LETZTEN ENDES, SIR TERRY, MÜSSEN WIR DEN WEG ANTRETEN – Terry Pratchett gestorben

Der Autor und Erfinder der so genannten „Scheibenwelt“, Terry Pratchett, ist gestern 66jährig im Kreis seiner Familie verstorben. Über seinen offiziellen Twitter-Account wurde sein Tod angemessen verkündet, in drei Tweets: der erste ist komplett in Großbuchstaben geschrieben, so wie in Pratchetts Romanen DER TOD spricht, der zweite beschreibt, wie Pratchett und DER TOD hinausgehen in die endlose Nacht und der dritte besteht schlicht aus den Worten „The End“ – Ende.

Die „Scheibenwelt„-Romane spielen – wie der Name sagt – in einer Welt, die auf einer Scheibe existiert, die von vier Elefanten getragen wird, die wiederum auf dem Rücken einer riesigen Schildkröte stehen. Es handelt sich um eine Art mittelalterliche Fantasy-Welt mit der Hauptstadt Ankh-Mopork. Pratchetts Romane sind allerdings Parodien und Satire, die sich nicht auf Fantasy beschränkt, sondern sich auch aktuellen Themen widmet. Durch die Umsetzung als Fantasy-Version (zum Beispiel der Filmwelt von Hollywood in „Voll im Bilde*“) wurde die Absurdität mancher Dinge besonders hervorgehoben. Zudem war Pratchett ein sehr fantasievoller Autor, der unglaublich skurile Gedankengänge vollziehen konnte, so dass man ihn als den „Douglas Adams der Fantasy“ bezeichnete.

Nach einem Schlaganfall im Jahr 2007 wurde bei Pratchett Alzheimer diagnostiziert. Er veröffentlichte daraufhin viele Texte, die Alzheimer als Thema hatten, sowohl allgemein als auch auf seinen eigenen Erfahrungen basierend. Zudem spendete er viel Geld für die Alzheimer-Forschung. Gesundheitlich ging es ihm immer schlechter, letzten Juli musste er aus Rücksicht auf seine Verfassung eine Lesung ausfallen lassen.

Der Autor hinterlässt seine Frau und eine gemeinsame Tochter.

Mehr Informationen in diesem Artikel vom Pastemagazine.

 

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Das Phantastische Projekt 2013: James Bond – Goldfinger [Romanrezension] [Video]

Eine neue Rezension zum Roman von Ian Fleming: Der Brite Auric Goldfinger liebt Gold über alles, so sehr, dass er ständig bedacht ist, seinen Reichtum zu vermehren. Das tut er, indem er Gold aus England in ein Land schmuggelt, wo der Goldpreis höher ist. Der Geheimdienst soll das Schatzamt unterstützen und dem Goldschmuggel ein Ende bereiten. James Bond, der Goldfinger schon einmal begegnet ist, findet allerdings heraus, dass der Schurke mehr plant als nur Schmuggel…
Das Buch kann unter anderem hier bestellt werden: http://bit.ly/JamesBond_Goldfinger

Direkter Link zum Video: http://youtu.be/d8ASUaTT6Oc

Das Phantastische Projekt 2013: James Bond – Liebesgrüße aus Moskau [Romanrezension] [Video]

In dem heutigen Roman von Ian Fleming will die russische Spionageorganisation SMERSCH dem britischen Geheimdienst eine Falle stellen: Eine Mitarbeiterin des russischen Konsulats in Istanbul hat sich angeblich in das Aktenfoto von James Bond verliebt und will überlaufen. Dabei will sie eine Dechiffriermaschine des neuesten Typs mitbringen. Doch als Bond in Istanbul eintrifft, wartet schon der Killer „Red“ Grant, genannt Granitski, auf seine Gelegenheit…
Den Roman kann man unter anderem hier kaufen: http://amzn.to/15RfBYR

Direkter Link zum Video: http://youtu.be/23C1Re8z-Ho

Das Phantastische Projekt 2013: James Bond – Moonraker [Romanrezension] [Video]

Heute geht es beim „Phantastischen Projekt“ um einen James-Bond-Roman, der bei seiner filmischen Umsetzung eine sehr starke Änderung erfahren hat: „Moonraker“, der nicht nur aktualisiert, sondern quasi komplett neu geschrieben und in eine Science-Fiction-Story umgewandelt wurde.
Den Roman „Moonraker“ kann man unter anderem hier bestellen: http://amzn.to/15OgDTv

Direkter Link zum Video: http://youtu.be/k2V9dlpNQaw

Der Phantastische Adventskalender: 21. Per Anhalter durch die Galaxis

Wenn heute die Welt untergehen sollte, liegt das vielleicht daran, dass eine vogonische Bauflotte aufkreuzt, die die Erde sprengen möchte, damit Platz für eine Hyperraum-Umgehungsstraße ist. Aber wahrscheinlich eher nicht. Wie dem auch sei, das Thema von Tür Nummer 21 vom Phantastischen Adventskalender ist „Per Anhalter durch die Galaxis“:

Direkter Link zum Video: http://youtu.be/ar3WSq805l8

Projekt X-2 zieht rechts vorbei: Die neuen Webromane

Jetzt, da Tim und Struppi ins Wochenende gegangen sind (die Reihe geht am Montag weiter), haben wir Gelegenheit für eine kleine Selbstreferenz. In den letzten Tagen wurde an dieser Stelle immer wieder vom Projekt X-1 gesprochen. Doch es gab parallel noch X-2. Letzteres ist quasi rechts an X-1 vorbeigezogen und wird heute veröffentlicht. Es gibt was zu lesen…

Am 15. März gab es in diesem Blog einen Artikel über mögliche fiktive Beiträge. Die Idee war, hier Geschichten mit zu veröffentlichen und damit man sie besser als „Fiktion“ erkennt, sie mit einem Banner zu versehen. Über den Artikel entstand eine Diskussion mit einigen Lesern, ob es denn so klug ist, in diesem Blog reale und fiktive Beiträge miteinander zu vermischen.

Unser glorreicher Initiator hat sich die Einwände zu Herzen genommen. Dann hat er etwas getüftelt, nebenher ein paar Artikel geschrieben und das Manuskript für X-1 beendet, und schwupps! X-2 war überarbeitet und fertig. Denn die fiktiven Beiträge und Geschichten gibt es ab heute als Webromane in einem eigenen Blog.

Der Name „Webroman“ sagt es bereits, es sind Romane, die man im Internet (im „Web“) nachlesen kann. Analog zu „Blog“ (von „Weblog“) könnte man sie auch „Bromane“ nennen, aber das klingt sehr nach einem chemischen Element, das nach Chlor riecht. Und wenn man es anglifiziert („Blog“ stammt ja schließlich auch aus dem Englischen), funktioniert es gleich gar nicht: „Webnovels“ würde zu „Bnovels“, das klingt nach einer Fernsehserie, in der Knetfiguren die Hauptrolle spielen.

In „ASTROCOHORS – Die Webroman-Reihe“ geht es aber um etwas anderes: Wir schreiben das Jahr 2433. Astrocohors ist die Organisation, die für die Organisation des interplanetaren Schiffsverkehrs zuständig ist. Zentrale ist die Raumstation EM-001. Die Reihe beginnt mit einem Paukenschlag, der Invasion der Ceel’u, die das Sonnensystem in einen schweren Konflikt stürzt. Aber keine Sorge, das ist nur der Anfang. Nach der Pilotepisode teilen sich die Handlungen auf verschiedene Schauplätze auf, Raumschiffe, Planeten, Stationen. Es ist also zweifelsfrei eine Reihe aus dem Genre, dessen Namen man nicht mehr laut sagen darf: Science Fiction. Die erste Episode trägt den Titel: „Die Stunde des schwarzen Vogels„.

Die Webromane sollen in drei Stufen veröffentlich werden. Zuerst natürlich im Web, und zwar – wie gesagt – in einem Blog. Dabei werden die Ereignisse an Tage gebunden sein, ganz so wie es der Struktur eines Blogs entspricht. Wer keine der in unregelmäßigen Abständen erscheinenden Episoden verpassen will, kann diese per eMail abonnieren oder als RSS-Feed.

Die zweite Stufe sind zusammengefasste Romane in Form eines PDFs. Damit soll später Quereinsteigern der Einstieg erleichtert werden. Für die Sammler – ja, die gibt es! – soll es in Stufe drei das ganze als „On-Demand-Buch“ geben. Aber soweit sind wir noch nicht. Das Abonnement der Reihe ist kostenlos.

Nachlesen kann man die Reihe auf der Seite http://romane.astrocohors.de. Und in Zukunft wird hier am rechten Rand der Titel der neuesten Episode veröffentlicht (natürlich verlinkt).

Und der Vollständigkeit halber: Die Überlegung, in diesem Blog hier fiktive Beiträge zu veröffentlichen, wurde wieder fallen gelassen. Ausnahme bilden die kleinen Geschichten, die es ja vorher schon gab.