE CARIBBEAN: SALAZARS RACHE erneut seine populärste Rolle als verwegener Antiheld Captain Jack Sparrow, an seiner Seite die Oscar®-Gewinner Javier Bardem als rachsüchtiger Captain Salazar und Geoffrey Rush als Captain Barbossa sowie neue und altbekannte Gesichter der PIRATES OF THE CARIBBEAN-Reihe, unter anderem Publikumsliebling Orlando Bloom als Will Turner. Produziert wurde der Film wieder von Erfolgsmogul Jerry Bruckheimer, Regie führte das norwegische Duo Joachim Rønning und Espen Sandberg, die schon mit ihrem Seefahrer-Epos KON-TIKI für Furore sorgten. Deutscher Kinostart ist am 25. Mai.

      Quelle: The Walt Disney Company

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        Guardians of the Galaxy Vol. 2 – Yeah, die Galaxie rockt!

        (c) The Walt Disney Company
        (c) The Walt Disney Company
        (c) The Walt Disney Company

        Die Guardians sind in den USA voll durchgestartet! Mit einem sensationellen Start und einem Einspiel von 145 Mio. US-Dollar katapultierte sich GUARDIANS OF THE GALAXY VOL. 2 direkt auf Platz zwei der erfolgreichsten Kinostarts des Jahres – nur getoppt von „Die Schöne und das Biest“.

        Auch in Deutschland verteidigen die abgefahrenen Helden an ihrem zweiten Wochenende unangefochten ihren Platz an der Spitze der Kino-Charts. Mit über 463.000 Zuschauern am Wochenende und bereits über 1,5 Mio. Besuchern in den ersten zehn Tagen geht die rasante Reise der Weltenretter ungebremst Richtung Erfolg weiter. Mit einem mehr als galaktischen Einspielergebnis von knapp 4,9 Mio. Euro in den letzten vier Tagen und über 16,9 Mio. Euro seit Kinostart können sich Rocket und Co. schon jetzt auf Teil 3 des Franchise freuen, der bereits von Regisseur James Gunn angekündigt wurde. Weltweit hat GUARDIANS OF THE GALAXY VOL. 2 bisher rund 425 Mio. US-Dollar eingespielt.

        „Guardians of the Galaxy” begeisterte 2014 Kritiker und Zuschauer um den ganzen Globus und wurde mit über 770 Mio. Dollar weltweit zum erfolgreichsten Debütfilm im Marvel Cinematic Universe. Der Soundtrack mit u.a. David Bowie, Jackson 5 und 10cc erhielt Platin und eine Grammy®-Nominierung. Mit GUARDIANS OF THE GALAXY VOL. 2 bringt Kreativkopf James Gunn („Guardians of the Galaxy“, „Slither“) als Drehbuchautor und Regisseur die Band wieder vollständig zusammen: Chris Pratt („Jurassic World”) als Peter Quill, Zoe Saldana („Star Trek Beyond”) als Gamora, Dave Bautista („James Bond 007 – Spectre”) als Drax, Vin Diesel („Fast & Furious 7”) und Bradley Cooper („Joy: Alles außer gewöhnlich”) als Originalstimmen von Baumwesen Groot und Waschbär Rocket, Michael Rooker („Jumper”) als Yondu, Karen Gillan („The Big Short”) als Nebula und Sean Gunn („Gilmore Girls”) als Kraglin. Neu im Ensemble sind Pom Klementieff („Oldboy”), Elizabeth Debicki („Der große Gatsby,” „The Night Manager”), Chris Sullivan („The Knick,” „The Drop – Bargeld”) und Kurt Russell („The Hateful 8,” „Fast & Furious 7”). GUARDIANS OF THE GALAXY VOL. 2 wurde produziert von Marvel-Studios-Präsident Kevin Feige mit Louis D’Esposito, Victoria Alonso, Jonathan Schwartz, Nik Korda und Stan Lee als Ausführenden Produzenten.

        Quelle: The Walt Disney Company / FRANDLY PR

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          Rogue One – A Star Wars Story: Erfolgreichster Kinostart des Jahres

          Rogue One: A Star Wars Story - Scarif - Photo: Industrial Light & Magic / Lucasfilm..© 2016 Lucasfilm Ltd. All Rights Reserved.
          Rogue One: A Star Wars Story – Scarif – Photo: Industrial Light & Magic / Lucasfilm..© 2016 Lucasfilm Ltd. All Rights Reserved.

          Die Macht ist stark in Deutschland: Mit über 1 Million Zuschauern und 11,8 Million Euro Umsatz gelang Rogue One: A Star Wars Story der beste deutsche Kinostart des Jahres. Gestartet in 762 Kinos und auf mehr als 1500 Leinwänden zeigt das neue Science-Fiction-Spektakel von Regisseur Gareth Edwards („Godzilla“) das Star Wars Universum, wie Sie es so noch nie gesehen haben.

          In den USA spielte Rogue One: A Star Wars Story am Startwochenende mehr als 155 Millionen US Dollar ein und verzeichnet damit den drittbesten Start des laufenden Kinojahres. Im internationalen Box Office kommt der Film nach dem ersten Wochenende bereits auf beeindruckende 290 Millionen Dollar.

          Damit ist der erste Film unter der Rubrik „A Star Wars Story“ in den Kinos gestartet. Während die Filme der Star Wars Saga – darunter auch der bei uns mit über neun Millionen Besuchern phänomenal erfolgreiche Star Wars: Das Erwachen der Macht – eine fortlaufende Geschichte rund um die Familie Skywalker erzählen, werden die „A Star Wars Story“-Filme in sich abgeschlossene Abenteuer sein, die stilistisch neue Wege beschreiten und neue Facetten und Charaktere der Star Wars Galaxis beleuchten.

          Für Rogue One: A Star Wars Story konnten die Filmemacher einen beeindruckenden Cast vor der Kamera versammeln, dazu zählen: die Oscar®-Nominierte Felicity Jones, Diego Luna, Ben Mendelsohn, Donnie Yen, Jiang Wen, Mads Mikkelsen, Alan Tudyk, Riz Ahmed und der Oscar®-Gewinner Forest Whitaker. Regie führte Gareth Edwards („Godzilla”), produziert wurde Rogue One: A Star Wars Story von Kathleen Kennedy, Allison Shearmur und Simon Emanuel. Als ausführende Produzenten zeichnen John Knoll und Jason McGatlin verantwortlich. Die Geschichte stammt von John Knoll und Gary Whitta, das Drehbuch aus der Feder von Chris Weitz und Tony Gilroy.

          Ein paar Fakten zum Film

          • Bei Rogue One: A Star Wars Story gibt es aber auch ein Wiedersehen mit alten Bekannten, in Rogue One: A Star Wars Story zum Beispiel mit der Rebellensenatorin Mon Mothma vom Galaktischen Senat, die wieder von Genevieve O’Reilly gespielt wird.
          • Um die gewünschte Stimmung zu kreieren, die ihnen für Rogue One: A Star Wars Story vorschwebte, kombinierten Regisseur Gareth Edwards und sein Kameramann Greig Fraser Kameraobjektive aus den 1970er Jahren mit modernster Digitaltechnik.
          • Der neu designte Droide K-2SO, der von Alan Tudyk gesprochen und im Motion-CaptureVerfahren gespielt wurde, wurde mit dem geballten Fachwissen von Industrial Light & Magic (ILM) und Neal Scanlan und seinem Team aus Kreaturen- und Droiden-Experten zum Leben erweckt. Zuerst baute Scanlans Team ein Modell von K-2SO in Originalgröße, anschließend wurde der Entwurf mit Visual Effects umgesetzt.
          • Für die Kostümdesigner Glyn Dillon und David Crossman war es eine Herausforderung, Darth Vaders Aussehen zu bestimmen, denn die Bekleidung des Bösewichts wurde im Verlauf der Star Wars Saga immer wieder leicht verändert. Beispielsweise glänzt Vaders Helm in Star Wars: Das Imperium schlägt zurück stärker als das Vorgängermodell. Nach vielen Diskussionen entschied sich der Regisseur für die mattere Version aus Star Wars: Eine neue
            Hoffnung. Das Endergebnis ist eine genaue Reproduktion von Darth Vaders Kostüm aus diesem Film, bis hin zu den Boxen an seinem Gürtel mit ihren kleinen Kratzern. Und der Kasten auf seiner Brust besteht ebenfalls wieder aus angemaltem Holz mit aufgeklebten Knöpfen.
          • Zusätzlich zu den ikonografischen Sturmtrupplern wollte Regisseur Gareth Edwards den Fans etwas Neues und Furchteinflößendes bieten: die Todestruppler – eine Elite-Kampfeinheit ganz in schwarz, die extra für Rogue One: A Star Wars Story entworfen wurde. Während die Sturmtruppler-Rüstungen auch Kämpfern unter 1,75m passen, sind die furchterregenden Todestruppler alle weit über 1,80m groß.
          • Der Regisseur wollte, dass die Kreaturen in Rogue One: A Star Wars Story so echt wie möglich aussehen, damit sie in das realistische Umfeld des Films passen. Um dieses Ziel zu erreichen, wurden sie am Set wie alle anderen Darsteller behandelt. Das Hair- und Make-upTeam trug den Kreaturen – wie dem restlichen Cast – zum Beispiel ganz selbstverständlich Staub-, Ruß-, Schweiß- und Öl-Partikel auf.
          • Ein Schauplatz, der den Fans bekannt vorkommen wird, ist der Rebellenstützpunkt auf dem Mond Yavin 4 aus Star Wars: Eine neue Hoffnung. Aber während George Lucas damals aus Kostengründen nur einen Teil des Sets bauen konnte und den Rest mit Matte Paintings (auf Glas gemalte Kulissenteile) ergänzen musste, ließ man für Rogue One: A Star Wars Story die ganze Rebellenbasis nachbauen, und zwar am Originalstandort des damaligen Sets von Yavin 4: In einem riesigen Hangar auf dem Militärflugplatz Cardington Airfield in Großbritannien entstand ein über 100m langes und 60m breites, maßstabsgetreues Set des Rebellenstützpunktes.
          • Die Flugzeughalle war Yavin 4 nachempfunden, selbst die Filmcrew trug Kostüme. Das Set von Jedha wurde auf dieselbe Weise errichtet, denn der Film sollte in so vielen physischen Schauplätzen wie möglich spielen, um den von Gareth Edwards gewünschten realistischen Look zu bekommen. Selbst für Szenen, in denen man nicht auf Blue Screens verzichten konnte, wurden so viele Versatzstücke der Kulisse wie möglich gebaut, damit man für die Visual Effects echte Referenzpunkte hatte.
          • Beim Aussehen der heiligen Stadt Jedha orientierten sich die Produktionsdesigner am alten Jerusalem und der Wüstenfestung Masada in Israel. Eine weitere wichtige Inspirationsquelle für Jedha war außerdem das Paris während des Zweiten Weltkriegs.
          • Mit seinen weiten Horizonten und der guten Erreichbarkeit war Bovingdon Airfield – eine alte, seit fast fünfzig Jahren ungenutzte Militärbasis der Royal Air Force – ideal, um die Malediven als Motiv nachzubauen. Dafür brauchte es lediglich etwas Sand und Palmen. Die Filmemacher ließen 2000 Tonnen Sand anliefern und importierten über 60 Palmen aus Spanien sowie weitere Pflanzen aus Großbritannien. Sie gestalteten ein Strandareal und verwendeten aus Nachhaltigkeitsgründen recyceltes Wasser aus den Pinewood Studios. Das Art Department recycelte fast 800 000 Liter Wasser in einem gigantischen Tank, der 30 x 60 Meter maß.
          • Die fertige Malediven-Kulisse auf dem Militärflugplatz bedeckte eine riesige Fläche von etwa 150 x 210 Metern, also über 3,2 Hektar bzw. 32 000 Quadratmeter. Eine kleinere Film-Unit drehte später noch zusätzliches Material auf den Malediven.

          Quelle: Walt Disney Studios

          AVENGERS: AGE OF ULTRON – Ab 24. September 2015 auf DVD, Blu-ray und 3D Blu-ray erhältlich!

          (c) Disney
          (c) Disney

          Keine Verschnaufpause für die Avengers! Nach der spektakulären Rettungsmission in „Marvel’s The Avengers“ bekommt es das Heldenteam nun mit einem mächtigen Gegner zu tun, den sie selbst geschaffen haben. Die künstliche Superintelligenz Ultron droht in AVENGERS: AGE OF ULTRON ein tödliches Inferno über die gesamte Menschheit freizusetzen. Um seine Pläne zu vereiteln, müssen Iron Man, Thor, Hulk, Captain America, Black Widow und Hawkeye unberechenbare Allianzen eingehen und sich in einer globalen Schlacht einer ganzen Roboter-Legion in den Weg stellen…

          (c) Disney
          (c) Disney

          Mit AVENGERS: AGE OF ULTRON fügt Regisseur Joss Whedon dem Marvel Universum ein eindrucksvolles neues Kapitel hinzu. Durch sein brillantes Gespür für kolossale Actionszenen, genauso wie für nachdenkliche Zwischentöne oder humorvolle Wortgefechte, gelingt ihm ein Blockbuster allererster Güte. Der abwechslungsreiche Cast ermöglicht ein Wiedersehen mit allen der Kult-Superhelden: Neben Robert Downey Jr. als Tony Stark/Iron Man kehren auch Chris Hemsworth als Thor, Mark Ruffalo als Bruce Banner/Hulk, Chris Evans als Steve Rogers/Captain America, Scarlett Johansson als Natasha Romanoff/Black Widow und Jeremy Renner als Clint Barton/Hawkeye in ihre Rollen zurück. Tatkräftige Unterstützung erhalten sie erneut von Samuel L. Jackson als Nick Fury, Don Cheadle als James Rhodes, Cobie Smulders als Agentin Maria Hill und Stellan Skarsgård als Dr. Erik Selvig. Mit einer beeindruckenden Performance leiht der mehrfach Golden Globe®-nominierte James Spader („The Blacklist“) dem diabolischen Ultron im englischen Original die Stimme. Weitere Neuzugänge sind Elizabeth Olsen („Godzilla“) als Scarlet Witch, Aaron Taylor-Johnson („Kick-Ass“) als Quicksilver und Paul Bettany („Transcendence“) als Vision.

          (c) Disney
          (c) Disney

          Nach einem fulminanten Siegeszug in den weltweiten Kinocharts machen sich die berühmten Marvel-Helden nun auf, das heimische Wohnzimmer zu erobern. Freuen Sie sich auf umfangreiches Bonusmaterial: Auf der Blu-ray und 3D Blu-ray befinden sich zusätzliche und erweiterte Szenen, ein Gag Reel, diverse Making-of Featurettes und ein Audiokommentar. Die 3D Blu-ray erscheint darüber hinaus in der Erstauflage im attraktiven und limitierten Steelbook. Im Bonusmaterial der DVD enthalten ist das Featurette „Ein globales Abenteuer“.

          Mit einer explosiven Mischung aus gigantischer Action, emotionaler Tiefe und schlagfertigem Humor ist  AVENGERS: AGE OF ULTRON das Home-Entertainment-Highlight zum Herbstanfang!

          AVENGERS: AGE OF ULTRON kann hier vorbestellt werden*:

          Quelle: The Walt Disney Company Germany

          * = Alle Links sind Sponsored Links

           

          JURASSIC WORLD

          (c) Universal Pictures
          (c) Universal Pictures

          Nun ist es also wieder so weit… die Dinos kommen. Am 11. Juni startete die Fortsetzung des Jurassic-Park-Franchise unter dem Titel „Jurassic World“. Was erwartet den Zuschauer?

          Die Handlung

          22 Jahre sind seit den Ereignissen im „Jurassic Park“ auf der Isla Nublar vergangen. Während John Hammond mittlerweile gestorben ist, lebt seine Idee weiter. Und wie: auf Nublar wurde der neue Freizeitpark „Jurassic World“ gebaut und eröffnet. Doch die Leiterin des Projekts, Claire Dearing (Bryce Dallas Howard) sieht sich mit den gleichen Problemen konfrontiert wie jeder Themenpark: Die Zuschauer wollen neue Attraktionen. Mittlerweile wurden aber so ziemlich alle bekannten Saurierarten zu Land, zu Wasser und in der Luft in den Park aufgenommen. Was kann man also noch bieten? Nun ja, man könnte doch einfach einen neuen Dino erschaffen. Erfahrung hat man ja: Schon bei den ursprünglichen Exemplaren im „Jurassic Park“ wurde Teile der Gensequenz durch Gene anderer Tiere ersetzt. Wenn man hier statt irgendwelchen Tieren einfach andere Dinosaurier nimmt, hat man einen Hybriden und damit eine neue Art geschaffen. Und damit ist der Indominus Rex geboren. Als Claire dem Geldgeber und Initiator von „Jurassic World“, dem Multimillionär Simon Masrani (Irrfan Khan), die neue Attraktion zeigt, ist dieser überaus skeptisch. Indominus hat nicht nur die Sicherheitsanlagen seines Geheges schwer beschädigt, sondern auch noch seine eigene genetische Schwester gefressen. Masrani verlangt, dass der im Park angestellte Ex-Soldat und Tierbetreuer Owen Grady (Chris Pratt) das Gehege inspizieren soll, ob es wirklich sicher genug ist.

          Das kommt für Claire ziemlich ungelegen. Nicht nur teilt sie mit Grady eine Art „Beinahe-Beziehung“, es kommen auch noch ihre beiden Neffen Gray (Ty Simpkins) und Zach Mitchell (Nick Robinson) zu Besuch. Sie sollen eine schöne Woche auf der Insel verbringen, während ihre Eltern heimlich den Hauptteil ihrer Scheidung über die Bühne bringen wollen.

          Grady wird indessen von dem schmierigen InGen-Angestellten Vic Hoskins (Vincent D’Onofrino) in Beschlag genommen. Grady ist es gelungen, ein Rudel von Velociraptoren zu bändigen, dass sie auf seine Kommandos hören. Das passt zu einem Projekt, das Hoskins heimlich mit dem DNS-Techniker Henry Wu (BD Wong, einziger Charakter und Schauspieler, der aus dem Originalfilm stammt) betreibt.

          Während Claires Neffen von einer überforderten Assistentin durch den Park geschleust werden, sieht sich Grady das Gehege vom Indominus an. Doch er scheint zu spät zu kommen: Die Infrarotabtaster können den Dinosaurier im ganzen Gehege nicht entdecken. Außerdem deuten Kratzspuren darauf hin, dass er die Mauer hochgeklettert ist und sein Gehege verlassen hat.

          Auf der Insel halten sich über 20.000 Menschen auf. Claire muss den Notfallplan anlaufen lassen…

          Kritik

          Möglicherweise liest das jemand, der den Film noch nicht gesehen hat und dem ich auch nicht sämtliche Wendungen der Handlung verraten möchte. Ich halte daher diesen Teil der Kritik – wie man so schön sagt – „Spoilerfrei“. Damit jene, die es wissen wollen, meine Andeutungen aber verstehen, werde ich hier und da Sternchen („*“) anbringen, die zu Fußnoten mit weiteren Erläuterungen gehören. Und in diesen Erläuterungen werde ich genauer ins Detail gehen. Wer sich also die Spannung nicht verderben will, der liest nur den Artikel selbst, aber nicht seine Fußnoten.

          Was mir nicht gefallen hat
          Ich möchte zunächst mal das behandeln, was mir negativ an dem Film aufgefallen ist, damit es abgehandelt ist. Zum einen gibt es da einen Handlungsstrang, der nicht ganz beendet wird und – wenn die Verkaufszahlen es zulassen – für eine mögliche Fortsetzung zum Tragen kommen könnte.* Ja, so wie dieser Handlungsstrang behandelt wird, schreit es förmlich nach einer Fortsetzung. Dadurch wird das Gefüge des Films etwas unrund.
          Zum zweiten wird in die Handlung schon wieder eine Spielberg-typische Familiengeschichte eingearbeitet. Nicht genug damit, dass man zwei Teenager in die Handlung reinschreiben musste, die mitten in das Getümmel gestürzt werden, was ja schon eine Kopie von Tim und Lex aus „Jurassic Park“ ist. Nein, auch ihre Hintergrundgeschichte ist faktisch gleich: Hammond sagt in „Jurassic Park“, dass seine Enkel (eben Tim und Lex) den Park aus der Perspektive des jungen Publikums testen sollen, aber er erzählt auch, dass ihre Eltern sich scheiden lassen. Für „Jurassic World“ wird die Geschichte nur noch etwas breiter ausgewalzt, außerdem dürfen wir die Eltern diesmal kennenlernen. In dem Film gibt es viele Anspielungen auf „Jurassic Park“, aber diese Sache ist einfach nur ein Abklatsch. Noch dazu läuft das ganze auf den „Spielberg-Schmalz“ heraus, die Familie muss zusammenhalten und so weiter. Eine andere Lösung gibt es offenbar nicht.
          Zum dritten fehlt die Botschaft über die Natur. Zwar werden hier und da kritische Anmerkungen gemacht, aber eine gesamtkritische Betrachtung des „Mensch spielt Gott“, das in „Jurassic Park“ vor allem durch Ian Malcolm zum Ausdruck gebracht wurde, fehlt völlig. Dabei wäre gerade die Handlung des Films eine Steilvorlage dafür gewesen, immerhin werden hier nicht einfach „nur“ ausgestorbene Lebewesen wieder erschaffen, sondern auch Lebewesen neu kreiert, die es zuvor noch gar nicht gegeben hat.

          Jenes, von dem ich nicht weiß, was ich davon halten soll
          Ja, und dann gibt es noch diese Sache, die mich etwas ratlos zurückließ. Regisseur Colin Trevorrow erzählte in einem Interview, dass die Figuren am Anfang des Films absichtlich stereotyp daher kommen, um sich im Verlauf der Handlung zu entwickeln. Ich möchte noch hinzufügen: Jene Figuren, die sich nicht entwickeln, werden gefressen – mit je einer Ausnahme in die eine und in die andere Richtung.** Das Problem ist nur, dass einige der Figuren so stereotyp rüberkommen, dass man ihnen geradezu wünscht, von einem Dinosaurier gefressen zu werden. Zum Beispiel ist der ältere von Claires Neffen ein geradezu nervtötendes Exemplar von frühpubertierendem „Null-Bock-auf-gar-nichts“-Teenager, der mit allem flirtet, was auch nur ansatzweise zwei X-Chromosomen besitzt, während zu Hause seine Freundin auf seine Rückkehr wartet. Und als ihm sein kleiner Bruder unter Tränen erzählt, dass er die Briefe von den Anwälten gesehen hat und dass die Eltern sich heimlich scheiden lassen wollen, da benimmt sich der ältere wie der T-Rex im Porzellanladen, gerade so, als würde ihn das alles nicht berühren.
          Bei Claire kommt es zu… na ja, einer Merkwürdigkeit: Als sie erklärt, dass sie Owen Grady auf der Suche nach ihren Neffen begleiten möchte, entgegnet er, dass sie in ihrem Businessdress und in „diesen Schuhen“ (sie trägt High Heels) nicht in den Urwald passt. Darauf zieht sie ihr Jacket aus und bindet das Shirt hoch, dass es nicht zu locker liegt – behält aber die Schuhe, also das, was sie am schnellen Rennen hindert, bis zum Schluss an. Kein Wunder, dass der Indominus ständig dicht an ihr dran ist.

          Was mir gefallen hat
          Eigentlich das meiste vom Film. Die Handlung nimmt sich Zeit, auf den Punkt hinzuarbeiten, den man bei dem Film erwartet: der Ausbruch des Indominus Rex. Die Katastrophe entwickelt sich dann Stück für Stück, es gibt Überraschungen und Wendungen, die sich aufbauen zu einem Finale, das man so nicht erwartet hätte. Die Auseinandersetzungen mit den Dinosauriern sind temporeich und wirken nicht ausgewalzt. Die vielen Anspielungen auf „Jurassic Park“ tun ihr übriges dazu. Manchmal kommen sie zwar rüber wie „Fanservice“, aber ich bin ein Fan, und das hat mir sehr gefallen. Bis auf die Sache mit den Teenagern wirken die Anspielungen auch nicht wie ein Abklatsch.
          Auch die vielen neuen Ideen haben mir sehr gut gefallen, besonders der Gedanke, den „Jurassic Park“ tatsächlich laufen zu sehen, wenn auch unter anderem Namen. Es war eine gute Eingebung, dass man hier nicht einfach einen Reboot gemacht hat, wie das heutzutage ja gern mal mit einem Franchise getan wird.
          Der Park ist dabei ein Themenpark, wie man ihn kennt, mit Sponsoren und allem, was dazu gehört. Und ein kleiner interessanter Fakt am Rande: In einem der Trailer sehen wir die Statue von John Hammond groß im Bild. Diese Statue sehen wir im Film zwar auch, aber eigentlich immer nur im Hintergrund.

          Mit den Schauspielern hat man eine gute Crew zusammengestellt. Am bekanntesten in Deutschland dürften Chris Pratt („Guardians of the Galaxy“) und Vincent D’Onofrino („Men in Black“, „Criminal Intent“ und „Full Metal Jacket“ – hier als „Private Paula“) sein. In einer Nebenrolle ist Omar Sy zu sehen, der sich hierzulande durch seine Darstellung in „Ziemlich beste Freunde“ einen Namen gemacht hat.

          In einer anderen Rezension habe ich eine Anmerkung gelesen, die darauf rausläuft, der Film tue so, als habe die Handlung von „Lost World“ und „Jurassic Park III“ nicht stattgefunden. Das kann man so absolut nicht behaupten. „Jurassic World“ bezieht sich zwar nur auf „Jurassic Park“, aber nur weil die Ereignisse in den anderen beiden Filmen, oder auch die Isla Sorna, wo sie stattfinden, nicht erwähnt werden, heißt das noch lange nicht, dass damit Teil 2 und 3 der Reihe ungeschehen gemacht werden. An manchen Stellen bleibt der Film etwas vage, so erklärt Masrani beispielsweise, er habe den Park aufgebaut, weil John Hammond ihm seinen „letzten Wunsch“ anvertraut hätte – und das hätte auch nach Teil 2 sein können. Überhaupt wäre es interessant, den genauen Wortlaut  dieses Wunsches zu erfahren, denn nach den Ereignissen auf der Isla Nublar (und später der Isla Sorna) war Hammond ja gar nicht mehr so begeistert von der Idee vom „Dino-Park“. Ein bisschen ist das so, wie wenn man darüber nachdenkt, ob Walt Disney wohl mit allem einverstanden wäre, was die Disney-Company heute so macht.

          Eine Sache noch: Der Film hat eine FSK-Freigabe ab 12 Jahren, aber es geht ganz schön zur Sache. Zwar sieht man nicht immer alles, aber manches, was man sieht, ist grausam genug.

          Fazit

          Ein kurzweiliger Actionfilm mit einer Menge neuer Ideen, von denen manche noch etwas besser hätten ausgearbeitet werden können. Er reicht zwar nicht ganz an den ersten Film heran, ist aber ein würdiger Nachfolger.

          Am Schluss noch ein kleines bisschen Bildung: „indominus“ bedeutet übersetzt so viel wie „unzähmbar“. Was Owen Grady in der einen Szene an dem Namen zum Lachen findet, bleibt wohl sein Geheimnis.

          Und nun heißt es: Abwarten. Gerüchteweise soll „Jurassic World“ nur der erste Teil einer neuen Trilogie sein. Dazu müssen aber zuallererst die Zuschauerzahlen stimmen. Und ob die Autoren tatsächlich den Weg weitergehen, den sie hier schon vorgezeichnet haben, sehen wir dann.

           

           

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          ACHTUNG! AB HIER SPOILER!

          * = Hierbei geht es darum, dass Vic Hoskins trainierbare Dinosaurier als Waffen für die Armee entwickeln will. Hoskins stirbt zwar im Verlauf des Films, aber Henry Wu, der Genetiker, der das Labor und den Park aufgebaut hat, entkommt der Insel im Hubschrauber mit tiefgekühlten Dino-Embryonen. Was dann passiert, darüber lässt uns der Film im Unklaren. „Jurassic Army“ oder „Jurassic Military“ als Fortsetzung sind also möglich.

          ** = Bei diesen Figuren handelt es sich um Doktor Henry Wu und Claires Assistentin. Wie schon in der vorigen Fußnote erwähnt entkommt Wu der Katastrophe auf der Insel im Hubschrauber, bevor die Dinosaurier das DNS-Labor erreichen. Er macht keine Entwicklung durch, im Gegenteil, er ist berauscht von der Macht, neue Lebewesen zu erschaffen. Claires Assistentin ist am Anfang des Films ziemlich nervig, aber als die Katastrophe über das Besucherzentrum hereinbricht, will sie Claires Neffen einfach nur in Sicherheit bringen. Dabei wird sie von einem Flugsaurier geschnappt

          JURASSIC PARK III

          Ich schrieb in meiner letzten Rezension schon davon, dass erfolgreiche Filme es so mit sich bringen, dass es eine Fortsetzung gibt. Manchmal gibt es aber auch eine Fortsetzung der Fortsetzung…

          Die Handlung

          Die Isla Sorna (aus „Jurassic Park 2“) ist zum Sperrgebiet erklärt worden, was aber manche Veranstalter nicht davon abhält, Kurzbesuche auf der Insel anzubieten. Wie zum Beispiel „Dino-Soar“, wo man am Gleitschirm hängend die Dinowelt von oben betrachten kann. Bei einem Gleitschirmflug kommt es allerdings zu einem Zwischenfall.

          Allan Grant, der noch immer als Paläontologe arbeitet, während seine Ex-Freundin Ellie Sattler einen anderen geheiratet und ein Kind gekriegt hat, wird von dem Ehepaar Kirby angesprochen. Sie wollen, dass Grant sie auf einem Überflug über die Isla Sorna begleitet, sozusagen als „Reiseführer vom Fach“. Als Gegenleistung werden sie genug Geld spenden, um damit seine Forschungsarbeiten die nächsten Jahre zu unterstützen. Auf dem Flug nach Costa Rica stellt sich allerdings heraus, dass an der Geschichte einiges nicht stimmt. Grant wird bewusstlos geschlagen und als er wieder aufwacht, ist der Flieger auf der Insel gelandet. Die Kirbys suchen nach ihrem Sohn Eric, er ist seit dem Zwischenfall mit dem Gleitschirmflieger auf der Insel verschollen. Grant soll sie auf der Insel führen, damit sie Eric wiederfinden können. Doch da muss Grant die beiden enttäuschen: Er war nie auf der Isla Sorna, er kennt nur die Isla Nublar. Und er rät, möglichst schnell wieder abzufliegen, doch das wird verhindert von einem Spinosaurus, der das Flugzeug zerstört. Die Kirbys, Allan und dessen Assistent Billy müssen sich nun zur Küste durchschlagen und mit einem Satelittentelefon um Hilfe rufen. Dabei treffen sie auf Eric, aber auch hauf jede Menge Dinosaurier…

          Der Roman

          Ja, es gibt / gab tatsächlich einen Roman zu diesem Film. Dieser ist allerdings nicht von Michael Crichton, sondern von Scott Ciencin und erschien nicht vor, sondern anlässlich des Films. Er schrieb es nach dem Drehbuch von Peter Buchman, Alexander Payne und Jim Taylor.

          Und damit erschöpft sich mein Wissen darüber. Ich habe das Buch nie gelesen, obwohl das vermutlich ganz interessant gewesen wäre wegen einzelner Passagen. Zu diesen Passagen komme ich aber noch explizit bei der Filmrezension.

          Also, offen und ehrlich: Ich weiß nicht, ob der Roman gut oder schlecht ist.

          Der Film

          „Jurassic Park“ trifft „Rudis Resterampe“ – so könnte man diese Kritik überschreiben. Tatsächlich wurden für den Film einzelene Szenen verwendet, die aus dem ursprünglichen „Jurassic Park“-Roman stammen, aber aus Zeitgründen nicht in den Film aufgenommen wurden. Ich habe die Flußfahrt und den Kuppelkäfig mit den Flugsauriern ja in der Rezension zu „Jurassic Park“ schon erwähnt. Und diese Passagen würden mich auch im Buch zu „Jurassic Park III“ interessieren, einfach nur, um sie mit Crichtons Orignalbeschreibung zu vergleichen.

          Was kann man vom Rest des Films sagen? Na ja, er ist ein Mordspektakel, mehr aber auch nicht. Sicher, die Kehrtwende, als sich herausstellt, dass die Kirbys gar nicht so reich sind, wie sie behaupten, ist originell, aber ab dem Punkt schleift die Handlung arg. Auch wenn wir endlich die „verlorenen Szenen“ aus Crichtons erstem Buch zu sehen bekommen, das macht es einfach nicht wett. Eben ein Spektakel, man muss es nicht unbedingt gesehen haben. Noch dazu, da der Film einen der schlimmsten Beiträge zum Jurassic-Park-Universum macht: Offenbar haben sich Grand und Sattler nach dem ersten Film irgendwann getrennt und Ellie hat jemand anderen geheiratet. Es ist zwar schön (und für Filme ein bisschen ungewöhnlich) zu sehen, dass Allan und Ellie sich weiterhin gut verstehen, aber damit wird der Handlungsbogen aus „Jurassic Park“, dass Allan „kinderfreundlicher“ wird, im Nachhinein überflüssig gemacht.

          Bleibt noch zu erwähnen: Nicht nur basiert dieser Film nicht auf einem Konzept von Michael Crichton und nicht auf einem Drehbuch von David Koepp, Regie wurde auch nicht von Steven Spielberg geführt, sondern von Joe Johnston und die Musik stammt nicht von John Williams, sondern von Don Davis.

          Fazit: Muss man nicht gesehen haben.

          Aber die Geschicht vom Jurassic Park ist noch nicht beendet…

          VERGESSENE WELT: JURASSIC PARK 2 – Roman und Film

          Große Filmerfolge haben es so an sich, dass eine Fortsetzung folgt. So war es auch bei „Jurassic Park“. Innerhalb relativ kurzer Zeit gab es einen zweiten Roman und schließlich auch einen zweiten Film.

          Die Handlung

          Kann ich hier nicht einfach so abhandeln, denn tatsächlich unterscheiden sich Film und Buch sehr stark. Deswegen gleich weiter zu:

          Der Roman: Vergessene Welt – Jurassic Park II von Michael Crichton

          Zuerst einmal möchte ich meine Empörung darüber ausdrücken, dass es von „Vergessene Welt“ aktuell keine neue Auflage gibt. Das hat der Roman nicht verdient.

          Dem aufmerksamen Leser wird auffallen, dass auf dem Cover von „Dino Park“ noch stand „Verfilmt von Steven Spielberg“, während es bei „Vergessene Welt“ heißt: „Die Vorlage zum Film von Steven Spielberg“. Der Drehbuchautor David Koepp hat das Drehbuch zum Film ohne Michael Crichton verfasst und sich nur sehr grob an der Handlung orientiert.

          Ian Malcolm ist wieder da und hält Vorträge auf einer Konferenz in Santa Fé. Dort trifft er auf einen reichen Paläontologen namens Richard Levine. Dieser ist besessen von der Idee einer „vergessenen Welt“, wie sie Sir Arthur Conan Doyle in seinem gleichnamigen Roman beschrieben hat: Eine Gegend, in der Dinosaurier bis heute überlebt haben sollen. Tatsächlich stößt er auf Spuren von noch lebenden Dinos und folgt ihnen. Allerdings hat er nicht überlebende Dinos aus der Urzeit gefunden, sondern „Anlage B“ von InGen: die Isla Sorna, auf der ebenfalls Dinosaurier für den Jurassic Park geklont wurden. Nachdem die Pläne vom Jurassic Park fehlgeschlagen sind und das Militär von Puerto Rico die Isla Nublar in Grund und Boden bombardiert hat, ist InGen Pleite gegangen und hat Anlage B sich selbst überlassen. Doch die Dinosaurier dort haben überlebt. Levine macht sich auf den Weg dorthin und verschwindet. Schüler von ihm nehmen Kontakt mit Malcolm auf und er, die Schüler und die Zoologin Sarah Harding begeben sich ebenfalls zur Isla Sorna, um ihn zu retten. Das stellt sich – natürlich – als nicht besonders einfach heraus, insbesondere als plötzlich Jäger auf Sorna auftauchen: Mitarbeiter von InGens Konkurrenzfirma Biosyn, die ein paar Dinos einfangen wollen – für ihren eigenen „Jurassic Park“…

          Für diesen Roman musste Crichton eine – wie ich es in der letzten Rezension genannt habe – kleine „Schwammigkeit“ überwinden: den Tod von Ian Malcolm in „Jurassic Park“. Doch da hatte er Glück: Während er den Tod von John Hammond noch sehr bildlich beschrieben hatte und diesen daher im neuen Roman auf gar keinen Fall mehr auftauchen lassen konnte, war das bei Malcolm nicht der Fall. Der Leser erlebt Malcolm zuletzt in einer Szene, als er noch lebt. Seinen Tod bekommt der Leser nicht direkt mit, es berichten nur andere Figuren davon.

          [Muldoon:] „… Hammond hatte einen Unfall. Haben ihn an dem Hügel in der Nähe seines Bungalows gefunden. Ist wahrscheinlich hingefallen.“
          „Ist er in Ordnung?“, fragte Grant.
          „Nein. Die Compys haben ihn sich geschnappt.“
          „Was ist mit Malcolm?“
          Muldoon schüttelte den Kopf.

          Michael Crichton: „Jurassic Park“ – aus dem Kapitel „Vor Anbruch der Nacht“

          Am Schluss wird noch davon berichtet, dass die Regierung von Costa Rica weder für Hammond noch für Malcolm eine Beerdigung abhalten will, sondern die Leichen beschlagnahmt hat. In „Vergessene Welt“ taucht Malcolm wieder auf und meint sarkastisch, die Nachrichten zu seinem Tod seien verfrüht gewesen, er sei lediglich „ein bisschen tot gewesen“.

          Die Idee, dass jemand die Anlage B auf Isla Sorna entdeckt, weil er nach überlebenden Dinosauriern sucht und dabei Exemplare findet, die von der Isla Nublar entkommen sind, gibt der Geschichte einen neuen, erfrischenden Ansatz. Auf der anderen Seite ist es etwas schwierig, sich vorzustellen, dass Malcolm ausgerechnet Levine, mit dem er sich meistens streitet, auf die Isla Sorna folgt, vor allem, da er ja weiß, wie gefährlich das sein wird. Dennoch hat Crichton eine sehr gute Fortsetzung seines eigenen Werks geschaffen, die es wert wäre, auch heute noch gelesen zu werden. Wenn es sie denn noch regulär zu kaufen gäbe.

          Der Film: The Lost World – Jurassic Park II

          Ein reiches Ehepaar und deren Tochter landen mit ihrer Jacht an einem Strand einer Insel irgendwo vor der Küste von Costa Rica. Das Mädchen wird dabei von kleinen Dinosauriern („Compys“) angegriffen. Der Zwischenfall ruft zwei sich entgegen stehende Kräfte in der Firma InGen auf den Plan: John Hammond, der sich nach den Erlebnissen im „Jurassic Park“ ganz dem Naturschutz verschrieben hat, und ein Bündnis von Investoren, die InGen vor der Pleite retten wollen, indem sie das Projekt „Jurassic Park“ doch noch durchziehen.

          Hammond nimmt Kontakt zu Ian Malcolm auf und erzählt ihm von Anlage B. Auf der Isla Sorna wurden Dinosaurier geklont, um sie später zur Isla Nublar zu bringen. Doch seitdem beide Inseln zu Sperrgebiet erklärt wurden, sind die Dinosaurier sich selbst überlassen und haben sich in ihrem neuen Habität eingerichtet. Hammond will das unbedingt so lassen. Deswegen soll ein Team auf die Isla Sorna fahren und von den dort lebenden Dinos berichten, damit sich die öffentliche Meinung gegen die Pläne von InGen stellt. Malcolm ist zunächst nicht davon begeistert, doch als er erfährt, dass seine Freundin Sarah Harding bereits nach Sorna gereist ist, will er sie unbedingt zurückholen. Seine Tochter Kelly versteckt sich als blinde Passagierin in dem Wohnwagen, den Hammond mitschickt und landet so ebenfalls auf der Insel.

          Dort angekommen kommt es natürlich zu einer Reihe von Zwischenfällen, die darin gipfeln, dass das Jagdteam von InGen, angeführt von dem Jäger Roland Tembo, auf der Isla Sorna landet und damit beginnt, Dinosaurier zu fangen. Sie sind bestimmt für einen Dino-Zoo in San Diego…

          Der Film lässt gegenüber seinem Vorgänger etwas nach, was vor allem dem Handlungsbruch gegen Ende geschuldet ist: Das Jagdteam und Malcolm, seine Tochter und Harding werden abgeholt, man erwartet schon, dass der Abspann beginnt, doch dann geht die Handlung plötzlich weiter: die InGen-Jäger haben einen T-Rex und sein Junges gefangen und bringen die beiden mit dem Schiff nach San Diego, wo sich die nächste Katastrophe abspielt. Hier steckt auch einer der dicksten Fehler in der Handlung, der dadurch zustande kam, dass das Drehbuch geändert wurde: das Schiff, das den T-Rex nach San Diego bringt, rast steuerlos auf die Küste zu, weil die Besatzung tot ist. Doch wer hat sie getötet? Der T-Rex ist immer noch im Frachtraum eingesperrt (er entkommt erst, als ein unvorsichtiger Wachmann die Ladeluke öffnet, weil er nachsehen will, ob alles in Ordnung ist). Mal ganz davon abgesehen hängt die abgetrennte Hand des Steuermanns noch am Steuer des Schiffes. Wie soll ein T-Rex in so eine enge Kabine kommen, um jemand so exakt zu fressen, dass seine Hand am Steuer zurückbleibt? Die Antwort: Ursprünglich sollten auch ein paar Velociraptoren mit an Bord des Schiffes sein. Die wurden jedoch gestrichen, und so blieb die Logiklücke.

          Trotzdem ist der Film ein nettes Spektakel, er enthält ein paar spannende Momente und die Momente, in denen man sich an den Kopf greifen muss, sind zum Glück nicht zu häufig. Der Film ist zwar nicht so gut wie sein Vorgänger, stürzt aber auch nicht total ab. Dennoch ist der Roman besser.

          Aber die Geschichte vom Jurassic Park geht noch weiter…