Technische Rezension: „James Bond #23 – Skyfall“ von Sam Mendes

(c) 20th Century Fox
(c) 20th Century Fox

OT:                      SKYFALL
Laufzeit:              143 Minuten
FSK-Freigabe:     ab 12 Jahren
Studio:                 MGM
Publisher:            20th Century Fox
Herstellungsjahr: USA 2013
Disc:                    1 Blu-Ray
Tonformate:        Deutsch  DTS 5.1, Englisch DTS-HD-MA 5.1, sowie weitere Sprachen in DTS 5.1 und Dolby Digital 5.1
Bildformat:          2.40:1
Extras:                 Wendecover
Hauptdarsteller:   Daniel Craig, Judi Dench, Ralph Fiennes, Naomie Harris, Ben Whishaw, Rory Kinnear, Javier Bardem, Albert Finney
Regie:                   Sam Mendes

 

Film:

Während eines Auftrages wird Bond von seiner Begleiterin versehentlich erschossen, zumindest glaubt man das beim britischen Geheimdienst. Währenddessen genießt der Ex-Agent seinen vorzeitigen Ruhestand. Doch als eines Tages das Hauptquartier des MI6 angegriffen wird, kehrt Bond zurück. Obwohl er sowohl bei den physischen als auch bei den psychischen Belastungstests komplett durchfällt, rekrutiert in seine Chefin „M“ für diesen ganz speziellen Fall, denn dieses mal ist alles anders: der Gegner ist einer der ihren, ein ehemaliger MI6-Agent. Dieser führt einen privaten Rachefeldzug gegen den Geheimdienst im Allgemeinen und gegen „M“ im Besonderen.

Ist Bond trotz seines mehr als fragwürdigen Zustandes in der Lage, dem hochintelligenten Gegner Paroli zu bieten oder versagt er dieses mal und muss sich geschlagen geben?

 

Info:

Mit SKYFALL wird dieses mal ein ganz anderer Bond gezeigt, ein Bond der seine besten Zeiten scheinbar hinter sich hat und eher hinderlich als hilfreich erscheint. Dazu ein junger „Q“, für den er eher ein Dinosaurier ist. Und Vorgesetzte, außer „M“ natürlich, und Kollegen die ihm die schwere Aufgabe nicht wirklich zutrauen. Bond hat es in diesem Film wahrlich nicht leicht.

Sein Gegner ist dieses Mal ein ehemaliger MI6-Agent, der die gleiche Ausbildung hatte wie Bond, allerdings auf einen weit größeren Erfahrungsschatz zurückgreifen kann und der ihm immer und in jeder Situation mindestens einen Schritt voraus ist.

Ein abgewrackter und gebrochener Bond in einer Existenzkrise ist ein wirklich äußerst seltener Anblick. Das einzige Mal wo es ihm wohl so ähnlich erging war gegen Ende von Bond #06 „ON HER MAJESTY‘S SECRET SERVICE“. Hier wurde seine geliebte Frau Tracy kurz nach ihrer Hochzeit von seinem ärgsten Widersacher, Ernst Stavro Blofeld, direkt vor seinen Augen erschossen als dieser einen Anschlag auf Bond verübte.

Der Film lebt dabei nicht nur vom grandiosen Spiel Craigs, der Bonds Zustand wirklich glaubwürdig herüberbringt, sondern auch von den immer mal wieder eingestreuten kleinen Anspielungen auf ältere Filme. Z. B. die Szene, als Bond den neuen „Quartermaster“ trifft, der ihm eine auf ihn personalisierte Waffe und einen Sender übergibt woraufhin Bond doch recht enttäuscht wirkt. „Q“ erklärt Bond darüber auf das sie solche Späße wie explodierende Stifte (#17 „GOLDENEYE“) nicht mehr machen würden. Oder gegen Ende hin die herrliche Szene mit dem „Aston Martin DB 5“ aus dem Bond-Film #03 „GOLDFINGER“, einfach herrlich!

Ich persönlich war zuerst nicht wirklich von dem neuen James Bond in der Gestalt von Daniel Craig begeistert. CASINO ROYALE war zwar ein netter Film, allerdings konnte er mich nicht beeindrucken. QUANTUM OF SOLACE hatte hier, für mich jedenfalls, durchaus die besseren Karten, die dieser leider nicht richtig ausgespielt hat, und daher ebenfalls noch lange nicht meinen Erwartungen an einen Bond-Film entsprach. SKYFALL wiederum zog mich dagegen schon nach den ersten Minuten in seinen Bann, ein Bond-Film wie ich ihn mir vorgestellt habe.

Der 23. James Bond-Film endet hierbei gewissermaßen am Anfang der Filmreihe, wie heißt es doch so schön: „Der König ist tot, lang lebe der König!“ Auf Nummer 24!

 

Bild:

Der Film besitzt sowohl einen unglaublich guten Kontrast, ebenso wie einen erstklassigen Schwarzwert und eine sehr natürliche und kräftige Farbpalette. Die Qualität der teilweise recht schnellen Actionszenen ist erstklassig, ebenso besitzt SKYFALL eine für einen 2D-Film erstklassige Plastizität, die extrem gut gelungen ist. Die Kompression arbeitet dabei hervorragend und unauffällig. Die schon extreme Detailverliebtheit des Bildes ist unglaublich, genauso wie die herausragende Schärfe. Ein wirklich referenzwürdiges Bild auf Top-Niveau, besonders für einen Realfilm. Wirklich ein echtes Wow-Erlebnis!

 

Ton:

Der deutsche DTS 5.1-Surroundmix ist ebenfalls auf einem absolut erstklassigen Niveau anzusiedeln. Die Dialoge sind immer und jederzeit glasklar zu verstehen. Wie es sich für einen Bond-Film gehört, besitzt SKYFALL ein spitzenmäßiges und effektives Sounddesign. Der Mix zeichnet sich dabei sowohl durch eine perfekte Räumlichkeit als auch durch eine ebensolche Direktionalität aus. Der Subwoofer wird dabei immer wieder so richtig gefordert, besonders ist hier die Entgleisung der U-Bahn, die praktisch durch das eigene Wohnzimmer donnert, ebenso wie der Showdown gegen Ende des Filmes zu nennen. Aber auch die vielen eher ruhigeren Szenen zeugen von einer herausragende Beherrschung der Abmischung. Die Musik ist dabei ebenfalls nie aufdringlich und fügt sich harmonisch in das Gesamtkonzept ein. Leider fehlt hier noch das gewisse Quantum zur Referenz, wenngleich der deutsche Ton nahe dran ist, so liegt die englische Spur definitiv und hundertprozentig im Referenzbereich, absolut perfekt gelungen!

 

Bonusmaterial:

Direkt nach dem einlegen der Disc kommt der James Bond 50. Aniversary-Trailer und danach der Vorschautrailer zu „DIE HARD 5 – It‘s A Good Day To Die“.

 

Auf der Disc anwählbar:

  • Die Entstehung des Films (59.24 Min):
    • Einleitung (2.26 Min)
    • Eröffnungssequenz (4.19 Min)
    • Titelsequenz (2.56 Min)
    • 007 (3.48 Min)
    • „Q“ (1.59 Min)
    • Aston Martin DB 5 (1.36 Min)
    • Frauen (4.27 Min)
    • Schurken (6.51 Min)
    • Action (3.33 Min)
    • Drehorte (3.24 Min)
    • Filmmusik (3.43 Min)
    • Endsequenz (14.03 Min)
    • “M“ (4.47 Min)
    • Die Zukunft (2.13 Min)
  • Die Filmpremiere (4.28 Min)
  • Audiokommentar von Regisseur Sam Mendes
  • Audiokommentar der Produzenten Barbara Broccoli, Michael G. Wilson sowie des Szenenbildners Dennis Gassner
  • Original Kinotrailer (2.31 Min)
  • Promo-Spot zum Soundtrack (0.40 Min)

 

Fazit:

Ein Blu-Ray mit einem referenzwürdigem Bild und einer fast ebenso guten deutschen Tonspur, sowie mit interessanten aber leider zu kurzem Featurettes.

Das 23. Bond-Abenteuer schließt ein Kapitel der Geschichte ab und führt dabei gleichzeitig zurück zum Ursprung der Reihe. Nach den beiden Auftaktfilmen CASINO ROYALE und QUANTUM OF SOLACE ist Bond endlich dort angelangt wo einstmals DOCTOR NO begonnen hat.

Jetzt kann es richtig losgehen, darauf einen Wodka-Martini, geschüttelt und nicht gerührt! Einmal mehr Demomaterial für die Anlage!

Für alle Bond-Fans und für Freunde von intelligenten Actionfilmen.

„James Bond 007 – Skyfall [Blu-ray]“ kann man unter anderem hier bestellen.

Technische Rezension: „Godzilla“ von Roland Emmerich – Vergleich: DVD / Standard-Blu-Ray / Mastered in 4K-Blu-Ray

(c) Sony Pictures
(c) Sony Pictures

OT:                      GODZILLA
Laufzeit                133 Min (DVD) / 139 Min (BD) / 139 Min (M-4K-BD)
FSK-Freigabe:     ab 12 Jahren
Studio                  Sony Pictures Home Entertainment
Herstellungsjahr: USA 1998
Tonformate:         Deutsch Dolby Digital 5.1 (DVD), Englisch Dolby Digital 5.1 (DVD), Deutsch / Englisch DTS-HD-MA 5.1 (BD), Deutsch / Englisch DTS-HD-MA 5.1 (M-4K-BD),  sowie auf den Discs weitere Sprachen in verschiedenen Formaten
Bildformat:          2.40:1
Extras:                 Wendecover (BD und M-4K-BD), Pappschuber (nur Mastered in 4K-Blu-Ray), alte DVD ohne FSK-Logo
Hauptdarsteller:   Matthew Broderick, Jean Reno, Maria Pitillo, Hank Azaria, Kevin Dunn, Michael Lerner, Harry Shearer, Doug Savant
Regie:                   Roland Emmerich

 

Handlung:

Während der französischen Atombombentests im Mururoa-Atoll wurde durch die Strahlung die DNA eines Leguan dahingehend verändert, dass aus einem Ei ein gentechnisch veränderte Kreatur schlüpft und zu gigantischen Ausmaßen anwächst. Diese „Godzilla“ genannte Kreatur hat sich aufgemacht, um zu nisten und sich dafür ausgerechnet Manhattan ausgesucht. Der auf strahlenverseuchte Lebewesen spezialisierte Biologe Nick Tatopoulos wird zu Rate gezogen, um die Riesenechse zu fangen und zu erlegen. Unbemerkt von all dem Trubel hat sich auch eine kleine Spezialeinheit des französischen Geheimdienstes aufgemacht, um die Eier der Kreatur zu finden und diese zu vernichten. Ein Rennen gegen die Zeit beginnt, denn sollten die Kreaturen schlüpfen, dann könnte das das Ende der Menschheit bedeuten.

 

Info:

Auch dieses Mal gibt es nicht nur eine Rezension der normalen Blu-Ray, sondern gleichzeitig auch einen Vergleich zwischen der alten DVD-Erstauflage von 1999, der 2010 erschienenen Blu-Ray und der 2013er Mastered in 4K Blu-Ray.

Bei der „Mastered in 4K Blu-Ray“ (M-4K-BD) ist zu beachten, dass es sich hier um eine ganz gewöhnliche 50 GB Disc handelt und NICHT um das Nachfolgeformat, an dem schon seit einigen Jahren gearbeitet wird. Es wird auch kein UHD/4K-Player, welche es ebenfalls noch gar nicht gibt, benötigt, ebenso wenig wie ein entsprechender UHD/4K-Flatscreen, ein ganz gewöhnlicher BD-Player und HD-Fernseher genügen.

Dieser Film, wie auch alle anderen Filme auf M-4K-BDs, wurde hier nochmals komplett neu in 4K eingescannt, restauriert, bearbeitet, als Kopie auf 1080p herunterreduziert und wieder auf Blu-Ray gepresst.

Wobei nicht alle diese M-4K-BDs wirklich über eine stark verbesserte Bildqualität verfügen, da z. B. „The Amazing Spiderman“ ebenso wie das Remake von „Total Recall“ schon in 4K produziert wurden und die Standard-Blu-Rays auf diesem Master basieren.

Roland Emmerichs Version von GODZILLA kam nur bei wenigen der Godzilla-Fans gut an, vor allen Dingen die Japaner waren alles andere als begeistert, was Emmerich mit ihrem ureigensten Geschöpf gemacht hatte. Die Japaner, speziell Godzillas Heimat, die Filmfirma TOHO, rächten sich indem sie im Film „GODZILLA – FINAL WARS“ den Original-Godzilla gegen Emmerichs Geschöpf antreten ließen, welcher vom japanischen Original innerhalb von Sekunden ausradiert wurde.

Trotzdem ist Emmerichs Godzilla ein sehr gut gemachter Monsterfilm geworden, der auch eine große Prise Humor mit hineinbringt. Ob man diesen Godzilla-Film nun mag oder nicht, Spaß macht er allemal.

 

Bild:

DVD:

  • Typisches etwas weicheres SD-Bild, Details sind für eine DVD aber wirklich gut zu erkennen, ebenso ist auch die Feinzeichnung für eine DVD auf einem wirklich hohem Niveau;
  • der Schwarzwert ist ebenfalls recht ordentlich, da nicht zu dunkel;
  • der Kontrast ist ebenfall auf einem hohen Stand, besonders für eine DVD;
  • auch die Kompression ist hier unauffällig und daher sehr gut;
  • kein Filmkorn sichtbar, da das Bild SD-typisch nun einmal etwas weicher ist
  • für eine DVD-Veröffentlichung ein wirklich selten sehr gutes Bild
  • Die Feinzeichnung ist natürlich auf Grund der geringeren Datenrate natürlich nicht so ausgeprägt

 

Standard-BD:

  • Ein farbneutrales Bild, allerdings mit zu flauen Farben;
  • gute Feinzeichnung und ordentliche Detailfreudigkeit;
  • ebenfalls eine gute Schärfe;
  • der Schwarzwert ist auch nicht optimal, da das Bild hier zu hell ist;
  • der Kontrast geht zwar, könnte aber ebenfalls noch besser sein;
  • keine Kompressionsspuren zu sehen;
  • zum Teil leichtes bis mittleres mit Flächen- bzw. Filmrauschen;

 

M-4K-BD:

  • ein farbneutrales Bild mit wesentlich kräftigeren Farben (höhere Farbtemperatur);
  • sehr gute Feinzeichnung und eine sehr gute Detailfreudigkeit;
  • sehr gute Schärfe;
  • sehr guter Schwarzwert;
  • sehr guter Kontrast
  • keinerlei Kompressionsspuren;
  • das Filmkorn ist weitestgehend auf ein Minimum reduziert worden

 

Ton:

DVD:

Der deutsche Dolby Digital 5.1 Ton ist für eine DVD wirklich außergewöhnlich gut. Die Surround-Effekte kommen hier hervorragend rüber, auch die Dialoge sind meistens sehr gut verständlich. Die Räumlichkeit und die Direktionalität liegen ebenfalls auf einem erfreulich hohen Level und auch der Subwoofer wird einigermaßen gut angespielt. Allerdings ist der Ton etwas leise geraten und man muss hier die Anlage schon um einiges lauter drehen.

Der englische Dolby Digital 5.1-Ton wirkt hier aber noch natürlicher als in der deutschen Fassung. Alles in allem aber ein erfreulich gutes Ergebnis für eine DVD.

 

Standard-BD:

Der DTS-HD-MA 5.1-Ton in Deutsch und Englisch ist hier ebenfalls sehr gut abgemischt und macht ordentlich was her. Der Subwoofer hat hier einiges zu tun, Godzillas Schritte donnern durch das Wohnzimmer und bringen es dabei fast zum Beben. Die Räumlichkeit und die Direktionalität sind ebenfalls erste Klasse. Die Dialoge sind klar und gut verständlich und auch die Musik hält sich schön im Hintergrund, ohne dass sie überhört wird.

 

M-4K-BD:

Der Ton gleicht größtenteils dem der Standard-Blu-Ray, wirkt hier aber noch wesentlich kraftvoller, was man auch an Godzillas Schritten spürt, die hier einfach noch mächtiger und heftiger rüberkommen. Im Gegensatz zur DVD mit ihrem Dolby Digital-Ton sollte man hier die Lautstärke etwas drosseln, da man ansonsten Besuch von aufgebrachten Nachbarn erhält.

 

Bonus:

DVD:

  • Trailer (insgesammt 6.07 Min):
    • Kinotrailer Englisch
    • Teaser Trailer 1
    • Teaser Trailer 2
  • Audiokommentar des Special Effects Supervisors
  • Foto Galerie
  • Godzilla erobert New York, Foto Galerie
  • Filmdokumentation: Hinter den Kulissen mit Charles Caiman (6.58 Min)
  • Musicvideo – The Wall Flowers „Heros“ (4.11 Min)

 

Standard-BD:

  • BD-Live
  • Das ultimative Godzilla Trivia-Spiel für mehrere Spieler (interaktiv)
  • 2012 – Sneak Peak (2.32 Min)
  • Audiokommentar mit Visual Effects Supervisor Volker Engel und der stellvertretenden Effekt-Spezialistin Karen Goulekas
  •  Hinter den Kulissen von GODZILLA mit Charles Caiman (6.58 Min)
  • Die absolut besten GODZILLA Kampfszenen (10.14 Min)
  • „Heroes“ Musikvideo von The Wall Flowers (4.11 Min)

 

M-4K-BD:

  • Keinerlei Bonusmaterial, dafür lädt die M-4K-BD recht flott.

 

Fazit:

Im Vergleich der drei Discs schneidet die recht gute DVD natürlich am schlechtesten ab. Die Blu-Ray hingegen kann mit wesentlich besseren Bildparametern und dem erheblich besseren Ton punkten, ist aber auch nicht perfekt. Die 4K-Masterd-Blu-Ray hat von allen drei Versionen eindeutig das beste Bild, und wie ich persönlich finde, auch den besten Sound, dafür allerdings keinerlei Bonusmaterial an Bord.

Das Bonusmaterial der alten DVD und der Blu-Ray ist hierbei zum größten Teil identisch, nur die Foto-Galerien und die Trailer fehlen auf der Blu-Ray.

Wer sich nur für den Film interessiert und auf Bonusmaterial verzichten kann ist mit der Mastered in 4K-Version definitiv an besten bedient. Wer allerdings zusätzlich auch noch Bonusmaterial möchte, dem bleiben nur zwei Möglichkeiten: Entweder nur die normale Standard-BD oder aber beide BD-Versionen kaufen.

Die unterschiedlichen Versionen kann man unter anderem hier bestellen:

 

 

Und noch mehr…

Am 15. Mai 2014 gehen die neuen Geschichten um Godzilla weiter. Einen Vorgeschmack gibt es hier:

Technische Rezension: „Daylight“ mit Sylvester Stallone

(c) Universal Pictures
(c) Universal Pictures

OT:                      DAYLIGHT
Laufzeit:               114 Minuten
FSK-Freigabe:     ab 12 Jahren
Studio                  Universal Pictures
Publisher:            Universal Pictures
Herstellungsjahr: USA 1996
Disc:                    1 Blu-Ray
Tonformate:         Deutsch  DTS 5.1, Englisch DTS-HD-MA 5.1 sowie weitere Sprachen
Bildformat:          1.85:1
Extras:                 Wendecover ohne FSK-Logo
Hauptdarsteller:   Sylvester Stallone, Viggo Mortensen, Dan Hedaya, u.a.
Regie:                   Rob Cohen
Musik:                 Randy Edelman

 

Film:

Bei einer Flucht von Verbrechern durch den Holland-Tunnel, der die Insel Manhattan mit New Jersey verbindet, verunglücken diese und lösen dabei eine Katastrophe aus. Ihr Wagen rast in einen von mehreren illegalen Giftmülltransportern, die daraufhin explodieren und ein gewaltiges Inferno auslösen, das nur wenige Menschen überleben. Den Eingeschlossenen sitzt hierbei die Zeit im Nacken, da ihnen sowohl langsam die Luft ausgeht und gleichzeitig auch die Tunnelwände beginnen, dem Wasserdruck nachgeben. Kit Latura, der einstige Chef des New Yorker Katastrophenschutz, macht sich daraufhin alleine auf, die Eingeschlossenen zu retten, in dem Wissen das weder er selbst, noch die Überlebenden eine wirklich reelle Chance haben.

 

Info:

Genau wie DEMOLITION MAN, CLIFFHANGER, ASSASINS und viele andere ist auch DAYLIGHT einmal mehr ein typischer Stallone-Film. Hier gibt er einmal mehr den Helden, der sein Leben riskiert, um anderen zu helfen, obwohl es keine wirkliche Chance auf Rettung gibt. Das ist allerdings sehr gut und spannend umgesetzt, vor allen Dingen auch da Stallone  dieses Mal die Natur und die Zeit zum Gegner hat und keine Menschen.

 

Bild:

Das Bild von DAYLIGHT besitzt eine wirklich sehr gute Schärfe und einen ebensolchen Kontrast. Der Schwarzwert ist ebenso wenig zu bemängeln wie die Kompression oder die Farbintensität. Alles in allem ein wirklich sehr gutes Bild für einen Katalogtitel, welches das der alten DVD praktisch links liegen lässt. Und auch wenn es keine Referenz darstellt, so kann man sich doch daran erfreuen.

 

Ton:

Der deutsche DTS-Ton macht seine Sache wirklich mehr als nur sehr gut, bei der gewaltigen Explosion kurz nach Begin des Filmes legen sich die Boxen und auch der Subwoofer so richtig ins Zeug. Aber auch der restliche Film hat akustisch durchgehend viel zu bieten. Selbst die ruhigeren Szenen machen hier durch sehr schöne direktionale Effekte einiges her. Ein wirklich sehr gutes räumliches Sound Design, wie es in den 90er Jahren noch lange nicht selbstverständlich war, wobei es natürlich nicht an das von modernen Filmen heranreicht.

Selbstredend ist der unkomprimierte englische HD-Ton natürlich noch um einiges kraftvoller, und bringt dadurch die Actionsequenzen noch ein ganzes Stück besser rüber, aber wie schon gesagt ist der deutsche Ton ebenfalls top.

 

Bonusmaterial:

  • Keines

 

Fazit:

Auch DAYLIGHT ist mal wieder ein typischer Sylvester Stallone-Actionfilm der 90er Jahre. Auch hier gilt, zwar nichts besonderes, aber auch kein schlechter Film. Und für die 18 Jahre, die der Film alt ist, macht er sowohl optisch als auch akustisch wirklich eine ganze Menge her. Nur das Bonusmaterial ist wieder einmal enttäuschend, da es auch bei diesem Katalogtitel absolut keines gibt, schade eigentlich, ein „Making Of“ wäre hier durchaus interessant gewesen.

Für alle Actionfreunde und natürlich für Fans von Sylvester Stallone.

 

„Daylight“ kann man unter anderem hier bestellen:

Technische Rezension: „Eraser“ mit Arnold Schwarzenegger

(c) Warner Bros
(c) Warner Bros

OT:                      ERASER
Laufzeit:               114 Minuten
FSK-Freigabe:     ab 16 Jahren
Studio                  Warner Bros.
Publisher:            Warner Bros. Entertainment Inc.
Herstellungsjahr: USA 1996
Disc:                    1 Blu-Ray
Tonformate:         Deutsch  Dolby Digital 5.1, Englisch Dolby TrueHD 5.1, sowie weitere Sprachen
Bildformat:          2.40:1
Extras:                 Keine
Hauptdarsteller:   Arnold Schwarzenegger, James Caan, Vanessa Williams, James Coburn, Robert Pastorelli u.a.
Regie:                   Charles Russel
Musik:                 Alan Silvestri

 

Film:

US-Marschall John Kruger ist der beste Mann, wenn es darum geht, die Identität von Personen, die ins Zeugenschutzprogramm aufgenommen werden sollen, auszuradieren. Dieses Mal soll er die Managerin eines wichtigen Rüstungskonzerns, die die illegalen Machenschaften ihrer Firma aufgedeckt hat, schützen. Der Konzern hat eine neue Art von Waffe, eine so genannte „Railgun“ entwickelt und beabsichtigt, diese meistbietend zu verkaufen. Für Kruger wird es der gefährlichste und härteste Auftrag seines Lebens.

 

Info:

Es gibt wohl nicht allzu viel zu ERASER zu sagen, ein guter Actionfilm, aber weder wirklich überragend noch einer von Arnies besten Filmen. Leider macht die Bildqualität hier auch nicht gerade viel her, es kommt einen sogar fast so vor als hätte Warner Bros. ERASER eher widerwillig auf Blu-Ray herausgebracht, das gleiche gilt auch für das nicht vorhandene Bonusmaterial.

 

Bild:

Das Bild ist zwar recht gut, aber leider auch recht wechselhaft. Die Farben sind natürlich, allerdings versumpft der Schwarzwert manchmal in dunkleren Szenen und auch der Kontrast könnte besser sein. Hinzu kommt ein mittelstarkes Filmkorn das besonders in den dunkleren Szenen störend wirkt. Die Bildqualität ist zwar etwas besser als bei der alten DVD, aber von sehr gut ist man hier noch weit entfernt. Die Detailzeichnung in Nahaufnahmen ist zwar wirklich gut gelungen, dafür sind aber die restlichen Szenen nur geringfügig besser als auf DVD, da diese oft zu weich ist.

Warner hat schon erheblich bessere Katalogtitel herausgebracht, jedenfalls was die technische Qualität betrifft.

 

Ton:

Der deutsche Dolby Digital Ton ist hierbei wohl das Beste da dieser zumindest über ein gutes Sound-Design verfügt. Er hat sehr schöne direktionale Effekte wie auch eine allgemeine gute räumliche Abmischung, wodurch die Actionszenen sehr gut rüberkommen. Zwar ebenfalls kein Highlight, aber doch besser als das etwas inkonsistente Bild. Der englische Originalton gibt sich hier wie immer erheblich kraftvoller und bringt dadurch den Film auf einen höheren Level.

 

Bonusmaterial:

  • Keines

 

Fazit:

Ein typisches Schwarzenegger-Actionvehikel, dessen Story aber mit einigen sehr spannenden und überraschenden Wendungen daherkommt. Arnie kann hier mal wieder alle seine Muskeln spielen lassen. Actionmäßig macht der Film wirklich einiges her, wenngleich die Logik sich hier einmal mehr schamhaft abwendet. Wenn wenigstens die technische Qualität stimmen würde. Aber egal, es sind knapp zwei Stunden spannende und tolle Unterhaltung.

Für alle Action- und Schwarzenegger-Fans.

 

„Eraser“ kann man unter anderem hier bestellen:

Technische Rezension: „Dante‘s Peak“ mit Pierce Brosnan

(c) Universal Pictures
(c) Universal Pictures

OT:                      DANTE’S PEAK
Laufzeit:               108 Minuten
FSK-Freigabe:     ab 12 Jahren
Studio                  Universal Pictures / Pacific Western
Publisher:            Universal Pictures
Herstellungsjahr: USA 1997
Disc:                    1 Blu-Ray
Tonformate:         Deutsch DTS 5.1, Englisch DTS-HD-MA 5.1 sowie weitere Sprachen
Bildformat:          2.35:1
Extras:                 Wendecover ohne FSK-Logo
Hauptdarsteller:   Pierce Brosnan, Linda Hamilton, Charles Hallahan
Regie:                   Roger Donaldson
Musik:                 John Frizzel & James Newton Howard

 

Film:

Der Vulkanologe Harry Dalton reist in die wunderschöne Kleinstadt Dante‘s Peak, die am Fuße eines fälschlicherweise für erloschen gehaltenen Vulkans liegt, um den Berg zu sondieren. Sein Instinkt sagt ihm, dass der Vulkan nicht so harmlos ist wie alle, auch sein Boss und seine Kollegen, glauben. Als er die Verantwortlichen vor einem eventuellen baldigen Ausbruch warnen will, glaubt ihm bis auf die derzeit amtierende Bürgermeisterin niemand. Als er dann endlich die Beweise findet, ist es zu spät. Während der Zusammenkunft mit den Verantwortlichen und den Bürgern der Stadt, um die Evakuierung zu planen, löst der ausbrechende Vulkan ein Inferno aus. Harry versucht zusammen, mit der Bürgermeisterin in all dem Chaos um sie herum, deren Kinder und ihre Großmutter, die weiter oben auf dem Berg lebt, zu evakuieren. Das ist aber nicht so einfach, da die Naturgewalten unberechenbar sind.

 

Info:

Fast zeitgleich mit DANTE‘S PEAK entstand auch der Film „VULCANO“ mit Tommy Lee Jones und Anne Heche in den Hauptrollen in dem mitten in Los Angeles ein Vulkan ausbricht. Allein von der Logik her macht DANTE‘S PEAK die weitaus bessere Figur, ebenfalls was die allgemeine Glaubwürdigkeit betrifft.

 

Bild:

Die Detailschärfe ist fast immer auf hohem Niveau und bricht nur wirklich sehr selten mal für einen kurzen Moment ein. Der Schwarzwert ebenso wie der Kontrast ist sehr gut, aber es kommt doch manchmal vor, dass das Bild in sehr dunklen Szenen etwas versumpft. Die Farben sind kräftig und der Film bietet im Allgemeinen auch eine recht gute Plastizität, die er  leider nicht ununterbrochen halten kann.

Die Kompression arbeitet dagegen absolut tadellos, im Großen und Ganzen ist das Bild sehr gut, allerdings mit ein paar Ausrutschern. Verglichen mit der alten DVD ist das Bild der Blu-Ray geradezu ein Quantensprung, wenngleich hier definitiv noch einiges mehr möglich gewesen wäre.

 

Ton:

Der deutsche DTS-Ton macht hierbei auch so richtig dampf und bringt einen sehr schönen räumlich und direktionalen Sound rüber, gerade der Vulkanausbruch kommt dabei sehr gut zur Geltung, wenngleich die englische HD-Spur hier noch um einiges mehr Druck macht und den Ausbruch akustisch im Wohnzimmer entstehen lässt. Trotz allem hat der Subwoofer auch in der deutschen Version einiges zu tun.

 

Bonusmaterial:

  • Keines

 

Fazit:

Ein guter und spannender Film mit wunderschönen Naturaufnahmen und sehr guten Tricks. Das Bild ist zwar nicht perfekt, macht aber trotzdem einiges her. Das Gleiche gilt hierbei auch für den deutschen Ton, nur beim Bonussegment ist endgültig Schluss, da es hier leider absolut keines gibt, noch nicht einmal den Kinotrailer, wirklich sehr, sehr Schade, ein kleines „Making Of“ wäre hier wirklich nicht zuviel verlangt gewesen. Wer den Film schon als DVD besitzt, der sollte sich trotzdem überlegen, ob er nicht vielleicht upgraden will, da das Bild hier deutlich besser ist.

Für Actionfreunde und Fans von Katastrophenfilmen.

 

„Dante’s Peak“ kann unter anderem hier bestellt werden:

Technische Rezension: „Con Air – Collector’s Edition“ mit Nicholas Cage

(c) Touchstone Pictures / Disney
(c) Toustone Pictures / Disney

OT:                      CON AIR
Laufzeit:               115 Minuten
FSK-Freigabe:     ab 18 Jahren
Studio                  Touchstone Pictures / Walt Disney Studios
Publisher:            Touchstone Pictures / Walt Disney Studios
Herstellungsjahr: USA 1997
Disc:                    1 Blu-Ray
Tonformate:        Deutsch DTS 5.1,  Deutsch Dolby Digital 5.1, Englisch LPCM 5.1 / 48kHz, sowie weitere Sprachen
Bildformat:          2.35:1
Extras:                 Steelbook mit abziehbarem FSK-Logo
Hauptdarsteller:   Nicholas Cage, John Cusack, John Malkovich, Steve Buscemi, Ving Rhames, Colm Meany, Rachel Ticotin, Danny Trejo, Nick Chinlund u.a.
Regie:                   Simon West
Musik:                 Mark Mancina & Trevor Rabin
Produzent:           Jerry Bruckheimer

 

Film:

Der frisch aus dem (ersten) Irak-Krieg heimgekehrte hochdekorierte Sergeant Cameron Poe möchte mit seiner Frau seinen ersten Abend verbringen, als sie beide in einer Bar von mehreren Typen angepöbelt und nach Verlassen dieser auch angegriffen werden. Im darauf folgenden Kampf tötet Poe einen der Angreifer. Doch obwohl es eindeutig Notwehr war, befindet ihn das Gericht aufgrund seiner Spezialausbildung als Army-Ranger des Totschlags für schuldig. Nach langen sieben Jahren soll er endlich wegen guter Führung frühzeitig entlassen werden. Ein Flugzeug der „Conviction-Airline“, kurz Con-Air, soll ihn und einige andere Gefangenen, die in ein neues Hochsicherheitsgefängnis verlegt werden, nach Hause bringen. Doch die Gefangenen drehen den Spieß um und übernehmen unter Führung des sowohl hochintelligenten als auch soziopathischen Cyrus „The Virus“ Grissom das Kommando über das Flugzeug. Die Besatzung ist jetzt der Willkür einer Horde von Killern ausgeliefert, die keine Skrupel kennen und nichts zu verlieren haben, außer Cameron Poe.

 

Info:

CON AIR ist ein typischer Bruckheimer-Film, tolle Sets, optisch ansprechend und jede Menge Action. Für Nicholas Cage, der zuvor hauptsächlich in Komödien mitgespielt hatte, war es nach „THE ROCK“ der zweite Actionfilm überhaupt, und man kann sagen, er hat seine Sache wirklich gut gemacht. John Malkovich spielt hier mal wieder eine völlig durchgeknallte Rolle, die ihm aber sichtlich Freude bereitet. Auch Steve Buscemi, der Star der Serie „Boardwalk Empire“, gibt hier ebenfalls eine grandiose Vorstellung als hochintelligenter kanibalistischer und doch irgendwie liebenswerter Massenmörder Garland Green ab, die in gewisser Weise an Hannibal Lecter erinnert.

 

Bild:

Das HD-Bild der CON-AIR-Blu-Ray ist erstklassig geworden, Schärfe, Detailfreudigkeit, Kontrast, Schwarzwert, Farben und Kompression ist absolut hervorragend und einwandfrei, wie man es von Disney-Produktionen – und darum handelt es sich hier – kennt. Das Bild besitzt wirklich eine sehr gute Tiefenschärfe und dementsprechend auch ein äußerst plastisches Bild. So sehr man sich auch bemüht, rein optisch kann man bis auf ein paar kleinere, kaum zu sehende Schmutzpartikel, keine wirklichen Fehler entdecken. Ein Bild das wirklich ganz knapp an der Referenz vorbeischrammt.

 

Ton:

Genau wie das Bild macht auch der deutsche DTS-Ton einiges her, hier kracht und scheppert es an allen Ecken und Enden, wie es bei Bruckheimer-Filmen typisch ist. Hier müssen sämtliche Lautsprecher ran und auch der Subwoofer muss wirklich arbeiten. Doch bei aller Action und Getöse bleiben die Dialoge nicht außen vor und sind immer sauber und klar zu verstehen. Auch hier nur ganz kapp die Reverenz verfehlt.

 

Bonusmaterial:

  • Nach dem einlegen der Disc läuft ein Werbetrailer zu verschiedenen Blu-Ray-Touchstone / Disney-Filmen
  • Blu-Ray Demonstration (2.33 Min);
  • Making Of “Con Air” (4.39 Min);
  • Die Zerstörung von Las Vegas (2.41 Min);
  • Kinotrailer (2.28 Min);

 

Fazit:

Das Bild von CON AIR ist absolut erstklassig, ebenso wie der Ton, nur beim Bonusmaterial sieht es doch recht mau aus, eigentlich Schade, hier hätte Disney wirklich noch nachlegen können.

Ein typischer Jerry Bruckheimer-Film, wie „The Rock“ oder „Pearl Harbor“.

Für alle Actionfreunde und natürlich für Fans von Nicholas Cage geeignet.

 

Von „Con Air“ gibt es folgende Versionen zu bestellen:

Technische Rezension: „Universal Soldier“ von Roland Emmerich

(c) StudioCanal
(c) StudioCanal

OT:                      UNIVERSAL SOLDIER
Laufzeit:               104 Minuten
FSK-Freigabe:     ab 16 Jahren
Studio                  Carolco Pictures Inc. & TriStar Pictures
Publisher:            StudioCanal
Herstellungsjahr: USA 1992
Disc:                    1 Blu-Ray
Tonformate:         Deutsch  DTS-HD-MA 5.1, Englisch DTS-HD-MA 5.1
Bildformat:          2.35:1
Extras:                 Steelbook mit abziehbarem FSK-Logo
Hauptdarsteller:   Jean-Claude VanDamme, Dolph Lundgren, Ally Walker, Ed O´Ross, Jerry Orbach, Ralph Möller u.a.
Regie:                   Roland Emmerich
Musik:                 Christopher Franke
Produzent:           Roland Emmerich, Dean Devlin und Ute Emmerich

 

Film:

Während des Vietnamkrieges 1969 hat der Soldat Luc Deveraux seinen Vorgesetzten, den soziopathischen Sergeanten Andrew Scott, daran hindern wollen, Unschuldige zu töten. Beim darauf folgenden Zweikampf haben sich die beiden gegenseitig umgebracht. 23 Jahre später werden beide durch das geheime Regierungsprojekt „Universal Soldier“ gentechnologisch zu neuem Leben erweckt, um als gehorsame menschliche Roboter und perfekte Kampfmaschinen, die über kein Gewissen oder Gedächtnis verfügen, fortan in tödlichen Missionen gegen Terroristen zu kämpfen. Beim dritten Auftrag, während einer Geiselnahme am Hoover-Staudamm, bei dem auch die Presse vor Ort ist, passiert es, dass beide durch einen Zufall langsam ihre Erinnerung an ihr früheres Leben zurückbekommen. Daraufhin gerät das Experiment außer Kontrolle und Sergeant Scott führt die Auseinandersetzung von damals mit allen erdenklichen Mitteln fort. Eine über Geiselnahmen berichtende Reporterin möchte das  Geheimnis der „Universal Soldier“ lüften und wird dabei in ein Spiel auf Leben und Tod zwischen den beiden bis aufs Blut verfeindeten Kontrahenten verwickelt.

 

Info:

UNIVERSAL SOLDIER war Roland Emmerichs erster großer Film, den er drehte und er brachte ihm den Durchbruch in den USA. Auch für die beiden Actionschauspieler Lundgren und VanDamme war dieser Film der Einstieg ins große Filmbusiness, wenngleich beiden, durch schlechte Entscheidungen, der absolute Durchbruch, den zuvor Schwarzenegger und Stallone erreicht hatten, verwehrt blieb und sie praktisch nicht aus der zweiten Reihe herauskamen.

Für Roland Emmerich lief es in dieser Hinsicht wesentlich besser, mit seiner Schwester Ute, seinem Freund Dean Devlin und ihrer gemeinsamer Produktionsfirma CENTROPOLIS produzierte er nach UNIVERSAL SOLDIER den SF-Film STARGATE und legte mit INDEPENDENCE DAY noch einen drauf. Mittlerweile gehört Emmerich zu den ganz großen im amerikanischen Filmgeschäft. Auch wenn seine Filme nicht wirklich logisch sind und die Kritiker häufig in Rage bringen, so sind sie auf jeden Fall unterhaltsam und zumeist auch ein großer Kassenerfolg.

Wie viele andere Filme musste auch UNIVERSAL SOLDIER bei uns eine Indizierung hinnehmen, da er sehr gewalttätig ist, zumindest nach der damaligen vorherrschenden Meinung. Dass diese mittlerweile aber völlig veraltet ist, sieht man schon daran, dass der Film von der ursprünglichen Einstufung FSK18-Indiziert auf normale FSK-16, und das ohne irgendwelche Schnitte, herabgestuft wurde.

 

Eine kleine Anekdote habe ich ebenfalls noch:

Als der Film 1992 ins Kino kam wurde der Titel UNIVERSAL SOLDIER von einem Magazin fälschlicherweise mit „SOLDAT DES UNIVERSUMS“ übersetzt! Das war wohl ein kleiner linguistischer Fauxpas, welcher heute nicht mehr vorkommen dürfte.

 

Bild:

Die HD-Portierung von UNIVERSAL SOLDIER ist wirklich gelungen. Ein hervorragender Kontrast sowie ein ebenfalls hervorragender Schwarzwert bilden zusammen mit einer untadeligen Kompression und einer ebenso untadeligen Schärfe eine wirklich sehr gute Grundlage. Einzig und allein die Farben hätten hier noch etwas mehr Intensität verdient, was allerdings auch schon Kritik auf hohem Niveau darstellt. Alles in allem ein erstklassiges Bild, das den Film so frisch zeigt, wie er seit seiner Kinopremiere wohl nicht mehr ausgesehen hat.

 

Ton:

Auch der überarbeitete und aus den Originaltonspuren neu gemasterte HD-Ton ist sowohl in Englisch als auch in Deutsch wirklich hörenswert. Natürlich kann man hier kein riesiges akustisches Actionfeuerwerk erwarten, hierfür ist die Akustik dann doch zu sehr frontlastig, nichtsdestotrotz werden auch die Rear-Lautsprecher schön angesteuert und die immer wieder auftretenden direktionalen Effekte sind auch sehr gut hörbar. Durch die gute Abmischung sind glücklicherweise auch die Dialoge jederzeit gut verständlich.

 

Bonusmaterial:

  • Nach dem einlegen der Disc laufen zuerst die Trailer zu: „Flight“ und „Cold Blood”
  • Audiokommentare von Roland Emmerich, Jean-Claude VanDamme, Dolph Lundgren und Dean Devlin
  • Making Of: “Guns, Genes and Fighting Machines” (19.20 Min);
  • Making Of: “A Tale of Two Titans” (14.11 Min);
  • Alternatives Ende (13.07 Min);
  • Hinter den Kulissen (15.27 Min);
  • Trailer 1 (2.24 Min);
  • Trailer 2 (0.56 Min)
  • Weitere Highlights:
        • Mann beißt Hund (1.43 Min);
        • Possession – Das Dunkle in Dir (2:27 Min);
        • Tarantino XX (1.17 Min);
        • Total Recall – Die Totale Erinnerung – Original (1.48 Min);
        • Universal Soldier: Regeneration (1.18 Min);
        • Vehicle 19 (2.08 Min)

       

      Fazit:

      Roland Emmerichs (ja man kann durchaus sagen) Klassiker sah wohl seit seiner Premiere niemals besser aus als auf dieser Blu-ray. Auch wenn das Bild keine Referenz darstellt, so ist die Bildqualität für einen 22 Jahre alten Film doch sehr gut geworden. Das gleiche kann man, mit ein paar Abstrichen, auch über den Ton sagen, auch dieser ist äußerst hörenswert. Das Bonusmaterial ist zwar nicht gerade üppig, doch zumindest interessant und bringt gute Einblicke in die damalige Produktion des Filmes.

      Für alle Actionfreunde und natürlich für Fans von Emmerich, Lundgren und VanDamme.

       

      „Universal Soldier“ kann man unter anderem hier bestellen:

      Technische Rezension: „Cliffhanger“ mit Sylvester Stallone

      (c) Studio Canal
      (c) StudioCanal

      OT:                      CLIFFHANGER
      Laufzeit:               113 Minuten
      FSK-Freigabe:     ab 16 Jahren
      Studio                  Carolco Pictures Inc. & TriStar Pictures
      Publisher:            StudioCanal
      Herstellungsjahr: USA 1993
      Disc:                    1 Blu-Ray
      Tonformate:         Deutsch  DTS-HD-MA 5.1, Englisch DTS-HD-MA 5.1
      Bildformat:          2.35:1
      Extras:                 Steelbook mit abziehbarem FSK-Logo
      Hauptdarsteller:   Sylvester Stallone, John Lithgow, Michael Rooker, Janine Turner, Rex Linn, Leon Paul Winfield, Ralph Waite
      Regie:                   Renny Harlin
      Musik:                 Trevor Jones

       

      Film:

      Gabe Walker, der ehemals beste Bergretter in den Rocky Mountains, hat sich nach einem tragischen Unfall, bei dem eine Freundin ums Leben kam, in die Einsamkeit zurückgezogen. Als er ein Jahr später seine alten Freunde besucht, kommt es in den Rockys zu einem Flugzeugabsturz. Er entscheidet sich ebenfalls, Hilfe zu leisten, doch die Absturzopfer sind in Wahrheit skrupellose und brutale Gangster, die einen ihrer beim Absturz verloren gegangenen Geldkoffer wieder finden wollen. Gabe versucht daraufhin alles Menschenmögliche, um seinen ehemaligen Teamgefährten zu helfen und die Verbrecher dingfest zu machen.

       

      Info:

      Auch CLIFFHANGER musste wie viele andere Actionfilme der 80er und 90er Jahre, eine Indizierung wegen einigen, zur damaligen Zeit vermeintlich härteren Filmszenen

      hinnehmen. Genau wie viele andere Filme davor, wurde auch hier die Einstufung neu bewertet und der Film unlängst mit der Einstufung FSK-16 ungeschnitten freigegeben.

      Wichtig hierbei ist allerdings, dass es schon länger eine FSK-16-Version gibt, die allerdings stark geschnitten ist, aber immer noch verkauft wird. Um hier den Überblick zu erhalten gilt:

      NUR DIE NEUE FSK-16 STEELBOOK-EDITION IST UNGESCHNITTEN!

      Erwähnenswert wäre auch noch, dass Regisseur Renny Harlin, der viele große Actionfilme wie z. B. „Die Hard II – Stirb Langsam 2 – Jetzt erst recht“ drehte, in den späten 90ern durch filmische und wie auch finanzielle Flops, wie etwa „Die Piratenbraut“ oder „Tödliche Weihnachten“ Schiffbruch erlitten hat und heute wesentlich kleinere Filme dreht.

       

      Bild:

      Das Bild von CLIFFHANGER ist leider nicht ganz so gut wie von UNIVERSAL SOLDIER, der gleichzeitig mit diesem hier von StudioCanal herausgebracht wurde. Allerdings liegt das nicht am Remastering-Prozess, sondern an den damaligen Gegebenheiten während des Drehs.

      Die Natur macht nun einmal nicht immer das, was man von ihr gerne möchte, zudem war die damalige Technik – immerhin war das mittlerweile auch schon vor 21 Jahren – noch nicht so gut wie heute. Wenn man aber davon absieht, ist das Bild sehr gut geworden. Wenn man von einigen wenigen weicheren Szenen, besonders beim Überflug über die Rockys, absieht, so ist das Bild wirklich gelungen. Der Kontrast ist sehr gut, ebenso wie der Schwarzwert. Auch die Schärfe ist bis auf die erwähnten weicheren Szenen ebenfalls sehr gut geworden, ebenso die untadelige Kompression, die Farben hingegen hätten aber noch mehr Intensität verdient. Alles in allem ein sehr gutes Bild das den Film in seiner wohl besten Qualität zeigt.

       

      Ton:

      Genau wie bei UNIVERSAL SOLDIER wurde auch hier der HD-Ton aus den Originalspuren sowohl in Englisch als auch in Deutsch neu gemastert. Auch hier kann man kein akustisches Actionfeuerwerk erwarten, denn die Akustik ist wie bei vielen Filmen dieser Zeit doch recht frontlastig, trotzdem werden auch die Rear-Lautsprecher immer wieder schön angesteuert und die häufig auftretenden direktionalen Effekte sind auch sehr gut hörbar, wie z. B. beim Absturz des Flugzeugs. Glücklicherweise sind auch die Dialoge durch die gute Abmischung jederzeit gut verständlich.

       

      Bonusmaterial:

      • Nach dem einlegen der Disc laufen zuerst die Trailer zu: „Flight“ und „Cold Blood”
      • Hinter den Kulissen (6.14 Min);
      • Making Of (7.22 Min);
      • Interviews (199):
            • Sylvester Stallone (2.32 Min);
            • Michael Rooker (0.32 Min);
            • Janine Turner (1.15 Min);
            • Renny Harlin (2.23 Min);
            • John Lithgow (0.54 Min)
        • Trailer (1.53 Min);
        • Weitere Highlights:
              • Mann beißt Hund (1.43 Min);
              • Possession – Das Dunkle in Dir (2:27 Min);
              • Tarantino XX (1.17 Min);
              • Total Recall – Die Totale Erinnerung – Original (1.48 Min);
              • Universal Soldier: Regeneration (1.18 Min);
              • Vehicle 19 (2.08 Min)
            •  

              Fazit:

              CLIFFHANGER ist ein typischer Sylvester-Stallone-Actionfilm seiner Zeit. Zwar nichts besonderes, aber auch kein schlechter Film. Und für seine 21 Jahre sieht er auch sehr gut aus.

              Das gleiche kann man auch über den Ton sagen, auch dieser ist durchaus hörenswert. Das Bonusmaterial ist eher rudimentär, bringt aber wenigstens einige Einblicke in die damalige Produktion des Filmes.

              Für alle Actionfreunde und natürlich für Fans von Sylvester Stallone.

               

              „Cliffhanger“ kann man unter anderem hier bestellen:

              Technische Rezension: „Armageddon – Das jüngste Gericht“ von Michael Bay

              (c) Touchstone Pictures
              (c) Touchstone Pictures

              OT:                      ARMAGEDDON
              Laufzeit:              151 Minuten
              FSK-Freigabe:     ab 12 Jahren
              Studio                  Touchstone / Walt Disney Studios
              Herstellungsjahr: USA 1998
              Disc:                    1 Blu-Ray
              Tonformate:         Deutsch  DTS 5.1, Englisch DTS-HD-MA 5.1 sowie weitere Sprachen in DTS 5.1 und Dolby Digital 2.0
              Extras:                 keine
              Hauptdarsteller:   Bruce Willis, Billy Bob Thornton, Ben Affleck, Liv Tyler, Will Patton, Steve Buscemi, Owen Wilson, William Fichtner, Peter Stormare, Jessica Steen, Jason Isaacs sowie der letztes Jahr verstorbene Michael Clark Duncan
              Regie:                   Michael Bay
              Produzent:           Jerry Bruckheimer
              Drehbuch:            Jonathan Hensleigh und J.J. Abrams (!)

               

              Film:

              Ein Asteroid der Größe von Texas rast unaufhaltsam auf die Erde zu und wird diese in 18 Tagen erreichen, der Aufprall würde dabei jegliches Leben auf unserem Planeten auslöschen. Die NASA will auf dem Asteroiden ein Loch bohren, um darin eine Atombombe zu versenken und zünden, deshalb holt man sich Rat beim führenden Ölbohrfachmann Harry Stamper. Dieser erklärt, dass er das nur mit seinen Leuten die Bohrung durchführen kann, da die eigentlichen Astronauten keine Ahnung davon haben, was sie erwartet. Kurzerhand werden er und seine Mannschaft einem Schnell-Astronautentraining unterzogen und an Bord von zwei neuartigen Shuttles in den Weltraum geschossen, wo sie den drohenden Weltuntergang  verhindern sollen.

               

              Info:

              „Armageddon“ ist ein typischer Michel-Bay-Film, jede Menge Action, eine eher rudimentäre Handlung und häufig etwas zuviel Pathos, dafür aber erstklassige und atemberaubende Bilder.

              Zu gleichen Zeit kam damals der erheblich glaubwürdigere, aber auch nicht fehlerfreie „Deep Impact“ von Mimi Leder heraus, der sich mehr auf die Figuren fixiert und deren Emotionen beim drohenden „Armageddon“.

              Während man in Bays Film gerade einmal 18 Tage Zeit hat um die Welt zu retten, was natürlich einzig und allein die Amerikaner können, wird man im Gegensatz dazu in „Deep Impact“ schon einige Jahre im voraus gewarnt. Hier ist es ein Komet der sich auf Erdkurs bewegt, und da dieser erheblich früher entdeckt wurde, hat man entsprechend Zeit, um wenigstens einen Teil der Menschheit in gigantischen Bunkeranlagen in Sicherheit zu bringen, während man gleichzeitig zusammen mit den anderen Staaten (!) der Erde ein Raumschiff baut um den Kometen abzufangen. Wird es gelingen?

              Es ist bei „Armageddon“ auch nicht gerade besonders Glaubwürdig wenn man Otto-Normalbürger in ein paar Tagen zum Astronauten ausbildet, hinzukommen sowohl körperliche Grenzen (wie dem übergewichtigen Max) als auch geistige (bei Rockhound liegen ja wohl eindeutig psychotische Tendenzen vor). Hinzu kommt das allen „Sonder-Astronauten“ die neuen High-Tech-Raumanzüge maßgeschneidert werden müssen. Das dürfte selbst im besten Fall einige Monate dauern. Diese Liste der Unglaubwürdigkeiten ließe sich noch endlos fortführen, aber am besten einfach nicht darüber nachdenken und den Film genießen!

              Während sich damals „Armageddon“ als Kassenmagnet erwies, dümpelte „Deep Impact“ in dessen Fahrwasser umher. Beide Filme haben ihre vor und Nachteile, dementsprechend kann man Bays Film unter der Rubrik „Mega-Action-Kracher“ verbuchen, während Mimi Leders Film doch eher der Realität zugewandt ist.

               

              Bild:

              Die HD-Umsetzung von „Armageddon“ ist wirklich hervorragend gelungen. Die Farben sind sehr ausgeprägt, manchmal sogar schon etwas übertrieben, aber brillant. Der Schwarzwert ist schön satt, ebenso der Kontrast, der zwar Bay-typisch leicht überhöht ist, aber niemals störend wirkt. Die diversen eingesetzten Farbfilter sind ebenfalls Bay-typisch und erzielen genau das von ihm gewünschte Ergebnis, auch das Bild des Films ist dabei äußerst scharf geraten. Ein ganz leichtes aber niemals störendes Filmkorn durchzieht den Film und auch die Kompression ist ebenfalls absolut unauffällig.

               

              Ton:

              Der deutsche DTS-Sound macht hier ebenfalls eine wirklich extrem gute Figur. Der Surround-Mix lässt hier absolut nichts anbrennen und überzeugt mit sehr guter räumlicher Umsetzung und direktionalen Effekten, wie den vielen Meteoriten, die einem dabei um die Ohren sausen. Egal ob zu Beginn als New York von den Meteoriteneinschlägen verwüstet wird, oder später in Hong-Kong, auf der MIR-Raumstation und auch zum Schluss während des Anfluges und des Aufenthaltes auf dem Asteroiden, man hat hier immer einen wirklich hervorragenden Sound, der vor allen Dingen auch die Dialoge nie übertönt und sie jederzeit klar wiedergibt. Der Bass ist echt brachial und der Subwoofer muss hier wirklich arbeiten. Die englische HD-Tonspur hat es aber noch erheblich mehr in sich, hier wird der Surround-Mix praktisch vollständig und teilweise bis zur Schmerzgrenze, besonders der der Nachbarn, ausgeschöpft.

               

              Bonusmaterial:

              Gleich nach dem Einlegen der Disc starten noch die Vorschautrailer zu „Prince Of Persia – Der Sand der Zeit“, „Surrogates“, sowie einem Werbetrailer für Disney-Blu-Rays.

               

              • Trailer:
                • Teasertrailer (3.05 Min);
                • Kinotrailer (2.27 Min);
              • Musikvideo von Areosmith  “I Don´t Want To Miss A Thing” (4.59 Min);

               

              Fazit:

              „Armageddon“ ist ein typischer Michael-Bay-Kracher. Sowohl die Action als auch die Spezialeffekte des mittlerweile 16 Jahre alten Films machen auch heute noch so einiges her. Das Bild ist hervorragend remastered und auch der Ton kann da wirklich mehr als nur sehr gut mithalten, wenngleich die englische HD-Tonspur hier mal wieder eindeutig einen draufsetzt. Obwohl das Bild zwar kein Referenzmaterial darstellt, spielt es doch technisch ganz weit oben mit. Einzig und allein die Bonussektion enttäuscht doch wirklich extrem, da sie außer dem Musikvideo und den beiden Film-Trailern nicht wirklich etwas hergibt.

              Ein toller SF-Actionfilm der in erster Linie auf Bruce Willis in seiner Paraderolle als Held abgestimmt ist. Wie so viele andere Filme dieser Zunft setzt auch dieser vor allen Dingen auf Action, Schau- und Hörwerte und nicht so sehr auf Logik und Glaubwürdigkeit. Ein Film, bei dem man das Gehirn ausschalten und das Popcorn öffnen sollte.

              Für alle Fans von „PacificRim“, „G.I. Joe“ und ähnlichen Filmen.

               

              Armageddon kann man unter anderem hier bestellen:

              Technische Rezension: „Phantom Kommando“ mit Arnold Schwarzenegger

              (c) 20th Century Fox
              (c) 20th Century Fox

              OT:                      COMMANDO
              Laufzeit:               90 Minuten
              FSK-Freigabe:     ab 18 Jahren (Uncut)
              Studio                  20th Century Fox Home Entertainment
              Herstellungsjahr: USA 1985
              Disc:                    1 Blu-Ray
              Tonformate:         Deutsch  DTS 5.1, Englisch DTS-HD-MA 5.1, Französisch DTS 5.1
              Extras:                 keine
              Hauptdarsteller:   Arnold Schwarzenegger, Alyssa Milano, Rae Dawn Chong, James Olson, Dan Hedaya, Bill Duke
              Regie:                   Mark L. Lester

               

              Film:

              Zu Beginn werden die ehemaligen Mitglieder von Colonel John Matrix ehemaligem Elite-Einsatz-Team einer nach dem anderen getötet. Dann wird seine kleine Tochter entführt und er wird gezwungen, einen ausländischen Staatspräsidenten zu ermorden, dem er vor Jahren geholfen hat, den damals regierenden Diktator zu stürzen. Matrix dreht aber den Spieß um und startet eine extrem gewalttätige und blutige Befreiungsaktion. Dabei wird eine Stewardess zuerst seine unfreiwillige, später aber seine freiwillige Helferin.

               

              Info:

              „Phantom Kommando“, so der deutsche Titel, war praktisch seit er ins Kino kam auf dem Index. Erst vor kurzer Zeit wurde er, wie so viele andere Filme, vom Index heruntergenommen. Im Falle von „Commando“ ist das zwar immer noch FSK 18, aber wenigstens ist er jetzt auch frei verkäuflich.

               

              Bild:

              Das Bild von „Commando“ ist sehr schön überarbeitet und besitzt eine sehr gute Schärfe. Die Farben sind ebenfalls sehr natürlich, es wurden keinerlei Farbfilter oder ähnliches benutzt. Auch der Kontrast ist gut gelungen, ebenso wie der Schwarzwert. Ein leichtes bis mittleres  Filmkorn durchzieht den Film, in dunklen Szenen wird es auch etwas gröber, was aber nicht dauerhaft störend ist. Definitiv eine gewaltige Verbesserung gegenüber der alten DVD.

               

              Ton:

              Der deutsche DTS-Ton geht ebenfalls in Ordnung, allerdings ist der Surround-Sound doch etwas schwach ausgeprägt. Er bezieht hauptsächlich die vorderen Boxen ein, erst etwa ab der zweiten Hälfte und beim großen Showdown gegen Ende des Films kommen sowohl die

              Rear-Boxen, als auch der Subwoofer zum Einsatz. Allerdings muss man auch sagen, dass

              der Subwoofer hier aufgrund des Filmalters nicht ganz soviel Druck erzeugt wie bei Filmen jüngeren Datums. Trotz alledem ist der Sound mitunter ordentlich brachial ausgefallen, analog zum Bild eine wirklich gute Restaurierung, allerdings kein Highlight. Immerhin sind die Dialoge jederzeit klar zu verstehen. Die Originalspur ist wie fast immer etwas besser.

               

              Bonusmaterial:

              • Trailer:
                • Phantom Kommando (1.50 Min);
                • Alien vs. Predator ( 2.17 Min);
                • Im Fadenkreuz – allein gegen alle (2.26  Min);
                • Nicht Auflegen! (2.24  Min);
                • Planet der Affen (von Tim Burton) (0.54  Min);

               

              Fazit:

              Eine wirklich ordentlich gemachte Restauration, welche den Film wahrscheinlich seit der Uraufführung nicht mehr so gut hat aussehen lassen, aber bei weitem kein Highlight. Das gleiche gilt auch für den Ton, er ist nicht weltbewegend, macht aber seine Sache gut, vor allen Dingen ab der zweiten Hälfte. Das Bonusmaterial ist mit seinen Trailern eher enttäuschend und kaum der Rede wert.

              Der Film selbst ist ein typischer Action-Kracher, wie er in den 80ern sehr häufig vorkam. Die Story ist zwar recht simpel aber effektiv, zumindest was die Action betrifft. „Commando“ ist praktischerweise um Schwarzenegger herum entwickelt worden, um diesen mal wieder als den absoluten Überhelden darzustellen. Über die Logik sollte man aber auch hier nicht allzu viel nachdenken. Ein Actionfilm alter Schule, der aber durchaus Spaß macht.

              Für alle Arnie- und Action-Fans.

              Kleiner Tipp noch am Rande: Man sollte den Munitionsgurt des Maschinengewehrs, mit dem Arnie während des Showdowns gegen Ende des Films um sich schießt, im Auge behalten: Es erneuert sich hier ständig von selbst ohne sein Zutun!

               

              „Phantom Kommando“ kann man unter anderem hier bestellen: